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McDonalds Werbekonzept und Zielgruppe

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Brox
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Post: #11
RE: McDonalds Werbekonzept und Zielgruppe

adder Wrote:

brox Wrote:

Quote:
Scheint fast so als hättest du kein Problem mit gentechnisch veränderten Lebensmittel, wünsche guten Appetit Wink


Doch, ich habe eines: ich bekomme nämlich kaum welche, weil Technikfeinde dafür gesorgt haben, dass es hier (fast) nur andere gibt (außerhalb ihres geliebten Gen-Tofus...).

Lachwegmir fällt grad nichts anderes dazu einNoplan

Quote:
Denn in einem tollen Restaurant kann der Koch im Zweifel doch viel besser kochen als ich.

Darauf würde ich mich nicht verlassen, die arbeiten dort auch nur mit allerlei Pulverzeug,weils schnell gehen muss, mein Bruder ist Koch, daher weiß ich das.

Quote:
Auch beim Müsli bekomme ich Schwierigkeiten: woher bekomme ich denn die Mengen an Proteinlieferanten, die ich bräuchte? (ich esse nun einmal proteinreich, und morgens gehört für mich ein Kohlenhydratreduziertes, proteinreiches Müsli dazu)

Quark und wenns nichts süßes sein soll, dann probier mal Käse aus Sauermilchquark. Ist eine Eiweißbombe und hat fast kein Fett.Für was brauchst du denn soviel Eiweiß, treibst du Sport? Wenn du nicht gerade aussehen willst wie Frau Schwarzenegger(würde für dein Gesamtkonzept vielleicht komisch aussehenLachweg) reicht ja die empfohlene Mindestmenge pro Kilo Körpergewicht.

Quote:
Lange Zutatenliste? Das zeigt erst einmal nur an, dass es ein komplexes Lebensmittel ist. Ein Lebkuchen, ein Printen oder auch nur ein Sauerbraten haben ebenfalls einige Zutaten, sind aber deswegen nicht schlimm... "Allerlei Begriffe" - meiner Ansicht nach ist es nicht dumm, zu wissen, was hinter den Begriffen steht und das zu bewerten. Ein Konservierungsmittel ist nämlich auch kein Problem, wenn es nicht gesundheitsschädlich ist (was nur wenige sind). Ein Farbstoff? E 171 und E 172 sind vollkommen unproblematisch - da passiert gar nichts. Nur mal so als Beispiel. Hört sich brutal an, so eine E-Nummer... genauso wie die Bezeichnungen Titandioxid und Eisenhydroxidoxid...


Seh ich nicht so, grade die Farbstoffe sind nicht so unbedenklich, wie du meinst. Allergiker müssen hier schon aufpassen.
weil du grade das Bsp Titandioxid bringst. heißt das es offiziell unbedenklich ist, weil vom Körper nicht gebraucht und daher gehts unverändert wieder raus. Das Problem ist aber die Teilchengröße im Nanobereich. Nanoteichen können ohne Probleme in den Blutkreislauf gelangen. Unbedenklich ist es also nicht, mindestens aber umstritten und noch nicht ausreichend erforscht.


brox Wrote:
Trinke nur Mineralwasser,

adder Wrote:
Oh, Du trinkst also ein Lebensmittel, dessen Zutatenliste länger ist als die mancher Fertiggerichte? Warum Mineralwasser? Schmeckt das Leitungswasser nicht? (kann ich verstehen, tut unseres auch nicht) - von der Qualität kann letzteres aber locker mit Mineralwasser mithalten.


Applaus Dachte mir schon das sowas kommt, Mineralwasser ist längst nicht mehr so einwandfrei und nicht schadstofffrei, Leitungswasser, aber auch nicht(Medikamentenrückstände, Aluminium usw.)naja ich trink eh nur Preblauer(Österreichweit auf Platz3) und Fachinger

Quote:
Eigentlich ist für den Menschen seit der Seßhaftigkeit Wasser eine Gefahr gewesen, weswegen ja erst Säfte, Bier, Wein, Spirituosen überhaupt erst als Wasserquelle genutzt wurden.

Das ist wohl eher ein Mythos es finden sich darüber nämlich keinerlei Belege.
Ich vermute mal du meinst hinsichtlich der Wasseraufbereitung, denn die wurde in Europa erst Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt. Oder als die meisten Menschen noch überall hingemacht haben (zumindest bis Ende 18.Jh)und der Mist automatisch in Bäche und Flüsse gelangt ist.

Quote:
Verzichte auf industriellen Zucker, nehme stattdessen Birkenzucker, auch Xylit genannt.

