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Planwirtschaft/ planned economy

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Globaltom
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Greatland
Post: #21
RE: Planwirtschaft/ planned economy

ariseagain Wrote:

Globaltom Wrote:

ariseagain Wrote:

fleischidambach Wrote:
Was aber bei einer Verstaatlichung die gesamte Bevölkerung wiederum ist... also borge "ich" mir von mir seber Geld aus? Kopfkratz.

Staaten mit Planwirtschaft haben doch i.d.R. ein Problem mit Schulden, dachte ich immer - war das nicht bei der DDR schon ein riesen Knackpunkt?


wir immer gerne behauptet tatsache ist jedoch , dass die ddr zeit ihrer existenz immer ihre schulden bedienen konnte und sogar eine niedrigere bip ...beziehungsweise pro kopf verschuldung hatte als die brd

Und trotzdem ging se zugrunde . Also irgendwo hings doch da ?

ich würde mal behaupten , dass der gesellschaftsdruck hauptursache für den untergang der ddr war .

siehe prager frühling

Etwa die alte Verräter Mähr oder was Rolleyes


War bei der Europawahl
09.03.2009 17:51
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ariseagain
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Post: #22
RE: Planwirtschaft/ planned economy

Globaltom Wrote:

ariseagain Wrote:

Globaltom Wrote:

ariseagain Wrote:

fleischidambach Wrote:
Was aber bei einer Verstaatlichung die gesamte Bevölkerung wiederum ist... also borge "ich" mir von mir seber Geld aus? Kopfkratz.

Staaten mit Planwirtschaft haben doch i.d.R. ein Problem mit Schulden, dachte ich immer - war das nicht bei der DDR schon ein riesen Knackpunkt?


wir immer gerne behauptet tatsache ist jedoch , dass die ddr zeit ihrer existenz immer ihre schulden bedienen konnte und sogar eine niedrigere bip ...beziehungsweise pro kopf verschuldung hatte als die brd

Und trotzdem ging se zugrunde . Also irgendwo hings doch da ?

ich würde mal behaupten , dass der gesellschaftsdruck hauptursache für den untergang der ddr war .

siehe prager frühling

Etwa die alte Verräter Mähr oder was Rolleyes

nee..aber tatsache ist , dass die ddr bis zum absoluten schluss alle schulden bzw. verbindlichkeiten bedienen konnte ...sie war also nicht wirtschaftlich in ihrer existenz bedroht ...sie hatte zwar massive probleme durch einen überdimensionierten sicherheits/verwaltungs/militär apparat und durch zu niedrige investitionen ...aber mit ein bisschen abrüstung und den reformen nach andropow würde es meiner meinung nach die ddr heute immer noch geben

09.03.2009 17:59
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Titian
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Post: #23
RE: Planwirtschaft/ planned economy

Dann sein wir doch froh, dass die Bevölkerung so zermürbt war, dass sie nur mit dem Sicherheitsapparat in Schach gehalten werden konnte, der die DDR letztendlich auch deiner Aussage nach ruinierteJaja
Und war da nicht noch das Problem des Materialmangels in den Fabriken?Kopfkratz

09.03.2009 21:49
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ariseagain
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Post: #24
RE: Planwirtschaft/ planned economy

Titian Wrote:
Dann sein wir doch froh, dass die Bevölkerung so zermürbt war, dass sie nur mit dem Sicherheitsapparat in Schach gehalten werden konnte, der die DDR letztendlich auch deiner Aussage nach ruinierteJaja
Und war da nicht noch das Problem des Materialmangels in den Fabriken?Kopfkratz


japp an sich schon.

ich lege dir das buch "was war die ddr wirklich wert" mal ans herz , hat mich wirklich schockiert

10.03.2009 11:48
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justice2009
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Post: #25
RE: Planwirtschaft/ planned economy

I think as a platform for the economy should take monetary theory M. Friedman ..
not in my opinion too much to allow entrepreneurs and big business - rasstrachivanie money to not understand that ...
financial crisis has shown us that liberalism in the economy does not help in an emergency ...

