Um mich ein bisschen zu pimpen, lese ich gerade ein Buch der Musikgeschichte und höre in einige herausragende Beispiele rein. Es geht dabei nur um Klassik im weitesten Sinne und mir fällt auf, dass der Anteil dessen, was ich gut finde, in dem Bereich nicht größer ist als in Rock, Pop, etc.

Am Paretoprinzip scheint etwas dran zu sein: Achtzig Prozent pfui, zwanzig Prozent hui, durch alle Stile. Abgesehen von Volksmusik.

Letztlich bereichert hat mich das Buch kaum. Ich habe immer noch die gleichen Favoriten wie vorher. Was es mir dennoch eingebracht hat, ist eine handfeste, durch Antibiotika zu bekämpfende Entzündung im Beckenbereich.

Denn, nachdem ich von einem Komponisten des Barock las, der eine Operation an der Blase originell vertont hat, bekam ich Beschwerden in diesem Bereich. Man muss dazu wissen, dass es zu der Zeit noch keine Anästhesie gab.

Fazit: Psyche und Körper sind eng verbunden und Musik macht bestenfalls krank.