Quote:
Um der Götter Willen... da verzichtest Du auf sogenannten "industriellen Zucker", Saccharose/Sucrose/Zucker... das ist neben Traubenzucker die Form, die Menschen ab einem bestimmten Alter am besten verwerten können, also ihre natürliche Zuckernahrung. Hauptbestandteil von Stärke, welches unser Hauptkohlenhydratlieferant ist. Sucrose ist also die überwiegende Kohlenhydratart, die der Mensch konsumiert (und konsumieren sollte, es sei denn man versucht unbedingt mehr Traubenzucker... was aber Diabetis-mellitus-mäßig eventuell ein Problem darstellen könnte).
Und konsumierst Xylit...Sehr natürlich, quasi unverarbeitet...Lachweg

schön von Wiki abgeschriebenWink wo hab ich da was von natürlich geschrieben? sicher assoziierst du es nur damit, auf Grund der Gesamtaussage. Fakt ist das Xylit für den Organismus günstigere Eigenschaften hat als Haushaltzucker und darum gehts mir.Zudem auch noch hervorragend zur Kariesprophylaxe beiträgt. Lies nochmal, den Wikieintrag Daumenhoch

brox Wrote:
Einige Zeit habe ich tatsächlich auch mal versucht Fleisch aufs Wochenende zu beschränken, Wurst ganz weggelassen. Das Ergebnis war, das ich massiv abgenommen habe, was nicht sehr gesund aussah. war also nicht DIE Lösung für mich.

adder Wrote:
Sollte das "natürlich" sein?


na ebe net, drum hab ich's ja wieder sein lassen.Ich war zu der Zeit sehr viel auf Vegetarisch/veganen Seiten unterwegs und hab rumprobiert, aber nur so kann man herausfinden, was einem gut bekommt und was vorallem alltagstauglich ist.

Quote:
Für die meisten Menschen ist Getreide unproblematisch. Weizen etwas weniger...

Das Weizen etwas weniger proplematisch ist würde ich nicht sagen, denn abgesehen von einer Glutenunvertäglichkeit, erhöhen Weizenprodukte binnen kurzer Zeit den Blutzucker, was zu einem ebenso schnellen kurzzeitigen Anstieg der Insulinausschüttung führt, was widerrum die Einlagerung von Körperfett begünstigt. Diese massiven Blutzuckeranstiege können auf Dauer zu Schäden der Bauchspeicheldrüse führen und Diabetes auslösen.

In Sachen gesunder Ernährung scheiden sich eh die Geister, was der eine schlecht findet, ist für den anderen wieder gut oder weniger schlimm. Schlimm finde ich allerdings Leute mit so geistreichen Sprüchen wie, wenn du danach gehst, darfst du gar nichts mehr essen. Aber ja, in einer immer stärker profitorientierten Lebensmittelwirtschaft und einem 'Geiz ist geil' Konsumverhalten, ist es vielleicht gar nicht möglich durchweg einwandfreie Produkte zu liefern. Allein der Wille zur Reduzierung der Massentierhaltung und Abkehr von der konventionellen Landwirtschaft hin zu einer staatlich subventionierten biologischen Landwirtschaft, würde auf Dauer die Böden und das Grundwasser verbessern.


»...dass wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische, monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen. Es wird, glaube ich, auch klappen. Aber dabei kommt es natürlich auch zu vielen Verwerfungen.«
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This post was last modified: 08.10.2017 23:02 by Brox.

08.10.2017 22:19
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Post: #12
RE: McDonalds Werbekonzept und Zielgruppe

Brox Wrote:
Lachwegmir fällt grad nichts anderes dazu einNoplan


Schön, dass Dich der kaputtgemachte Markt nur zum Lachen bringt. Ich hätte aber gerne mehr Auswahl - insbesondere bei qualitativ hochwertigen, nicht mit Pestiziden belasteten Feldfrüchten.

Quote:
mein Bruder ist Koch, daher weiß ich das.


Damit kannst Du Aussagen zu den Restaurants machen, in denen er gearbeitet hat.

Quote:
Quark und wenns nichts süßes sein soll, dann probier mal Käse aus Sauermilchquark.


Das ist Quark. Quark und Käse hält leider nicht so lange satt wie ein gutes Proteinmüsli.

Quote:
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Brauchen ist relativ. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich eine Menge meiner gesundheitlichen Probleme in zeitlichem Zusammenhang mit meinem Outing und meiner Umstellung von (wie üblich und von Ernährungsratgebern meist geförderten) kohlenhydratreicher zu proteinreicher, aber kohlenhydratreduzierter Ernährung aufgelöst haben. Ich habe schon seit 2006 ununterbrochen Kraftsport betrieben, auf einem niedrigen Level unter ärztlicher Betreuung, weil geringe Intensität für meine Grunderkrankung gut ist, aber kein massiver Muskelaufbau erfolgen darf (weil dann noch mehr Muskeln da sind, die Schmerzen bereiten können...) - in diesem Jahr bin ich jetzt 6 Monate lang fast gar nicht dazu gekommen. Durch die eiweißreiche Ernährung hat mein Körper aber nicht die Muskeln abgebaut, sondern die umgebenden Fettpolster... das ist sicherlich ein Sonderfall, aber für mich toll...

