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Mikonia Today- Mikonische Nachrichten

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Horst Heesofer
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Mikonia Today- Mikonische Nachrichten

Mikonia Today - Unsere Nachrichten für Ozeanien und die Welt

Es folgt die Einblendung des mikonischen Kängurus, gefasst in in ein silbernes Wappen, umrahmt von silbernen Palmblättern.

Dies verweilt einige Sekunden auf dem Schirm, bis es schließlich den Blick auf ein Nachrichtenstudio frei gibt, in dessen Mittelpunkt eine durchaus schöne, blonde junge Frau zu sehen ist.


How ya doin', Mikonien?
Die Wellen brechen gut heute. Mein Name ist Sophie Warner, und ich heiße Sie herzlich Willkommen zu heutigen Ausgabe von Mikonia Today!

Die Topmeldung des heutigen Tages ist natürlich wie zu erwarten der Ausgang der Parlamentswahl des heutigen Tages.

Ohne weitere Verzögerung, hier die Ergebnisse:

Liberale Partei Mikonien (LPM) - 32%
Mikonische Arbeiterpartei (MAP) - 30%
Liberal Nationale Partei (LNP) - 22%
Grüne Partei (GREEN) - 10%
Sonstige - 6%

Damit dürfte der angestrebten Fortführung Koalition aus LPM und LNP unter der Führung von unserer Präsidentin Tony Gardner nichts mehr im Wege stehen.

Ganz in diesem Sinne fand daher auch heute, nur Stunden nach Verkündung des endgültigen Endergebnisses, die Grundsteinlegung des neuen Forschungszentrums für Armutskrankheiten im feierlichen Kreis mit Präsidentin Gardner statt.
Gardner setzte dieses Projekt als weiteres Standbein ihres "You'll never make Mikonia home"-Programms durch.
Während die Regierung einerseits mit der konsequentem Abweisung von Flüchtlingen die versuchten über den Wasserweg nach Mikonien zu gelangen eine Reduzierung der Pull-Faktoren anstrebt, soll nun dieses Programm dazu dienen, die Heimat der Wirtschaftsflüchtlinge lebenswerter zu gestalten und somit auch den Migrationswunsch reduzieren.

Und last but not least, eine weitere Topmeldung dieses Wochenendes:

Die Regierung Gardner gab ihre Absicht zur Gründung der Ocean Union bekannt. Dieses Bündnis wird nicht nur dazu dienen die ökonomischen Interessen unserer Nation im gemeinsamen Geist mit dem Ausland voranzutreiben und die mikonische und ozeanische Position in der Welt zu stärken, sondern ebenso einen Leuchtturm der Freiheit in der Welt darstellen, der allen Völkern die Vorteile einer freiheitlichen Demokratie näher bringen wird.

Die Regierung kündigte an, auf Regierungen auf der ganzen Welt zugehen zu wollen, um für eine Teilnahme an diesem Projekt zu werben.

Wir schalten weiter zum Wetter.

Mr. Childs, wie sind die Surfbedingungen morgen?

Nach einer kurzen Erläuterung der exzellente Surfbedingungen endet die Sendung mit ihrem klassischen Dreiklang. Es folgt die Darstellung des Abspanns.

Mikonia Today - präsentiert von National TV & Gardner News Service

23.04.2019 22:21
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Horst Heesofer
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RE: Mikonia Today- Mikonische Nachrichten

President's Talk by National TV & Gardner News Service

Es folgt die Einblendung des mikonischen Kängurus, gefasst in in ein silbernes Wappen, umrahmt von silbernen Palmblättern.

Dies verweilt einige Sekunden auf dem Schirm, bis es schließlich den Blick auf ein bestuhltes Studio frei gibt, in dessen Mittelpunkt ein etwa 50jähriger, grau melierter Mann zu sehen ist. Neben ihm sitzt eine blonde, etwa 30 jährige Dame.


Jeffers: How ya doin', Mikonien?
Herzlich Willkommen zum President's Talk mit Jim Jeffers!
Jim Jeffers bin ich und unser President ist natürlich Tony Gardner, Parteivorsitzende der LPM und Präsidentin unseres schönen Mikoniens.

Tony, herzlich Willkommen!

Gardner: Vielen Dank Jim - ich freue mich heute hier sein zu dürfen.

Jeffers: Dann lass uns doch direkt ins kalte Wasser springen. Ist das okay für dich Tony?

Gardner: Als passionierte Surferin sollte mir das keine Probleme bereiten.

Jeffers: Tony, die Geopolitik wurde kürzlich ja etwas aufgemischt, als die beiden Mitglieder des LIDEL-Bündnisses aufeinander losgingen, oder?

Gardner: Ja, in der Tat. Und ich glaube, dass dies der Weltgemeinschaft gut vor Augen führen sollte was bisher stets unsere Regierungslinie war: Entwicklungsländer sollten zunächst ihre inneren Angelegenheiten klären, bevor sie versuchen eine Führungsrolle einzunehmen.

