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Gesundheitsreform I

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Anthro pos
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Post: #21
RE: Gesundheitsreform I

shadows Wrote:
Was ich mich frage, ist es verpflichtend sich zu versichern oder haben wir mit der Reform dann das soweit, das x% ohne sind was dann die Wohlfahrt hochtreibt.
Hab Schweiz deswegen angesprochen, weil dort es zwar eine Pflicht zur Krankenversicherung gibt, die Anbieter aber alle privatrechtlich sind, es gibt dort also keine gesetzliche Kasse. Man hat dann einen Grundschutz der überall gleich ist, und der Rest ist wie hier Zusatzversicherungspflichtig.


ApplausJa, genau, da könnte man mit einer Gesundheitsreform III differenzieren:
Krankversichereung funktioniert dann wie KFZ-Versicherung: Pflicht JA, aber man wählt nach eigenem Ermessen die Versicheung aus.
Die Gelder, die über Arbeitgeberanteil bisher an die Gesetzliche KK geflossen ist, bekommt der Arbeitnehmer mit dem Netto-Lohn ausgezahlt, denn er zahlt ja auch die KV.
Die Lohnkosten würden für den Arbeitgeber dann nicht sinken.

Das hätte wohl zur Folge, dass die Beliebtheit steigen würde, denn der Bürger hat jetzt die Freiheit über seine Gesundheitsausgaben weitgehend selbst zu bestimmen - UND: Er hat nicht zwangsläufig weniger Geld in der Tasche nach Abzug der KV-Beiträge.
--
Kopfkratz Verstehe auch nicht, wieso die GI den Haushalt entlastet, denn die Gelder für die gesetzliche Krankenverersicherung kommt ja auch nicht mehr rein - oder ist es nur die ganze Bürokratie, die dann dem Staat so viel Geld einspart?
Eigentlich müsste es der Wirtschaft ja unter GI schon deswegen einen Schub geben, weil die Arbeitgeber wohl den Arbeitgeberanteil einsacken nach Einführung von GI - und der Arbeitnehmer mit seinem unveränderten Netto-Lohn auf den Kasten für die KV sitzen bleibt - ODER wie ist es zu verstehen, das nach GI die Beliebtheit so absackt?


Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
Kurt Tucholsky
28.08.2010 22:35
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McBeth
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Post: #22
RE: Gesundheitsreform I

mal eine seeehr verspätete Frage zu dem eigentlich schon erledigten Thread:

Macht es eigentlich einen Unterschied, ob ein Industrie- oder Entwicklungsland die Reform einführt? Könnte mir vorstellen, dass in meinem Land einfach nicht genug Versicherte existieren, um eine Wirkung der Reform überhaupt sichtbar zu machen.

19.12.2010 12:28
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xaoc
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Post: #23
RE: Gesundheitsreform I

ich vermute in der hinsicht wird es kein unterschied geben. im zweifelsfall handelt es sich im spiel bei allen staaten in wirklichkeit um modifizierze brd staaten...inwiefern das spiel aber die anzahl der versicherten modelliert kann dir wohl kaum einer sagen, der dir was zu sagen bereit wäre^^ in diesem fall bin ich mir aber sicher wenn du gesundheit 1 einführst dann geht das gesundheitsbudget in jedem template ungefähr gleich (prozentuell) runter


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"Schau du lieber das dich nicht verschreibst " - ein forum-user
19.12.2010 17:40
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Post: #24
RE: Gesundheitsreform I

xaoc Wrote:
im zweifelsfall handelt es sich im spiel bei allen staaten in wirklichkeit um modifizierze brd staaten...