Quote:
Seh ich nicht so, grade die Farbstoffe sind nicht so unbedenklich, wie du meinst. Allergiker müssen hier schon aufpassen.
weil du grade das Bsp Titandioxid bringst. heißt das es offiziell unbedenklich ist, weil vom Körper nicht gebraucht und daher gehts unverändert wieder raus. Das Problem ist aber die Teilchengröße im Nanobereich. Nanoteichen können ohne Probleme in den Blutkreislauf gelangen. Unbedenklich ist es also nicht, mindestens aber umstritten und noch nicht ausreichend erforscht.


Titandioxid, Eisenoxid... die anorganischen Farbstoffe sind unbedenklich. Sie werden schon seit Generationen angewendet und sind erforscht. Nicht umsonst dürfen anorganische Farbstoffe problemlos in Arzneimitteln verwendet werden. "Nicht ausreichend erforscht" ist wohl eher was anderes als mehr als 100 Jahre Anwendungsgeschichte mit klinischen Studien und Arzneimittelüberwachung. Glaube mir: es sind schon Hilfsstoffe aus dem Verkehr gezogen worden, Probleme werden im System erkannt.
"Umstritten" ist auch immer toll... das Wort kommt immer gerne, meist von Wissenschaftsfeinden. Nicht umstritten sind dann immer wissenschaftlich nicht haltbare Aussagen, wie z.B. "wir werden alle Eisbären mit dem CO2-Ausstoß umbringen" oder "Homöopathie rettet Leben!"

Hast Du jetzt nicht gesagt, stimmt. Du hast Dich bestimmt nur auf die (gering evidenten) Studien bezogen, die TiO2 mit problemen bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen in Verbindung brachten. Ja, diese Studien gibt es - und sie sind methodisch gut, aber in zu geringem Umfang. Wer aber keinen M. Crohn hat, hat die Probleme auch nicht.
Nanobereich ist aber auch relativ: Jedes (nicht allzugroße) Molekül ist Nanobereich... Dein geliebtes Mineralwasser auch... Lachweg
Scherz beiseite. Diese ganzen Warnungen vor "Nanopartikeln" sind einem Bias geschuldet: in Populärmedien veröffentlicht werden nämlich immer nur Studien, die etwas "neues", "aktuelles", "gefährliches" enthalten.

brox Wrote:
Applaus Dachte mir schon das sowas kommt, Mineralwasser ist längst nicht mehr so einwandfrei und nicht schadstofffrei, Leitungswasser, aber auch nicht(Medikamentenrückstände, Aluminium usw.)naja ich trink eh nur Preblauer(Österreichweit auf Platz3) und Fachinger


Mir ging es nicht Rückstände. Alleine die 'natürliche' Zusammensetzung von Wasser ist gigantisch. NaCl, Na2CO3, NaHCO3, etc. pp...
Aber trink ruhig weiter teures Wasser...

Quote:
Das ist wohl eher ein Mythos es finden sich darüber nämlich keinerlei Belege.
Ich vermute mal du meinst hinsichtlich der Wasseraufbereitung, denn die wurde in Europa erst Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt. Oder als die meisten Menschen noch überall hingemacht haben (zumindest bis Ende 18.Jh)und der Mist automatisch in Bäche und Flüsse gelangt ist.


Oberflächenwasser war verschmutzt und keimbelastet. Das war der Grund, warum Menschen angefangen haben, Wasser durch Alkohol zu säubern und trinkbar zu machen. Grundwasser war vielfach ebenfalls verschmutzt.

Quote:
schön von Wiki abgeschriebenWink


Ich wollte nicht aus Nachlässigkeit einen Fehler produzieren. Xylit ist nun einmal einer der am stärksten industriellen Zuckerarten. Du regst Dich über "Industriezucker" auf und ißt den stärker industriell hergestellten Zucker... und schreibst dann was von "Birkenzucker", für mich sah das so aus, als wolltest Du sagen, der ist besser, weil "Birke"... und natürlich...

Quote:
Fakt ist das Xylit für den Organismus günstigere Eigenschaften hat als Haushaltzucker und darum gehts mir.Zudem auch noch hervorragend zur Kariesprophylaxe beiträgt. Lies nochmal, den Wikieintrag Daumenhoch


Ordentliche Zahnpflege ist auch ausreichend. Hunde krepieren jämmerlich, wenn man es ihnen gibt... Toller Stoff. Immerhin: meine kleinen Katzen sind ungefährdet.

Quote:

adder Wrote:
Für die meisten Menschen ist Getreide unproblematisch. Weizen etwas weniger...

Das Weizen etwas weniger proplematisch ist würde ich nicht sagen,


Ich schrieb, dass Getreide unproblematisch ist, Weizen aber etwas weniger unproblematisch - eben wegen verschiedener Unverträglichkeiten.

Quote:
denn abgesehen von einer Glutenunvertäglichkeit, erhöhen Weizenprodukte binnen kurzer Zeit den Blutzucker, was zu einem ebenso schnellen kurzzeitigen Anstieg der Insulinausschüttung führt, was widerrum die Einlagerung von Körperfett begünstigt. Diese massiven Blutzuckeranstiege können auf Dauer zu Schäden der Bauchspeicheldrüse führen und Diabetes auslösen.