16.08.2009 19:59
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Titian
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Post: #26
RE: Planwirtschaft/ planned economy

Ich hoffe nach den morgigen Geschenken an die Bevölkerung durch die Haushaltsänderung genügend Einfluss zu erhalten um a) über die 4er Einflussmarke zu rutschen und btens) einen weiteren Aktionspunkt zu bekommen.
Ich will dann versuchen in meinem Indienstaat Zeire durch 5-maliges Propagieren einer Reform ziemlich früh eine Planwirtschaft (Jahr 2001/Q44/Q28 seit Spielbeginn) zu installieren.
Danach, hoffend auf einen Beliebtheitsanstieg, will ich dann versuchen die Totalitarismusreform, Protektionismus, Militarismus und dann zum wegpusten meiner Schulden GeldII einzuführen.

Die letzten Jahre habe ich versucht alle Staatsausgabe maximal zu erhöhen und gleichzeitig die Steuern zu senken um a) mehr Beliebtheit und Einfluss zu erlangen und b) Soviel Kapital ins Lande zu bringen wie möglich, bevor mein Staat alles wegschnicke tut.

Ich versuche also dem Regenten (also klein Titian) totale Macht über den Staat und die Wirtschaft zu geben. Das ganze soll praktisch ein Experiment werden in dem die totale Diktatur allá Sowjetunion mit nahezu 900 Millionen nahezu ungebildeter Einwohner erprobt wird

Meine Fragen sind jetzt:
- Wurde diese Reformkombination schonmal ausprobiert und wenn ja, was kam raus?
- Wurde die Planwirtschaft schoneinmal so früh eingeführt?
- Wurde die Planwirtschaft schoneinmal in einem Indienstaat eingeführt?
- Denkt ihr, dass die Planwirtschaft in einem Indienstaat mit einer armen und ungebildeten Bevölkerung besser funktioniert als in einem hochentwickelten Deutschland- oder US-Staat?


"If you grab them by their balls, their hearts and minds will follow." (Yes, Minister)

10.12.2009 18:13
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lorena07
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Post: #27
RE: Planwirtschaft/ planned economy

Also ich werde mal versuchen meine Einschätzung im Bezug auf die Thematik zu geben, und auch auf die DDR, da ich da aufgewachsen bin.

Also es gab bisher kein reelles System was nur Staatlich war. Denn das wäre nur im Kommunismus möglich. Wir haben aber schon bei den Staatenbeschreibungen und Namen höhstens Sozialismus.
Ein Problem für den Sozialismus ist das Eigeninnitiative zurückgedrängt wird und damit Innovationskraft genommen wird.
Ein weiteres Problem ist, das bei Verstaatlichungsprogrammen wie Bodenreform jemanden etwas weggenommen wird wofür er/sie und oder die ganze Familie und oder sogar Generationen davor gearbeitet haben.
Dies sind Verwundungen die lange, sehr lange im Kopf bleiben. Ich habe einen unzufriedenen Teil der Bevölkerung.
So es gab ja auch in den 80zigern in der DDR bis 1984 bestrebungen alle Privatwirtschaftlichen Betrieb kaputt zu machen bzw. zu schliessen, die Staatsbetrieb konnten das nicht auffangen. Weil Planwirtschaft ganz oben gemacht werden muss, fehlen diesen Planwirtschaftern einfach die speziellen Bedarfsanforderungen im kleinen. Am Anfang ging das ja gut in der DDR, sie baute Stahlwerke usw. (Schlüsselindustrie) recht schnell , besser als im Westen. Sie bildete auch schneller die wichtigen Berufe aus, wobei die studierten dann in grosser Zahl in den Westen ging weil dort bessere Löhne gezahlt werden mussten weil im Westen die Ausbildung nicht staatlich unterstützt wurde und somit ein Mangel aufkam, dies war ja auch ein kleiner Teil weshalb eine Mauer gebaut wurde.
So nun mal zur Rentabilität, die DDR hatte sehr hohe Militärkosten, da sie 1. eine lange Wehrdienstzeit hatte sowie durch die speziellen Bedingungen auch eine Truppenstärke von rund 200000 Soldaten aufwies. Dieses Militär zog desweiteren nach sich das 8 Kombinate mit rund 100000 Arbeitnehmern sich mit Rüstungsbeschaffung/Produktion befassen mussten, etwas was nie Geld einbringt.
2. die DDR vollumfänglich die Kosten für die Sowjetsoldaten tragen musste die in der DDR stationiert waren. 500000 Mann.
3. Die Kosten für den Uranabbau in der Wismut tragen musste( Das russische Uran in den Atomraketen wurde als Wiedergutmachung aus der DDR bezogen. 20000 Mitarbeiter.
4. Die DDR für den im Krieg entstandenen Schaden in der Sowjetunion aufkommen musste, der Westen zahlte nichts.

