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1 Votes - 5 Average   Once upon a time / Es war einmal

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Abnoba
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Post: #1
Once upon a time / Es war einmal

Inspiriert von der Welt Arnheim bin ich auf die "Stück Leben" Post gestoßen, und dachte mir, führen wir das hier auch ein! Ich nehme an, dass das die Welt RP wahrscheinlich zu spammen wird, bei dem Gerangel an Artikel hier. Hier in Kurz erklärt:
Ann.d.Red.: Wenn der Ursprungsthreadersteller das liest: Tritt der Welt bei!

JambalayaSam Wrote:
Rules:
1) This thread is dedicated to stories told in narrative format from the perspective of a citizen of your nation. They can be the average citizen, one of your "odd" people, or businesses. It is intended to not be the RP of a national character's press-release or statement.
2) Don't RP other player nation's characters, as it is immersion-breaking. One of Arborea's examples is below.
3) Coordinate RPs between multiple player nations if you plan to Wink
-------------------------------------------

Regeln:
1) Dieser Thread ist Geschichten gewidmet, die aus der Perspektive eines Bürgers Ihrer Nation in narrativem Format erzählt werden. Sie können der Durchschnittsbürger, einer Ihrer "seltsamen" Menschen oder Unternehmen sein. Es soll nicht das RP der Pressemitteilung oder Erklärung eines nationalen Charakters sein.
2) RP nicht die Charaktere anderer Spielernationen, da dies das Eintauchen bricht. Eines von Arboreas Beispielen ist unten.
3) Koordiniere RPs zwischen mehreren Spielernationen, wenn du dies vorhastWink

------------------------------------------

The adhan rang out in the early mornings of Arborea, reverberating in the glass towers of the capital, Ghabatan Mushtaeila. Faithful servants sang it with fire in their hearts, the soulful prayer of obedience not to the State, but to their creator. Mirai, a refugee from the many wars which had wracked North Africa in the last decades, took a short break from her street stall to wash her face, and bow down in supplication. Above her the rising sun pointed the way towards Mecca, and she shifted to the right a few degrees to point the general way towards the city.

As the sound of the adhan faded away, the sun continued its upward ascent, breaking the crisp, fall air. The wind howled through the glass towers of the capital, billowing with it a torrent of millions of red cherry blossoms. This phenomenon, brought into Hispania by intrepid explorers from the Far East, gave the place its name 'Ghabatan Mushtaeila", or "burning forest" in Arabic. You could feel the flames of life in this city, beating heart of Arborea.



Mirai began massaging the dough for her Manakeesh, the Islamic round bread mixed with cheese, meat, herbs and crushed tomato sauce. Over this she added sprinkles of fattoush, the mediterranean salad her patrons adored. Already she could hear the bustling city roar to life, with the bureaucrats on bicycles racing to their offices, bankers pausing in the morning for coffee, tea, or her Manakeesh. This part of the city, so close to the mid-section between the financial district and central park, was an excellent place for a stand.

Many of her patrons rushed to the stand to grab their food, and hurry off to work. A few stayed behind on park benches, or rested against nearby trees on the ground. She caught the eye of once such a man, leisurely consuming his food in one hand, with a second holding a half-cracked newspaper. On the front the paper read "Malaria Cure Development Slowed--Funds Earmarked for Atomics".

Mirai wondered how long this quiet life of hers in Arborea would last, or if it too would suffer the same fates as the other nations she had wandered across in her teenage years, always from one conflict to the next.

--

Der adhan ertönte am frühen Morgen von Arborea und hallte in den Glastürmen der Hauptstadt Ghabatan Mushtaeila wider. Treue Diener sangen es mit Feuer in ihren Herzen, das seelenvolle Gebet des Gehorsams nicht gegenüber dem Staat, sondern gegenüber ihrem Schöpfer. Mirai, eine Flüchtling aus den vielen Kriegen, die Nordafrika in den letzten Jahrzehnten heimgesucht hatten, machte eine kurze Pause von ihrem Straßenstand, um sich das Gesicht zu waschen und sich flehend zu verbeugen. Über ihr wies die aufgehende Sonne den Weg nach Mekka, und sie bewegte sich einige Grad nach rechts, um den allgemeinen Weg in Richtung Stadt zu weisen.