Diese Annahme (zum Diabetis) ist unbewiesen. Richtig ist aber, dass man sprunghafte Blutzuckeranstiege aus Eigennutz vermeiden sollte.

Quote:
Aber ja, in einer immer stärker profitorientierten Lebensmittelwirtschaft und einem 'Geiz ist geil' Konsumverhalten, ist es vielleicht gar nicht möglich durchweg einwandfreie Produkte zu liefern.


Immer diese versteckte Kapitalismusabneigung... Warum sollten Bauern arbeiten, warum sollte jemand das Kochen für Dich übernehmen oder die Aufarbeitung des Nahrungsmittels, wenn nicht, um davon zu leben? Arbeitsteilung läßt alles kostengünstiger werden, ansonsten würden wir heute noch alle vor unserer Hütte stehen und Hunger leiden...
Und nein, der Kapitalismus ist nicht schuld für nicht einwandfreie Produkte. Daran ist kriminelle Energie, gepaart mit politischer Schutzandienung und Subventionen dran schuld.

Quote:
Allein der Wille zur Reduzierung der Massentierhaltung und Abkehr von der konventionellen Landwirtschaft hin zu einer staatlich subventionierten biologischen Landwirtschaft, würde auf Dauer die Böden und das Grundwasser verbessern.


Quatsch. So sehr auch ich die Massentierhaltung kritisch sehe, so wenig bringen Subventionen. Die konventionelle Landwirtschaft ist auch die einzige, die uns Menschen in unserer steigenden Zahl ernähren kann.
Ansonsten kannst Du schon mal anfangen, zu überlegen, welche 3 Milliarden Menschen sterben sollen, weil zu wenig "Biofood" da ist.


Falls bei einem Quote kein Name steht, geht davon aus, dass der letzte Name immer noch gilt und es derselbe Post war!
Ich halte mich an meine Zitatregeln: beim ersten Zitat aus einem Post wird ein [" Quote= ]" gesetzt. Danach bis ein neuer Poster oder ein neuer Post kommt, nur ein "[ Quote "]. Falls ich zwischen Postern hin-und-herspringe, nenne ich den Poster auch häufiger.


Si vis pacem para bellum

"Alles, was der Mensch ist und was ihn über das Tier hinaushebt, dankt er der Vernunft. Warum sollte er gerade in der Politik auf den Gebrauch der Vernunft verzichten und sich dunkeln und unklaren Gefühlen und Impulsen anvertrauen?" (Ludwig von Mises)
09.10.2017 04:20
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Post: #13
RE: McDonalds Werbekonzept und Zielgruppe

adder Wrote:
Das ist Quark. Quark und Käse hält leider nicht so lange satt wie ein gutes Proteinmüsli.

Magerquark enthält 80% Casein, die Eigenschaften von Casein kennst du?
Edit: Ach du redest vom satt bleiben, hatte das auf Muskelaufbau bezogen. Na dann

Quote:
Ich wollte nicht aus Nachlässigkeit einen Fehler produzieren. Xylit ist nun einmal einer der am stärksten industriellen Zuckerarten. Du regst Dich über "Industriezucker" auf und ißt den stärker industriell hergestellten Zucker... und schreibst dann was von "Birkenzucker", für mich sah das so aus, als wolltest Du sagen, der ist besser, weil "Birke"... und natürlich...

häng dich doch nicht an dem Namen auf.Du verstehst es nicht? Also dann nochmal zum nachlesen.
''Der physiologische Brennwert von 10 kJ/g (2,4 kcal/g) ist 40 % geringer als bei Haushaltszucker (Saccharose). Der Stoffwechselweg im menschlichen Körper läuft nicht unabhängig von Insulin ab. Werden bei Saccharose Insulinwerte von ca. 110 pmol/L erreicht, sind es bei Xylitol nur noch 50 pmol/L. Es beeinflusst den Blutzucker- und Insulinspiegel daher geringfügiger als Saccharose.''

Da wir über die Nahrung ohnehin schon genug normalen Zucker aufnehmen, du zumindest, ist es nicht falsch ihn bei Selbstzufuhr durch Zucker zu ersetzen der bessere Werte hat.
Reg dich doch nicht über die scheinbare Künstlichkeit auf, wenn du dir anscheinend alles reinballerst, was du für Geld kriegen kannst.
Wie passt das eigentlich zusammen? Gentechnikbeführworter aber Biofleisch beim Fleischer kaufen?

Quote:
Ordentliche Zahnpflege ist auch ausreichend.


Genau, am besten mit ner ordentlichen Portion Fluorid, sicher schreibst du mir auch darüber gleich wie toll das ist.Wink

Quote:
Hunde krepieren jämmerlich, wenn man es ihnen gibt... Toller Stoff. Immerhin: meine kleinen Katzen sind ungefährdet.

warum sollte man Tieren Xylit geben? Ist also unerheblich.

Quote:
Quatsch. So sehr auch ich die Massentierhaltung kritisch sehe, so wenig bringen Subventionen. Die konventionelle Landwirtschaft ist auch die einzige, die uns Menschen in unserer steigenden Zahl ernähren kann.
Ansonsten kannst Du schon mal anfangen, zu überlegen, welche 3 Milliarden Menschen sterben sollen, weil zu wenig "Biofood" da ist.