Jeffers: Nun handelt es sich bei Sarkastistian ja nicht um irgendein Entwicklungsland, sondern den amtierenden Weltvorsitzenden...

Gardner: Was die Sache eigentlich noch schlimmer macht. Sarkastistan hat sich maßlos in seiner Außenpolitik übernommen. Und die Weltgemeinschaft zeigte sich ebenfalls völlig verantwortungslos. Wie kann man nur auf die Idee kommen, ein Land mit der Wirtschaftsleistung einer mikonischen Kleinstadt sollte über die Versorgung der eigenen Bevölkerung mit Nahrung irgendeine außenpolitische Verantwortung zugesprochen bekommen? Nicht einmal diese Aufgabe konnte Sarkastistian ja bisher bewältigen.

Wir rufen daher die Weltgemeinschaft auf, den Weltvorsitz zum nächsten Wahldurchgang der wohlhabendsten, innovativsten und einflussreichsten Nation zuzuerkennen: Mikonien.

Jeffers: Plant die Regierung Maßnahmen durchzuführen um Sarkastistan vor der Leere zu schützen?

Gardner
: Wozu? Wir sehen keine unserer geostrategischen Interessen durch die Militäraktion der Leere bedroht.
Zudem wird Sarkastistan bereits von einer breiten Staatenallianz verteidigt. Ein Eingreifen unsererseits würde nur die Situation verschärfen.
Natürlich werden wir dennoch Sarkastistan Unterstützung in diesen schweren Zeiten zukommen lassen. Ich drücke daher mein tiefes Bedauern aus und hoffe, dass dies bereits der Regierung von Sarkastistan helfen wird.

Jeffers: Zu dieser eben angesprochenen Staatenallianz gehört auch Paradies, ein Mitgliedsstaat der Ocean Union...

Gardner: Es handelt sich bei dem Angriff der Leere nicht um einen Angriff auf die Ozeanische Union. Wenn unsere Mitglieder sich jedoch dazu berufen fühlen auf afrikanischem Boden militärisch zu operieren, so steht ihnen das natürlich frei.
Sofern dieser Konflikt auf afrikanischem Boden verbleibt fühlen wir als mikonische Regierung uns nicht betroffen.

Jeffers: Gibt es denn Maßnahmen die die Regierung ergreifen wird um uns und die Ozeanische Union in Zukunft vor möglichen Aggressionen zu schützen?

Gardner: Wir sehen aktuell, dass der friedliche Zustand unserer Welt kein zwingend dauerhafter ist und es jederzeit zu Überfällen eines Staates auf einen anderen kommen kann. Wir müssen daher natürlich in der Lage bleiben unsere Interessen auch global zu vertreten und zu schützen. Aus diesem Grund treiben wir selbstverständlich unser Atomwaffenprogramm voran.
Bereits in Kürze werden wir in der Lage sein, die meisten Punkte der Erde erreichen zu können. Mittelfristig müssen wir natürlich dahin kommen einen globalen nuklearen Schirm zu entwickeln.

Jeffers: Wie sieht es mit konventionellen Kräften aus?

Gardner: Angesichts der massiven Mobilisierung durch die Leere sehen wir uns aktuell nicht in der Lage ihr auf offenem Feld entgegenzutreten. Unser Anspruch als fortschrittlichstes und größtes Land der Welt muss es aber natürlich sein, auch die schlagkräftigste Militärtruppe zu stellen. Wir überlegen daher gerade inwieweit eine massive Mobilmachung unseres Militärs erfolgsversprechend sein könnte um uns künftig zu schützen.

Jeffers: Wie ist das vor dem Hintergrund des aktuellen Haushaltsdefizits sowie des stagnierenden Wachstums zu bewerten?

Gardner: Unser jährliches Defizit beträgt in etwa 6% bei einer Schuldenquote von weniger als 50% unseres BIP. Im internationalen Vergleich stehen wir damit gut da. Was das Wachstum angeht, so sind wir momentan mit einem Mangel an Arbeitskräften konfrontiert. In Mikonien herrscht absolute Vollbeschäftigung. Das ist einerseits eine großartige Nachricht und ein Ausweis der erfolgreichen Wirtschaftspolitik unserer Koalition aber andererseits bremst dies natürlich unsere Wachstumsmöglichkeiten aus. Wir sind aber zuversichtlich durch unsere Fortschritte in der Arbeitsautomatisierung und zeitgleiche starke Investitionen in die Erwachsenenbildung mittelfristig wieder starke Zahlen realisieren zu können. Insbesondere die Känguruburgerproduktion sollte künftig auch von einer stärkeren globalen nachfrage profitieren können.

Jeffers: Vielen Dank für die Zeit Tony! Ev'ryone, Tony Gardner!

Jeffers nimmt die Präsidentin an der Hand und reißt ihren Arm in die Höhe, beide lächeln in die Kamera.