Als das Geräusch des adhan nachließ, setzte die Sonne ihren Aufstieg fort und brach die frische Herbstluft. Der Wind heulte durch die Glastürme der Hauptstadt und wehte mit ihm ein Strom von Millionen roter Kirschblüten. Dieses Phänomen, das von unerschrockenen Forschern aus Fernost nach Hispania gebracht wurde, gab dem Ort den Namen "Ghabatan Mushtaeila" oder "brennender Wald" auf Arabisch. Man spürte die Flammen des Lebens in dieser Stadt, die das Herz von Arborea schlug.



Mirai begann den Teig für ihr Manakeesh zu massieren, das islamische Rundbrot, gemischt mit Käse, Fleisch, Kräutern und zerquetschter Tomatensauce. Darüber fügte sie Streusel von fattoush[/ i] hinzu, dem mediterranen Salat, den ihre Gönner verehrten. Schon jetzt konnte sie die geschäftige Stadt zum Leben erwecken hören, die Bürokraten auf Fahrrädern rasten zu ihren Büros, die Banker machten morgens eine Pause, um Kaffee, Tee oder ihr Manakeesh zu trinken. Dieser Teil der Stadt, so nahe an der Mitte zwischen dem Finanzviertel und dem Zentralpark, war ein ausgezeichneter Ort für einen Stand.

Viele ihrer Gäste eilten zum Stand, um ihr Essen zu holen und sich zur Arbeit zu beeilen. Einige blieben auf Parkbänken zurück oder lehnten sich gegen nahegelegene Bäume auf dem Boden. Sie erregte die Aufmerksamkeit eines solchen Mannes, der gemächlich sein Essen in einer Hand verzehrte, während eine zweite eine halb geknackte Zeitung hielt. Auf der Vorderseite stand "Entwicklung der Malaria-Heilung verlangsamt - Mittel für Atomics bereitgestellt".

Mirai fragte sich, wie lange ihr ruhiges Leben in Arborea dauern würde oder ob es auch das gleiche Schicksal erleiden würde wie die anderen Nationen, über die sie in ihren Teenagerjahren gewandert war, immer von einem Konflikt zum nächsten.


Once upon a time ... Max Schwarz
[i]
Hintergrund: Wir hatten bereits Gelegenheit Max Schwarz in der Bilderberger Bar kennen zu lernen. Ein "alter" Geheimdienstler aus Montibus, also ein Figurchen das viel gesehen hat.



Es war ein regnerischer Tag in Abnoba, Max kehrt gerade von seinem Büro zurück, schenkt sich einen Drink ein und lässt sich aufs Sofa fallen. Er liest sich nochmal seinen Einsatzbefehl durch:

SPQM Central Intellingence Agency

Sehr geehrter Herr Special Superintendent Schwarz,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen, werden Sie in das Büro nach Ulaanbaatar (Mongolia) versetzt. Weitere Instruktionen werden folgen. Erforderliche Räumlichkeiten werden Ihnen Überbrückungsweise zur Verfügung gestellt.

Gez.
Gotham im Frühjahr 2000

Roger Sterling
Director of Operations


"aufgrund der aktuellen Entwicklungen" murmelt Max vor sich leise her. "Mongolia" murmelt er wieder. Diese neue Regierung ist scheiße, dachte er sich. Dieser Coriolanus ist scheiße. Was sollen wir zur Hölle eigentlich da in der Middle of Nowhere? Der Dr. Stattinus wäre wahrscheinlich nach Argentinien gegangen. Kalte Cocktails, schöne Frauen, gute Zigarren, ja das hätte mir gefallen, stattdessen gehen die nach Mongolia. Da ist es Kalt, da ist nichts. In Abnoba waren unsere Truppen ganze drei Jahre stationiert, in Mongolia hat der neue Sack die schon nach einen Monat zurück geholt. "Haushaltspolitische Gründe" dieser Vollar**ch, dann hätten wir uns die Aktion sparen können.

Er trinkt sein Glas leer und schenkt sich erneut einen Whiskey ein.

Ich bin müde. Müde von diesem Ganzen kram.

Er schaut eine Weile in die Leere. Dann springt er auf, läuft zur seiner Tasche und holt sein Laptop raus. Er öffnet sein eMail Programm und beginnt zu tippen:

"Lieber Roger,

wieso fährst Du nicht einfach in die Mongolia und ich bleibe hier? Oder besser noch, ich kündige und verschwinde. Du Sack kannst Deinen Scheiß in Mongolia alleine machen.