Das wäre mal ein Thema was gesondert diskutiert werden könnte, die Bioverbände sehen jedenfalls zumindest eine Reduzierung der konventionellen hin zu mehr ökologischem Landbau als notwendig an. Und das sicherlich nicht aus Absatzgründen, sondern weil durch die konventionelle Landwirtschaft die Böden kaputt gehen, Bienensterben durch Pestizide, Saatgut für das die Pestizide gleich mitgeliefert werden die Liste ist unendlich. Apropos Milliarden Menschen würden sterben, hast du gewusst das man den Bauern in Afrika ohne deren Wissen Gentech Saatgut angedreht hat, was angeblich den Bedingungen besser standhält? Natürlich auch hier die Pestizide gleich mit dabei. Dadurch wurden ihre Ursorten vermischt mit dem Gendreck,toller Schachzug von Monsanto(Bayer) google das mal bin grad zu faul, außerdem isses schon spät.


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This post was last modified: 10.10.2017 02:43 by Brox.

10.10.2017 02:16
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Jozilla
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Post: #14
RE: McDonalds Werbekonzept und Zielgruppe

Brox Wrote:
''Der physiologische Brennwert von 10 kJ/g (2,4 kcal/g) ist 40 % geringer als bei Haushaltszucker (Saccharose). Der Stoffwechselweg im menschlichen Körper läuft nicht unabhängig von Insulin ab. Werden bei Saccharose Insulinwerte von ca. 110 pmol/L erreicht, sind es bei Xylitol nur noch 50 pmol/L. Es beeinflusst den Blutzucker- und Insulinspiegel daher geringfügiger als Saccharose.''

Da wir über die Nahrung ohnehin schon genug normalen Zucker aufnehmen, du zumindest, ist es nicht falsch ihn bei Selbstzufuhr durch Zucker zu ersetzen der bessere Werte hat.
Reg dich doch nicht über die scheinbare Künstlichkeit auf, wenn du dir anscheinend alles reinballerst, was du für Geld kriegen kannst.
Wie passt das eigentlich zusammen? Gentechnikbeführworter aber Biofleisch beim Fleischer kaufen?

hattest du dich nicht zuerst über die verarbeitungtiefe generell aufgeregt?
Ansonten sind die Insulinwerte eher von der "Energiemenge" des verzehrten zuckers abhängig. Das ist keine Überraschung wenn das Xylit eine geringere Physiologische Brennwertdichte hat und der vergleich sich auf die aufganommene Menge bezieht.
Ich erinnere auch daran dass JEDE Stärke polymerisierter Zucker ist. was man vorher alleine dem Weizen anlasten wollte ich jetzt eigentlich langsam richtung low-carb gegangen, Dank Nocebo-Effekt haben ganz viele Leute bedenken wegen Weizen...

Brox Wrote:
Das wäre mal ein Thema was gesondert diskutiert werden könnte, die Bioverbände sehen jedenfalls zumindest eine Reduzierung der konventionellen hin zu mehr ökologischem Landbau als notwendig an. Und das sicherlich nicht aus Absatzgründen, sondern weil durch die konventionelle Landwirtschaft die Böden kaputt gehen, Bienensterben durch Pestizide, Saatgut für das die Pestizide gleich mitgeliefert werden die Liste ist unendlich. Apropos Milliarden Menschen würden sterben, hast du gewusst das man den Bauern in Afrika ohne deren Wissen Gentech Saatgut angedreht hat, was angeblich den Bedingungen besser standhält? Natürlich auch hier die Pestizide gleich mit dabei. Dadurch wurden ihre Ursorten vermischt mit dem Gendreck,toller Schachzug von Monsanto(Bayer) google das mal bin grad zu faul, außerdem isses schon spät.

Man schafft es auch relativ gut mit Ökologischen Methoden Böden zu zerstören. Viele betrachten auch die Bodenanalysen als "zu viel Chemie" und genau das ist der Punkt der dann wiederum gerne nach hinten fallen gelassen wird. Deswegen kommt es immer sehr auf eine Gezielte Düngung an, ebenso wie entsprechende Fruchtfolgen etc..
Was mich an der Diskussion um Landwirtschaft stört, ist dass die Möglichkeiten von indoorfarming gar nciht erst beachtet werden. Es kann sein dass das anfänglich immer teuer ist und energieintensiv; allerdings sollte man damit anfangen auf den äußeren ackerflächen nur noch robusteres zeug anzubauen, wie z.b. Hanf. Das wird bisher weitegehend ignoriert und nur auf die pharmazeutische nutzung reduziert. Ein stärkere nutzung von Hanf würde viele probleme entspannen (wengier pestizide erforderlich) und selbst mcdonalds würde davon profitieren, denn damit kann man auch kühe mästen...


Für den Frieden zu kämpfen ist wie für die Jungfräulichkeit zu ficken.
Was ist der natürliche Weg um wieder echte Jungfrauen zu bekommen?

