Unternehmen Capricorn ist eine Science Fiction-Parodie von keinem geringerem als Peter Hyams, der später auch verantwortlich zeichnete für Werke wie 2010: Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen und Das Relikt. Aber bei dieser Mondlandungs-Verschwörungstheorie-Parodie hat er noch geübt. Vielleicht liegt es auch an den mangelnden technischen Mitteln in den späten Siebzigern, jedenfalls ist dieser Film aus heutiger Sicht altbacken - was nicht unbedingt sein muss, siehe Alien, der nur ein Jahr später gedreht wurde. Das Erzähltempo ist lahm und die Story an sich ist durchsichtig. Das zieht sich dann über zwei Stunden und kommt zu einem schon schmalzig anmutenden Ende.

3/10