Herzlichst

Max"


Er liest sich das Mehrmals durch, bewegt seinen Curser auf Senden und hält inne. Er trinkt nochmal einen großen Schluck. Dann wirft er einen Blick in sein eMail Postfach. Alltäglicher Blödsinn schon wieder dachte er sich. Er scrollt runter. Da sieht er das Dossier über Charlet
//Randbemerkung - Charlet war die Dame aus Ithania siehe die Bilderberger Geschichte //

von Julian. Er geht nochmal in das Dokument rein.
... Frau v. Donnersberg hat einen zusätzlichen Social Media Account namens "PumaLady69" ... in diesem Social Media Account veröffentlicht v. Donnersberg eine Vielzahl von Bilden der Körperästhetik und offensichtlichen Konsum von Feenstaub ... liest er sich durch.
Das muss man diesen Julian lassen, diese ganze Internet Zeug hat der Jung gut drauf... PumaLady69 ... hmm dachte er sich.

Er geht wieder auf seine Nachricht und ändert seine eMail:

"Lieber Roger,

vielen Dank für die neue Order. Nach den letzten anstregenden Tagen, werde ich vor Einsatzantritt eine Woche Erholungsurlaub benötigen. Ich trete meine Stelle sodann an. An Urlaubstagen wird es mir wahrscheinlich nicht mangeln.

Herzlichst
Max"


Er drückt auf Senden und verschickt die Nachricht.

Er geht auf die Social Media Seite. Legt sich einen Account an und überlegt sich einen geeigneten Namen. Er überlegt und dann versucht er es: "BigBoy" - Name vergeben, bitte wählen Sie einen Anderen Namen aus. -
teilt ihm der Computer mit

AgentBigBoy - Name vergeben, bitte wählen Sie einen Anderen Namen aus.


AgentBigStick - Name vergeben, bitte wählen Sie einen Anderen Namen aus.


Agent_Big_Boy_has_a_Big_Stick69 - Name vergeben, bitte wählen Sie einen Anderen Namen aus.

So eine verdammte kacke, haben die sich alle von der Agency da angemeldet?!

Er probiert es wieder:

CatLover69 - Name nicht vergeben

hm denkt er sich, soll ich es riskieren? Ach und wenn schon dachte sich Max.

Sein Account wurde registriert. Er geht auf den PumaLady69 Account und scrollt sich durch die Fotos. Erstaunlicher weise kein Foto mit Gesicht zu erkennen. Aber er erkennt den sportlichen Körper von Charlet, und das offensichtliche Jetset Leben das Charlet führt.

Er klickt auf Nachricht senden:

"Liebe Charlet,

ich bin nächste Woche beruflich in Ithania - keine Sorge das übliche mit Unternehmenstransaktionen - , vielleicht finden wir mal bei der Gelegenheit zueinander.

Beste Grüße
Max"


Er klickt auf senden und geht auf die Seite einer bekannten Airline. Er kauft sich zwei Tickets und mietet sich in einem schicken Hotel ein.

und wenn es mit der Alten nicht klappt, kauf mich mir tonnenweise Feenstaub und benüge mich dort mit den Weibern, wird auf jeden Fall, das sein was ich benötige dachte er sich zufrieden.


"Egal Ob Sonnenlicht, ob Sternenfunkel im Tunnel ist es immer dunkel!"
Erich Kästner
05.09.2021 22:49
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Post: #2
RE: Once upon a time / Es war einmal

Once Upon a time ...

Max Schwarz...



es ist ein regnerischer Tag am Flughafen von Ulaanbaatar, als der Flieger von Max Schwarz nun ankommt...


Regnerisch, kalt und nass. So hatte ich mir mein Karrierende nicht vorgestellt
dachte er sich. Max lief nun weiter aus dem Terminal heraus, es gab ein hitziges treiben am Flughafen, Soldaten laufen mit ihren Rücksäcken umher, Familien sind vereinzelt auch unterwegs, Max schafft sich einen klaren Kopf und bewegt sich nun Richtung Ausgang zum Taxi stand.

Er sieht ein frei gewordenes Taxi. Es war ein altes Fahrzeug, vermutlich noch aus Zeiten des Kommunismus. Er stieg ein und der Taxi Fahrer lächelte ihn an.
Er fängt an in seiner Sakkotasche zu wühlen - in der Hoffnung die Adresse seines Büros zu finden...