Kooperation ist besser als Konkurenz, andernfalls wären Kartellämter sinnlos
10.10.2017 13:04
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Post: #15
RE: McDonalds Werbekonzept und Zielgruppe

Brox Wrote:
Reg dich doch nicht über die scheinbare Künstlichkeit auf, wenn du dir anscheinend alles reinballerst, was du für Geld kriegen kannst.


ICH habe mit angeblicher Künstlichkeit erst einmal wenig Probleme - anders als DU, der sich ja über die hohe Verarbeitung von Fertigprodukten aufgeregt hat... Ansonsten: danke @Jozilla. Das passt als Antwort.

Quote:
Wie passt das eigentlich zusammen? Gentechnikbeführworter aber Biofleisch beim Fleischer kaufen?


Das ist nur ein scheinbarer Widerspruch, der auch nur zu einem wird, wenn man fälschlicherweise annimmt, ich wäre wegen der Qualität für "Bio"fleisch oder würde "Bio"waren wegen angeblicher Eigenschaften kaufen. Ich kaufe - wie ich schon schrieb - deswegen bei diesem Fleischer, weil der seine Bauern kennt, von denen er Schlachttiere bezieht, und weil ich ihn kenne und weiß, dass er gute Tiere auswählt und auf gute Haltungsbedingungen wert legt. Ich glaube allerdings, dass auch konventionelle Landwirtschaft sehr wohl gute Haltungsbedingungen für Tiere hinbekommt, und es sogar im Massentierhaltungsbereich möglich ist, wenn man denn wollte (politisch, medial, und die Kunden).

Ich hätte auch nichts gegen Zuchtfleisch einzuwenden, wenn dieses das Leiden der Tiere reduziert und/oder ihnen bessere Haltungsbedingungen ermöglicht.
Ganz einfache Sache: ich esse fühlende, denkende Lebewesen. Da habe ich als Esser aber zumindest die Pflicht, nachzudenken und den Lebewesen, die ich esse, ein Leben zu ermöglichen, dass den Umständen entsprechend gut ist. Ich halte nichts vom Vegetarismus oder Veganismus, diese Typen tun so rein gar nichts für bessere Bedingungen für Tiere. Aber ich halte auch nichts vom Blinden Fresser, der sich das billigste Fleisch reinzieht und keinen Gedanken an das Tier verschwendet.

Quote:
Genau, am besten mit ner ordentlichen Portion Fluorid, sicher schreibst du mir auch darüber gleich wie toll das ist.Wink


Aha. Was hast Du denn gegen Fluorid? Fluorapatit (bestehend aus Calcium, Phosphat und Fluor) ist ein wichtiger Bestandteil unserer Zähne. Ohne Fluorapatit hast Du nicht mehr lange welche...
Übrigens kannst Du soviel Xylit essen wie Du willst: ohne ordentliche Zahnpflege wird Dir das nichts bringen, denn die Zähne werden dann trotzdem durch Säuren aufgeweicht und durch Bakterien zerfressen; und Dein Mundgeruch wird schon nach kurzer Zeit unerträglich sein.

Quote:
warum sollte man Tieren Xylit geben? Ist also unerheblich.


Nein, nicht ganz. Immerhin regst Du Dich über Dinge auf, die angeblich gefährlich für Menschen wären, weil sie in Rattentests bei 1000facher Dosis mal kleinere Probleme gemacht haben...

Quote:
Das wäre mal ein Thema was gesondert diskutiert werden könnte, die Bioverbände sehen jedenfalls zumindest eine Reduzierung der konventionellen hin zu mehr ökologischem Landbau als notwendig an.


Die haben ja auch keine Lobbyinteressen... je mehr Subventionen die abfassen können, desto mehr Geld bekommen auch die Verbände.
Biolandwirtschaft ist - außer im Tierbereich, wo sie tatsächlich leichte faktische Vorteile bietet [die aber vor allem durch die mediale Begleitung und Sippenhaftung mit anschließender "konventionelle Bauern quälen alle die Tiere und haben alle zu kleine Gehege"-Denke und den immer größer werdenden Kundendruck auf die Fleischpreise geschuldet sind] - ein großer Fake. Biolandwirte benutzen genauso Pestizide, Herbizide und Düngemittel. Nur benutzen sie nur alte Mittel. Und die sind nicht immer besser, sondern meistens schlechter und deutlcih umweltschädlicher (ich sage nur Kupfer!)