ja, das glaube ich langsam auch. traurig... ich hatte mir anderes erhofft, als ich einen staat mit kolumbien als grundlage gegründet habe. ...die aufgaben haben überhaupt nichts mit der tatsächlichen lebenssituation der menschen in so einem land zu tun. und gefühlte 80% der aufgaben sind sowieso irrelevanter sommerloch-müll. bei den reformen ist ebenfalls so gut wie nichts dabei, mit dem ich sinnvoll die probleme in so einem land bekämpfen könnte. das habe ich schon an dieser stelle kritisiert, aber niemand hat darauf reagiert. ...und wie soll man in einem entwicklungsland sinnvoll in öffentliche infrastruktur investieren, wenn dieser posten im haushalt nicht mal auftaucht? sondern nur als "sonstiges" mit gott-weiß-was zusammengefasst ist...vielleicht sogar mit entwicklungshilfe für andere staaten(!)


For there is no freedom if it is not secured by the state; and conversely, only a state which is controlled by free citizens can offer them any reasonable security at all.
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19.12.2010 19:07
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Ernesto Ferrer
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Post: #25
RE: Gesundheitsreform I

Man muss aber auch beachten, was es für ein Aufwand ist, gerade eine Politiksimulation zu erstellen.

Das ist wirklich ziemlich schwer und deshalb kann ich persönlich nur sagen, dass ich Ars Regendi in dem Fall super finde!

Oder kannst du genaue Daten von Entwicklungsländern wie Kolumbien erschließen? Wink
Du kannst ja Vorschläge liefern, wie man es besser machen könnte. Auf Kritik und Vorschläge der Regenten wird hier ja geachtet und denke auch erwünscht, wodurch sich Ars Regendi von vielem anderen abhebt.

19.12.2010 19:53
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Arctos
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Post: #26
RE: Gesundheitsreform I

Ernesto Ferrer Wrote:
Oder kannst du genaue Daten von Entwicklungsländern wie Kolumbien erschließen? Wink


Na ja, ich glaube, das zahlenmäßige Modell ist nicht so sehr das Problem. (Außerdem muss das gar keinen real existierenden Staat perfekt nachahmen. Vielmehr muss es typische Probleme eines Landes einer bestimmten Entwicklungsstufe abbilden. ...Ich finde, man könnte sogar ganz darauf verzichten, den Ursprungsländern Namen von RL-Staaten zu verpassen. Es ist für mich eher irritierend, wenn in der Beschreibung meines Fantasiestaates steht, dass ich früher mal Kolumbien war. Wink )

Das Problem ist eher, dass bei Aufgaben und Reformen zu wenig (oder gar nicht) zwischen den einzelnen Staaten-Typen unterschieden wird. Für die unterschiedlichen Typen sollten auch unterschiedliche Aufgaben erscheinen (einige Aufgaben können natürlich bei mehreren Typen auftauchen). Und auch die Auswirkungen der Entscheidungen sollten bei den einzelnen Typen verschieden sein. Wenn es z.B. im Entwicklungsland so gut wie keine öffentliche Infrastruktur (Bildungssystem, Gesundheitswesen usw.), gibt, haben politische Entscheidungen u.U. ganz andere (möglicherweise gegenteilige) Effekte als bei einem BRD-Staat. Es kommt immer auf die Ausgangssituation an. Viele Gesetze, die in der BRD als Ausgangslage gelten, exisiteren in einem Entwicklungsland gar nicht. Diese könnten dann erstmals als Aufgabe erscheinen.

Auch die meisten der aktuell verfügbaren Reformen sind nicht auf Entwicklungsländer anwendbar. Ausnahmen dafür sind z.B. Laizismus, Pazifismus, Steuerreform und Grundeinkommen, die auch im Entwicklungsland gut vorstellbar sind. Auf der anderen Seite fehlen wichtige Reformmöglichkeiten. Allein zur Bekämpfung der hohen Korruption fallen mir drei mögliche Reformvorhaben ein. Eine Justizreform, die die Unabhängigkeit der Justiz stärkt und Korruption bei Richtern bekämpft. Eine Polizeireform, die Korruption bei Polizisten bekämpft und interne Kontrollinstanzen stärkt. Eine Verwaltungreform, die Transparenz herstellt, Willkür und Korruption einschränkt und den Service für die Bürger erhöht.