Max: "Bringen Sie mich bitte, moment, ja hier - Jigjidiav Street 5" der Taxifahrer lächelte erneut, nickte und fuhr los.

Max schaute aus dem Fenster, kramte erneut in seiner Sakko Tausche, holte eine Packung Zigaretten raus, hob dieses mit seinen Feuerzeug dem Taxi Fahrer entgegen, eine Zigarette aus der Packung so raus gesteckt, so dass man es als Angebot wahrnehmen könnte. Der Taxifahrer schaute ihn kurz an, nahm sich eine Zigarette und zündete diese sich an. Max kurbelte das Fenster herunter in dem kleinen Taxi und er fing ebenfalls an zu rauchen.

Nun fing der Taxifahrer auf Mongolisch mit Max zu sprechen an - Max verstand kein Wort - merkte aber das der Taxifahrer offensichtlich viel zu sagen hatte.
Max Nickte ab und zu aus Höflichkeit und widmete sich erneut gedankenveloren aus dem Fenster...

verdammt mir dröhnt der Schädel.
Die Woche in Ithania war zu viel, eigentlich bräuchte ich nochmal paar Tage Urlaub um darauf klar zu kommen. - Dämliche Charlet, dass die sich nicht gemeldet hat. - Wahrscheinlich besser so - zu verkrampft hätte sie mir nur wieder erzählt was fürn Loch Gotham ist und was für eine tolle Stadt Essertopia ist. - oh verdammt dieser ganze Feenstaub macht mir zu schaffen - verdammt nochmal ich sollte etwas trinken... - was erzählt mir eigentlich der Taxifahrer da? Sollte ich ihm Trinkgeld geben? Offensichtlich hat er viele Kinder und als Taxifahrer in diesem Failstate hat man es bestimmt nicht einfach


Der Taxifahrer fährt in eine schöne Gasse rein und hält vor einem in einem sozialistisch klassizismus gebauten Gebäude an. Max schaute den Taxifahrer fragend an, der Taxifahrer zeigte auf das Gebäude und sagte

Taxifahrer: "Jigjidiav Street 5 da - Du wichtiger Mann ha?"

Max schaute auf den Taxameter und las die Zahl 14,80 $, er schaute in seinem Geldbeutel rein, er hatte einen fünfer, einen zehner, zwei zwanziger und einen fünfziger. Er überlegte, sollte er den Taxifahrer mit 15 $ abspeisen, oder sollte er doch 20$ geben. Dann er dachte er wieder an den Monolog den der Taxifahrer gehalten hat. Er holte den 20$ und 5$ Dollarschein heraus und drückte es den Taxifahrer mit einem "Passt so - Danke" in die Hände und stieg aus dem Taxi aus.

Er lief zum Kofferaum, doch der Taxifahrer war schon eher da. Der Taxifahrer holte seinen kleinen Koffer heraus und schüttelte ihm die Hand und sagte "Du sehr gute Mann, du sehr gute, ruf an wenn Du was brauchst" und drückte ihm einen Zettel mit einer Telefonummer in die Hände...

Gut, wenigstens habe ich schon meinen ersten Freund hier in dieser Stadt und das hat mich gerademal 10$ gekostet, mal schauen was mich noch hier erwartet.

Max lief in das impossant wirkende Gebäude und dachte darüber nach, dass dieser alte Glanz von Sozialismus schon etwas befremdlich wirkt. Er dachte wieder an die Glastürmen in Gotham, wahrscheinlich hatten die damals einfach vor etwas für die Ewigkeit zu bauen.

Ein Sicherheitsbeamte schaute ihn nun fragend an, Max holte seinen Dienstausweis, zeigte es dem Sicherheitsbeamten, dieser sofort aufsprang, nahm ihm den Koffer ab und begleitete ihm zum Aufzug.

Dieses Zuvorkommende hatte Max nicht erwartet, fast schon spielte er mit den Gedanken den Beamten ebenfalls Geld in die Hand zu drücken, verwarf jedoch diesen Gedanken mit dem Wissen, dass der Beamte ihn jeden Tag wohl begegnen wird und dann immer wieder in der Erwartung ist, dass er Trinkgeld bekommt, wenn er fleißig ihm das Türchen hält.
Beide gingen in den Aufzug hinein, die Neonröhre blendete Max und er merkte wieder die Nachwehen seines kleinen Trips in Ithania. Der Sicherheitsbeamte drückte auf das oberste Stockwerk und mit einem lauten Knarzen bewegte sich der Aufzug nach oben.