Quote:
Und das sicherlich nicht aus Absatzgründen,

Nein, sondern wegen der Mitgliedsbeiträge von immer mehr Bauern

Quote:
sondern weil durch die konventionelle Landwirtschaft die Böden kaputt gehen, Bienensterben durch Pestizide, Saatgut für das die Pestizide gleich mitgeliefert werden die Liste ist unendlich.

a) auch konventionelle Landwirtschaft kann Böden erhalten. Das ist keine Frage der Bio-/konventionell-Achse, sondern eine Frage der Sorgfalt
b) Bienen sterben nicht nur durch Pestizide, sondern VOR ALLEM durch die Varroa-Milbe. Letztere ist der Hauptgrund für das Bienensterben. Zusätzlich: wenn die Bauern sich an die Anweisungen halten, werden Pestizide nur zu Zeiten aufgebracht, wo keine Bienen geschädigt werden können
c) Die Kombination von Saatgut, welches für ein "Pestizid" optimiert wurde, und "Pestizid", welches für eine Pflanze optimiert wurde, ist eigentlich perfekt. Insbesondere, da es sich dabei nicht so sehr um Pestizide, sondern meist um Herbizide handelt, die gegen andere Pflanzen eingesetzt werden.
d) Alles keine Frage der konventionellen Landwirtschaft alleine.
Auch Biobauern verwenden Herbizide und Pestizide. Auch Biobauern machen Böden kaputt, wenn sie jede Saison das gleiche pflanzen und ihre Gülle als alleinigen Dünger verwenden und keine Maßnahmen treffen.

Quote:
Apropos Milliarden Menschen würden sterben, hast du gewusst das man den Bauern in Afrika ohne deren Wissen Gentech Saatgut angedreht hat, was angeblich den Bedingungen besser standhält? Natürlich auch hier die Pestizide gleich mit dabei. Dadurch wurden ihre Ursorten vermischt mit dem Gendreck,toller Schachzug von Monsanto(Bayer) google das mal bin grad zu faul, außerdem isses schon spät.


Keine Belege, keine Diskussion. Gerüchte und so etwas... entweder Du belegst die Behauptung, oder Du nimmst sie zurück. Gerade was Monsanto und Bayer betrifft, kursieren im Moment so viele Lügen...
[/quote]

Jozilla Wrote:

Brox Wrote:
Reg dich doch nicht über die scheinbare Künstlichkeit auf, wenn du dir anscheinend alles reinballerst, was du für Geld kriegen kannst.
Wie passt das eigentlich zusammen? Gentechnikbeführworter aber Biofleisch beim Fleischer kaufen?

hattest du dich nicht zuerst über die verarbeitungtiefe generell aufgeregt?
Ansonten sind die Insulinwerte eher von der "Energiemenge" des verzehrten zuckers abhängig. Das ist keine Überraschung wenn das Xylit eine geringere Physiologische Brennwertdichte hat und der vergleich sich auf die aufganommene Menge bezieht.
Ich erinnere auch daran dass JEDE Stärke polymerisierter Zucker ist. was man vorher alleine dem Weizen anlasten wollte ich jetzt eigentlich langsam richtung low-carb gegangen, Dank Nocebo-Effekt haben ganz viele Leute bedenken wegen Weizen...


Danke Jozilla. Das ist alles korrekt.

Jozilla Wrote:
Man schafft es auch relativ gut mit Ökologischen Methoden Böden zu zerstören. Viele betrachten auch die Bodenanalysen als "zu viel Chemie" und genau das ist der Punkt der dann wiederum gerne nach hinten fallen gelassen wird. Deswegen kommt es immer sehr auf eine Gezielte Düngung an, ebenso wie entsprechende Fruchtfolgen etc..


Ja. Gezielte Düngung bekommen Biolandwirte fast nie hin (Ausnahmen bestätigen die Regel, da sie den ganzen Ökolandbau wissenschaftlich aufziehen und damit noch teurer und subventionsbedürftiger machen). Fruchtfolgen sind für sehr viele Biolandwirte genausowenig attraktiv wie in der Konventionellen Landwirtschaft. Allerdings gibt es da zumindest Verbände, deren Grundprinzipien so etwas notwendig machen (Demeter z.B. mit seiner "Biodynamik").


Falls bei einem Quote kein Name steht, geht davon aus, dass der letzte Name immer noch gilt und es derselbe Post war!
Ich halte mich an meine Zitatregeln: beim ersten Zitat aus einem Post wird ein [" Quote= ]" gesetzt. Danach bis ein neuer Poster oder ein neuer Post kommt, nur ein "[ Quote "]. Falls ich zwischen Postern hin-und-herspringe, nenne ich den Poster auch häufiger.


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RE: McDonalds Werbekonzept und Zielgruppe

adder Wrote:
Ansonsten: danke @Jozilla. Das passt als Antwort.

bitte, aber ich konnte den murks von Brox nciht unkommentiert lassen.
andererseits war ich kurz davor nochmal auf die gewaltigen probleme vom konsum von Dihydrogenmonooxid aus Gefäßen, die aus amorphem Siliciumdioxid bestehen. Letzeres verrottet schließlich nicht in der natur und die Bruchkanten und Splitter sind äußerst gefährlich wenn es zu einer unsachgemäßen anwendung kommt.
Solche Probleme sollten Publik gemacht werden, besonders bei den menschen die auch Atomstromfilter kaufen und den Postillion als Recherchequelle ernst nehmen. Im Falle Pofallas ist das jedenfalls nciht zu bestreiten.

