Willy's Wonderland ist eine Horror-Farce vom zu Recht unbekannten Kevin Lewis. Darin soll der wortkarge Rumtreiber Nicholas Cage ein heruntergekommenes Kinderparadies wieder auf Vordermann bringen. Darin aber wird er vom Besitzer einsperrt und muss dann gegen die grotesken Puppen kämpfen, die ein mörderisches Eigenleben entwickeln. Wozu? Warum? Es ist wirklich eine Farce, dass sich ein Oscar-prämierter Darsteller eines so wunderbaren Dramas wie Leaving Las Vegas für so einen sinnlosen Rotz hergibt. Man könnte fast meinen, er bräuchte die Gage, um den ihm einst von Elisabeth Shue geschenkten Flachmann wieder zu füllen. Ich schreibe selten Rezensionen über Filme, die ich irgendwann abbreche, aber hier weiß ich, dass da nichts Brauchbares mehr rauskommen kann. Selbst meine Neugierde, warum dieser Bockmist nicht von allen Kritikern zerrissen wird, wie es sich gehört, kann mich nicht motivieren, dieses Seelenleid weiter über mich ergehen zu lassen.

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