Wieder verschwammen seine Gedanken ... für die Ewigkeit gebaut aber mit einer schlechten Elektronik, wahrscheinlich haben wir hier nichtmal Klimaanlagen, naja bei der Kälte wäre das vermutlich auch egal

... sie kamen nun in das oberste Stockwerk an. Ein weiterer Sicherheitsbeamte saß vor der Türe lächelte seinen Kollegen an und öffnete mit einem Knopf die Sicherheitsvorrichtung. Eine aufreizende junge Dame bewegte sich, mit einen warmen begrüßenden lächeln, auf die beiden zu. Sie schaute Max an.

junge Dame: "Guten Tag, ich bin Kira, Ihre neue Assistentin"
Max: "Hi Kira, ich bin Max, offensichtlich der Neue mit Dir als Assententin, freut mich!"

Kira fing an zu schmunzeln: "Ich hoffe Sie sind gut angekommen in Ulaanbaatar? Waren Sie den schon mal hier?

Max schaute sie lächelend an, "liebe Kira, Du kannst mich ruhig Dutzen - tatsächlich hatte mich das Schicksal in vielen Ecken dieser Welt getrieben aber das Vergnügen nach Ulaanbaatar hatte ich nicht"

Kira schaute ihn lächelt an, wendete sich an den noch immer da stehenden Sicherheitsbeamten, sagte im einem merklichen strengen Tonfall, dass er den Koffer wohin bringen sollte. - Max verstand es nicht, es war auf mongolisch.
Nun den folgte Max nun Kira und den Sicherheitsbeamten den ganzen Flügel entlang. Irgendwann kamen die drei in ein Eckbüro an, es wurde gerade hergerichtet und sein Namensschild war nicht dran. Sie gingen in sein Büro es waren drei junge Kerle daran seinen PC einzurichten.
Die Möbel die bereits da standen waren zum Teilen noch eingepackt. Max schaute erstaunt in das geräumige Büro mit den vielen Möbel und dachte sich, das er seine kleine Kammer in Metropolis nicht vermissen wird.

Die drei jungen Kerle sprangen auf und salutierten unerwartet vor Max.

Junge Kerle im Chor: "Guten Tag Sir!"

Max nickte und die jungen Kerle machten sich wieder an die Arbeit.

Er war wieder erstaunt, was sollte das? was sollte das Ganze hier? Ihm wurde es aufeinmal komisch, wo ist er eigentlich gelandet? Wieso sind die alle so förmlich? Das kannte er aus Montibus nicht, so einen militanten Drill hatte man in der Agency nicht wirklich ausgelebt. Es erinnerte ihn ein bisschen an seine Zeit beim Militär.

Seine Intuition sagte ihm, dass er mit seiner gewöhnlichen Arbeit hier nicht mehr weiter machen kann. Er dachte wieder daran, dass ihn Roger - der Roger - der ihn nicht wirklich leiden kann, ihn hier entsandt hat. Das kann vermutlich nur ein Job sein, der ihm entweder die Pension kosten wird oder ihm seine Zeit verkürzt das er keine Pension brauchen wird...

verdammt nochmal Roger, ich wusste es das Du mich nicht nur am Arsch der Welt versetzt, du reitest mich auch noch in eine scheiße auf die ich schön stoperln werde

Der Sicherheitsbeamte schaute fragend zu Max und später zu Kira. Kira zeigte mit ihren zärtlichen Finger auf das Sofa. Der Sicherheitsbeamte brachte den Koffer aufs Sofa. Murmelte ein "Sir" von sich heraus und lief aus dem Raum. Kira schaute Max indessen an.
Kira: "Sie werden im Konferenzraum erwartet, wollen wir nun dahin?"

Max dachte nach, wer wohl auf ihm warten könnte. Natürlich wahrscheinlich der hier ansässige Station Chief, ja zum Glück, wird also nicht alleine sein, ein anderer Trottel der sein Schicksal teilte wird der Station Chief sein und wenn die Sache hier an die Wand läuft, ein perfekter Sündenbock. Hoffnung machte sich bei ihm breit.