Wegen dem Flourid halte ich es für problematisch dass es da meiner meinung nach zu fehlinformationen kommt.
ich erinnere an erweichung durch überflouriung. Die kann es tatsächlich geben, ist aber meistens regional beschränkt. Flouride sind oft gut wasserlöslich und werden dann über das trinkwasser aufgenommen. Allerdings sind in Deutschland diese fälle doch sehr selten, aber wenns doch passiert wird natürlich nicht mit den ärzten geredet.
Was mich daran oft stört, ist dann die positionen "aber das ist doch nciht nötig damit den arzt zu belasten" oder "die schulmedizin ist da doch ganz bestimmt ahnungslos und der Heilpraktiker, der mir nahelegt mit dem arzt darüber zu sprechen, ist auch nur ein teil der pharmamafia."
Aber wie dir wohl bekannt ist, haben irgendwelche "wundermittel" wie Natriumchroit immer noch Kunden.
Ich habe da die vermutung dass an dieser stelle einfach das "informieren" ohne recherche erfolgt.
Eine Bekannte meiner Mutter hat sich letztens geweigert bei uns Tee mitzutrinken, weil wir den Wasserkocher durch geringe zugabe ( ein Dosierlöffelchen >0,1g/1,5l Wasser )von Ascorbinsäure Kalkfrei halten.
Der Wikipediaartikel über Calciumascorbat war dann angeblich nur ein Produkt der böse böse Pharmamafia... Ich bin aber froh die dame zukünftig nicht mehr in meinem Elternhaus zu sehen, dafür habe ich ihr mal gesagt wo bei ihrem "kunststofffreien" lebensstil doch noch überall kunststoff ist.
Ich bin aber mal gespannt ob oxalsäure auch wieder nur eine böse erfindung der bösen bösen Pharmamafia ist, ich hoffe ich werde es aber nie von ihr hören.

Um nochmal auf die biologische Landwirtschaft zurückzukommen:
In unserem Imkerverein halten wir kontakt mit den umliegenden Bauern (sind nicht mehr viele).
Die meisten Argumente für Konventionelle landwirtschaft sind eigentlich Ertragssicherheit. Beim Düngen ist es eigentlich so dass es erst dann wirklich ein problem wird, wenn die nitratwerte überschritten werden, oder die jahrelange nutzung andere weniger vonden pflanzen aufgenommene närstoffe sich im boden anreichern und diesen dadurch versalzen.
In dem sinne ist es allerdings weniger arbeit, geht aber auch nciht unendlich lang, aber lang genug dass die sinkenden erträge auch nciht unbedingt sofort auffallen.
Beim Pestizideinsatz ist es ähnlich: es wird auch oft damit beworben dass nach terminkalender der einsatz erfolgen kann und dadurch auch anwendungssicherheit beworben wird.

adder Wrote:
Ja. Gezielte Düngung bekommen Biolandwirte fast nie hin (Ausnahmen bestätigen die Regel, da sie den ganzen Ökolandbau wissenschaftlich aufziehen und damit noch teurer und subventionsbedürftiger machen). Fruchtfolgen sind für sehr viele Biolandwirte genausowenig attraktiv wie in der Konventionellen Landwirtschaft. Allerdings gibt es da zumindest Verbände, deren Grundprinzipien so etwas notwendig machen (Demeter z.B. mit seiner "Biodynamik").

So lange es die versorgungslage zulässt, halte ich diesen "Luxus" für wichtig: denn dadurch werden auch noch ökologische zusammenhänge erkannt, die sich auch bei der konventionellen landwirtschaft als ertragssteigernd auswirken oder auch den pestizideinsatz verringern können.
Ansonten erinnere ich daran: viele Schädlinge sind Beutetiere für das restliche ökosystem und daher ist es nicht unbedingt so erstrebenswert die Ausbeute der Äcker so zu steigern, dass darunter die Umwelt mehr als nötig leidet. Ansonten darf man nciht vergessen dass die Landwirte eigentlich immer jammern: ist die Ernte schlecht, können sie wenig verkaufen; ist die Ernte gut sind die Preise zu niedrig. Schönes beispiel sind gerade wieder die Milchbauern: Die Butterpreise sind wieder kräftig gestiegen und alle Bauern, die Ihre Milchkühe letztes Jahr teilweise zu Hackfleisch recykelt haben, ärgern sich jetzt natürlich besonders darüber; aber das kann wiederum dazu führen dass man da mal wieder einen Bilderbuchbeispiel für marktreaktionen wird, weil das heranziehen von Milchkühen eben eine weile dauert, ist in dem sinne spätestens in 2 jahren die nächste "Milchkrise" zu erwarten.

Bevor das wieder nur für eine ideologiefrage gehalten wird: Ja ich vergifte die Blattläuse auf meinen Chilies, ich schaue aber demnächst mal wieder was Marienkäfer kosten...


Für den Frieden zu kämpfen ist wie für die Jungfräulichkeit zu ficken.
Was ist der natürliche Weg um wieder echte Jungfrauen zu bekommen?

Kooperation ist besser als Konkurenz, andernfalls wären Kartellämter sinnlos
13.10.2017 00:52
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