02.05.2019 13:16
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RE: Mikonia Today- Mikonische Nachrichten

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We didn't start the fire
It was always burning
Since the world's been turning
We didn't start the fire
No we didn't light it
But we tried to fight it

Daran mussten in diesen Tagen wohl viele Mikonier denken, wenn Sie ihren Fernseher einschalteten. Die Welt in Flammen, ein Feuer, geschürt durch die Truppen der OEEC und der Internationalen im Krieg gegen unseren großen asiatischen Nachbarn, der BCBC.

Die Hintergründe dieses Konflikts, weshalb gerade diese drei Nationen im Konflikt stehen und wie die Aussichten auf eine freie Welt außerhalb Ozeaniens stehen - erfahren Sie um 21.15 in einem Beitrag der Gardner Medien Gruppe.

Außerdem:


Canberra
In der Hauptstadt versammeln sich Unterstützer unserer Regierung um für eine Fortsetzung des aktuellen mikonischen Friedenskurses zu demonstrieren. Die Demonstranten bringen ihre Unterstützung für die Politik unserer Präsidentin zum Ausdruck, Mikonien bisher tatsächlich aus allen Kampfhandlungen heraushalten zu können.

München
In der Hauptstadt New Bavarias tritt heute erstmal das neu gewählte Parlament zusammen. Nach der unblutigen Revolution gegen ihren vormaligen Diktator begrüßt das Volk New Bavarias seine hinzugewonnene Freiheit und bringt seine Bewunderung für den mikonischen way of life zum Ausdruck und bewarb sich erfolgreich um eine Mitgliedschaft in der ozeanischen Union. Wir dürfen gespannt auf eine fruchtbare Zukunft hoffen. Auf dass der afrikanische Frühling noch weitere Staaten erfasse!

Quatrana
Die neue Regierung der Republik Quataris, die durch einen überraschenden Wahlsieg promikonischer Kräfte zusammentrat, hat weitere Schritte der Annäherung unternommen. Durch den Abschluss eines gemeinsamen Handelsvertrages wird Quataris künftig von mikonischem Walfleisch und unseren berühmten Kängeruburgern profitieren.

de
Nach anfänglichen Meldungen über Scharmützel zwischen Separatisten und Regierungstruppen scheint sich mittlerweile wieder Entspannung in New Texas anzukündigen. Während Propagandasender der Internationalen teilweise wilde Verschwörungstheorien über eine mikonische Unterstützung der Separatisten und der BCBC verbreiteten, agierte Präsidentin Gardner im Hintergrund und konnte durch geschickte Staatskunst und Diplomatie einen Waffenstillstand zwischen regierungstreuen Truppen und demokratischen Rebellen aushandeln. Dieser soll in Kürze in Kraft treten. Hoffen wir, dass dieser Frieden von Dauer ist!

In einer weiteren Meldung:

Canberra
In der Hauptstadt gelang der Polizei ein erfolgreicher Schlag gegen das Terrornetzwerk der "Internationale Solidärität (IS)", einer Gruppe kommunistischer Extremisten.
Offenbar ist diese Gruppe verantwortlich für eine Reihe von Überfällen auf mikonische Militärtransporter, die der Öffentlichkeit erst kürzlich bekannt gemacht wurden als das Verteidigungsministerium auf eine Recherche des Journalisten Kamal Jashoggi hin zugeben musste, dass größere Mengen Militärgüter zwar in den Büchern der Armee aufgeführt wurden, sich jedoch nicht am vorgesehen Lagerplatz befanden. Kamal Jashoggi hat mittlerweile angekündigt sich nach diesem großen Erfolg ins Privatleben zurückziehen und fortan nicht mehr öffentlich auftreten zu wollen, da er sich nun verstärkt seiner Familie widmen werde.

Es ist aktuell nicht bekannt, ob noch weitere Zellen der Terrorgruppe auf mikonischem Boden operieren, das Innenministerium hat jedoch bekannt gegeben alles in seiner Macht stehende zu tun um mögliche Terroristen aufzuspüren.

Sinnlos in den Tod?
In der Kanalisation Canberras wurden heute die Leichen einer vierköpfigen Familie geborgen. Offenbar tötete der Familienvater aus bislang unbekannten Gründen zuerst seine Frau und dann seine beiden Kinder (9 und 7), bevor er sich selbst durch einen gezielten Schuss in den Hinterkopf richtete.
Eine Identifizierung der Leichen erscheint aktuell leider unmöglich, da Fingerkuppen und Zähne der Leichen dem Ungeziefer zum Opfer fielen. Erhalten ist lediglich ein silberner Füllfederhalter der unweit des Tatorts gefunden wurde und auf dem die Buchstaben "KJ" eingraviert wurden. Die Polizei rätselt derweil noch über die Bedeutung dieser Symbolik.
Eine schnelle Klärung scheint jedoch nicht zu erwarten zu sein, der Fall wurde aufgrund der Offensichtlichkeit des Tathergangs bereits zu den Akten gelegt.

Das war es auch schon wieder mit den Nachrichten für heute.

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22.05.2019 23:15
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