Er nickte Kira freundlich zu und dachte beim Laufen nach ...
womöglich kann ich es auch noch so deichseln, dass ich in naher
Zukunft wieder im Flieger nach Metropolis sitze
... sein lächeln wurde größer.

Der Gedanke gefiel ihm und voller Freude folgte er der hübschen Mongolin Richtung Konferenzraum.

Es war wieder ein langer Weg da hin, sie standen vor zwei großen Holztüren, der dort stehende Sicherheitsbeamte begrüßte die Zwei und öffenete die Tür.
Sie standen nun vor einem riesigen Saal. In diesem Saal war ein Glaskasten aufgestellt und in dem Glaskasten, sah er zwei Militärs und Roger sitzen. Sie bewegen sich nun herein.

Roger: "Max! Na wie geht es Dir? Ich hoffe Du konntest Deine Zeit in Ithania genießen und hast nicht all zuviele peinliche Fotos von Dir machen lassen! Du weißt ja, wir sind ein Geheimdienst"

Roger grinste und Max dachte sich erneut, dass dieses Grinsen gar nicht gut ist.
Die zwei hochdekorierten Militärs standen auf, nickten Max zu und saßen sich wieder.

Roger stellte diese zwei Herren indessen kurz vor "General blabla und General blabla", Max hörte ihm nicht zu und schaute dabei auf Kira. Ein wirklich hübsches Mädchen dachte er sich.

Roger ergriff erneut das Wort: "Kira, sei bitte so gut und verlass den Raum, das Gespräch ist vertraulich" Kira schaute betroffen und senkte ihren Blick, Max dachte sich, dass er der armen Kleinen doch das bisschen Dabeisein ermöglichen sollte.

Max: "Roger, sie ist meine Assistentin, früher oder später wird sie das also schon noch erfahren - oder verheimlichst Du etwa alles vor Deinen Vorzimmerdamen?"

Roger grinste erneut, nickte und wendete sich an Kira: "Nun denn, haben Sie sich beide wohl schon angefreundet, aber seien Sie vorsichtig er war schon immer ein kleiner Casanova!"

Kira lächelte nun und saß sich mit an den Tisch, Max schaute sie an und konnte es sich nicht verkneifen: "Kira, hol aber bitte brav Blatt und Stift heraus, heute lernst Du etwas!"

Max lachte bereits als er mit den Satz fertig war. All zuviel wird sie heute nicht lernen aber ... aber heute durfte die Kira mit dabei sein. Das wird sie freuen. Max setzte sich nun hin

Roger ergriff erneut das Wort: "Lieber Max, wie lange bist Du schon bei der Agency?"

Max hielt ein Moment inne, dachte kurz darüber nach und dann wurde ihm klar, dass wenn Gespräche so anfangen, das diese nie gut enden.

Roger: "Genau schon seit mehr als 20 Jahren! Da ist es auch an der Zeit, dass es weiter gehen muss oder?

Max wurde mumelig, er schaute sich um, kein Anderer neben den beiden Generals, Roger und Kira waren zu sehen. Keiner - nein - es gibt keinen Station Chief den er zum Sündenbock machen kann, weil er der Sündenbock sein wird.

Rogers stimme ertönte sich wieder: "meine Herren ... und liebes Fräulein ich bitte sie sich zu erheben..."

Die Damen und Herren standen auf, Max Kopf fing an zu pochen, dass Pochen wurde immer lauter, seine Gedanken wirbelten wie wild in seinen Kopf herum...

... verdammt nochmal, dass hier wird mein Grab, dieses Niemandsland, dieses zwischen zwei Fronten stehende häufchen Elend von einem zurück gebliebenes Land wird mein Ende - verdammter Roger, diese ganze Kacke war schon zu heiß als dieser Depp von Consul einmarschiert ist und nun hat Roger den perfekten Sündenbock gefunden - wieso bin ich nicht vor fünfzehn Jahren mit Charlet durchgebrannt als ich die Gelegenheit dazu hatte? - Eine Farm irgendwo weit weg von allem Übel, vielleicht in Duckland oder Jive oder sonst wo, wir hätten Kinder gehabt - ich hätte was vernünftiges machen können wie Steuerberater oder Kommunikationsberater oder irgend sowas - verdammt doch mal nicht hier, nicht heute, dieses Ar***loch - wieso nicht wer anders