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19.12.2010 23:22
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Post: #27
RE: Gesundheitsreform I

Kannst du ja gerne konkretisieren.

Zu den Aufgaben: eine einzige Aufgabe nimmt im Schnitt 4,5 Stunden Zeit in Anspruch plus Übersetzung. Wie viele neue Aufgaben pro Staatenklasse hättest du denn gerne? Suspect Das wäre eine Heidenarbeit für die keiner von uns Zeit hat und bringt allenfalls eine geringfügige Verbesserung, die sowieso kaum jemand zu schätzen wüsste.


Politischer Test Test site from Ars Regendi for the evaluation and comparison of political alignments

Kein(e) Planet*In ist illegal!

Autor der Blüte des Zweifels
20.12.2010 00:55
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Post: #28
RE: Gesundheitsreform I

naja man muß sich ja die ziele nicht gleich so extrem hoch setzen wie für jede vorlage alles neu zu machen. es würde ja schon reichen wenn aufgaben auch die templatesklassen als voraussetzungen hätten, oder ausgeschlossen werden könnten. die idee gabs ja seit dem es mehr als 2 templates gab, wenn ich mich richtig errinere... das würde die spieltiefe dann doch enorm steigern. man würde es zwar nicht so weit zu schätzen wissen dass man sichdrüber freuen würde wenn eine aufgabe nicht vorkommt, weil man das falsche template hat, aber es würde einem nicht die spiellogik kaputtmachen. in einem indischen staat suppenküchen statt überhöhter wohlfahrt einzuführen zeigt nun mal dass die simulation extrem unrealistisch ist. und das stößt vielen auf. die implementierung dagegen wären höchstens 5 minuten aufwand pro aufgabe, wenn die möglichkeiten der template abfrage erst da sind. und das größte problem von ar ist neben bugs eben die manchmal fehlende logik.


man merkt immer wieder dass das spiel ursprünglich nur für ein deutschlandstaat gemacht wurde, sobald man was anderes als brd 1995-2015 spielt fallen einem dann so manche dinge auf wo man das spiel nicht mehr als simulation wahrnehmen kann. eben der unstimmigkeiten wegen. ab da geht das gefühl verloren dass man einen staat regiert und man spielt nur noch mit dem modell rum, etwas überzogen dargestellt. es sind ja gerade die unstimmigkeiten die die fassade der story eines spiels kaputtmachen und wo man nur noch die spielmechanik wahrnimmt.


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"Schau du lieber das dich nicht verschreibst " - ein forum-user

This post was last modified: 20.12.2010 01:34 by xaoc.

20.12.2010 01:33
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Post: #29
RE: Gesundheitsreform I

xaoc Wrote:
in einem indischen staat suppenküchen statt überhöhter wohlfahrt einzuführen zeigt nun mal dass die simulation extrem unrealistisch ist


Die Wohlfahrt kann auch in einem ehemaligen Indienstaat (subjektiv) überhöht sein - nämlich wenn der Regent die in langer Arbeit auf 150% Lebenshaltungskosten geschraubt hat.

Da sich die Staaten stark weiterentwickeln können, macht es kaum Sinn, bestimmte Aufgaben für einige Musterstaaten für immer auszuschließen. Eher sollten wir konsequenter die Aufgaben an Bedingungen knüpfen, die mit den Staatswerten zu tun haben (z.B. hier: Wohlfahrt > Lebenhaltungskosten).


20.12.2010 01:40
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Post: #30
RE: Gesundheitsreform I

ja das war nur ein beispiel. an sich hast du recht, ich wollte nur zeigen dass solange aufgaben so starr formuliert sind und an keine bedingungen geknüpft sind die spielatmosphäre eben leidet bzw erst gar nicht aufgebaut werden kann


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20.12.2010 01:41
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