Rogers stimme wurde lauter und er hob einen Zettel:
"Maximilian Charly Schwarz - schwören Sie weiterhin die so oft bewiesene Treue ggü. dem Senat und dem Volk von Montibus aufrecht zu erhalten und mit allem was Ihnen bei steht die Menschen von Montibus zu beschützen"

Max antwortet mit einem leisen "Ja... Ja ich schwöre"

Roger: "Maximilian Charly Schwarz - hiermit bestelle ich Sie im Namen des Senates zum Local Station Director von Mongolia. Ihre Aufgaben wird es sein Montibus Interessen in Mongolia und außerhalb von Mongolia zu vertreten, zu verteidigen und sofern erforderlich zivile Opfer hierfür in Kauf zu nehmen. Montibus Streitkräfte in Monoglia stehen Ihnen hierfür zur Verfügung und können auf Ihren Befehl hin notwendige Operationen durchführen. -

Der Consul Coriolanus in Auftrag der Chief Director der SPQM Central Intelligence Agency"

Max nahm den Zettel entgegen. Für ihn fühlte es sich nach einem Todesurteil an. Dieser Roger hat ihn gerade den Wölfen ausgeliefert...

Streitkräfte von Montibus in Mongolia, paar hemdsärmlige Soldaten sind da gegeblieben - hier sind keine Truppen die mich beschützen, hier ist niemand - nur ich und ein haufen Menschen die kein Wort mit mir reden können, den Einzigen den ich hier trauen kann ist vermutlich der Taxifahrer der mich hergebracht hat - diese Ar***löcher werden mich hier zerreiben lassen und dann werden die dieses Kapitel schließen und mich zu Grabe tragen, ich bin mir sicher das Roger schon an meiner Grabrede gearbeitet hat - so eine verdammte Kacke

Roger klopfte auf Maxs Schulter "Herzlichen Glückwunsch! Heute ist der Anfang eines neuen Lebens, dass ist doch mal ein Sprung oder? Und wenn Du das Ganze hier halbwegs gut anstellst, sitz Du sicher auf meinen Stuhl oder was sage ich da auf den des Chief Directors!"

Roger fing sarkastisch an zu lachen.

Max wusste, dass Roger hier keinen Erfolg sieht, Max wusste es einfach, dass allen in der Agency klar war, dass das hier nichts wird und dann haben die nur nach einen Sündenbock gesucht, denn sie es in die Schuhe schieben können....


"Egal Ob Sonnenlicht, ob Sternenfunkel im Tunnel ist es immer dunkel!"
Erich Kästner

This post was last modified: 07.09.2021 20:31 by IzyE.

07.09.2021 20:15
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RE: Once upon a time / Es war einmal

es war einmal in Gotham

Es war ein stürmischer Tag in Gotham, als Jack, ein Hilfsarbeiter an den Häfen von Gotham, nach Hause lief. Es regnete erneut. Er lief die Straßen entlang. Er sah die Fahnen. Er sah Soldaten umher laufen. Er sah die vollen Kneipen an den Docks. Er fragte sich ob er sich die Zeit in einer Kneipe vertreiben sollte. Er dachte nach. Schaute in seinen Geldbeutel, sah darin nur einen 5 Dollarschein und verwarf den Gedanken.

Er lief weiter. Was soll er nun tun? Er ist von zu Hause abgehauen. Teilte sich eine Wohnung mit einem stinkenden Fettsack, er hatte kein Geld, keinen Schulabschluss - er hatte nichts.
Irgendwie hielt er sich mit Gelegenheitjobs über Wasser aber er merkte es konnte nicht weiter gehen.

Gotham war dreckig und hart. Er blickte auf ein Plakat. Er sah einen Weißbärtigen Mann mit Zylinder der mit einem Finger auf ihn zeigte, es stand in großen Schriftzeichen "I WANT YOU for SPQM Army!" drauf.

Er dachte nach. Er dachte länger nach. Er sagte sich was solls. Er lief in das kleine schmale Büro ein und lies sich eintragen. Der Officer schaute ihn an. "Du weißt das der nächste Stop Mongolia ist oder?"

"Ist mir egal" antwortete er.


"Egal Ob Sonnenlicht, ob Sternenfunkel im Tunnel ist es immer dunkel!"
Erich Kästner
11.10.2021 20:29
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