Sehr grosse Ressourcen in den Wiederaufbau nach dem Krieg flossen, der Teil der DDR wie einen zerstörungsgrad von 98% auf. Der Wohnungsbau war denn auch immer Teil der 5 Jahrespläne bis 1989 wurden etwas über 3 Millionen Wohnungen gebaut.

Es gab eine starke Mangelwirtschaft in der DDR, wobei man aber sagen muss das dem Regelwirtschaftskreis eben sehr viele Resourcen entzogen wurden, neben den o.g. Beispielen gehört auch dazu das die DDR als Staat finanziell am Ende war, aber die Staatsbank etwa 200 Tonnen Gold eingelagert hatte und beim Ministerium für Nationale Sicherheit ( Stasi) Abteilung KK, 159 Tonnen Gold für besondere Verwendungszwecke eingelagert waren(Dieses Gold war aber für und mit den geheimen Aussenhandel und Staatsicherheit zusammengetragen worden.)
Genaue Zahlen des Verschuldungsstandes habe ich nicht gefunden, aber einen Bericht dazu wie sich die Wirtschaft im letzten 5 Jahresplan entwickelte: http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Ana...olgerungen

Die Lage war ganz sicher schon nicht mehr schön zu reden, sonst wären solche Berichte nicht entstanden. und wenn man oben liest wer beteiligt war an dem Bericht dann kann man sagen, die wussten was vor sich ging aber die Frage ist ob sie hier nur den Staat betrachten und alles was den Geheimapperat und seine Reserven betrifft beiseite gelassen haben. Denn das Gold wurde erst nach der Wende beim MFS gefunden, vorher hatte keiner ne Ahnung davon. Auch unterstand ja ASG nur Erich Mielke und Erich Honnecker und keinem anderen obwohl er offiziell Staatssekretär im Wirtschaftsministerium war.
Die DDR wurde vom IWF als Nummer 17 in der Wirtschaftsleistung geführt. Ob das richtig war oder falsche Zahlen zu Grunde lagen kann ich nicht sagen. Aber mit Sicherheit war das mal keine schlechte Position für einen so kleinen Staat mit so wenig Bevölkerung und der schlechten Ausgangslage nach dem Krieg.
Aber ich glaube im Enddeffect ist die DDR hier einfach kein gutes Beispiel um den Erfolg von Planwirtschaft zu untersuchen, da sie einfach zu viele Nebenfelder in Ihrer Entwicklung bedienen musste. Eventuell muss man sogar fragen wie hoch musste der Zwang ins Staatssystem sein, oder wie hoch wäre er ohne die NEbenfelder gewesen , wenn dieses GEld zum Import von westlichen Gütern benutzt worden wäre , oder Geld für Reisen ins Westliche Ausland von der Staatsbank zum Wecheslen zur Verfügung gestanden hätte, wäre dann überhaupt ein Mauerfall gekommen. Ich glaube das China hier eher der richtige Präzedenzfall ist.

This post was last modified: 23.06.2013 08:28 by lorena07.

23.06.2013 08:27
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Torgai
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Post: #28
RE: Planwirtschaft/ planned economy

Moin,

ich habe es endlich zur Planwirtschaft geschafft und mich entschieden sie in Vernstetten einzuführen: Vernstetten

Soweit erscheint mir das passierende irgendwo logisch. Wobei ich den wirtschaftlichen Rückschlag innerhalb eines Quartals von -22,60 % etwas heftig finde. Das Kapital ist von fast 25 Billionen auf 16 Billionen abgestürzt. Frage mich ja wie die Leute die Fabrikanlagen wegfahren...oder soll das alles reines Finanz/Spekulationskapital gewesen sein?

Gleichzeitig ist meine Währung von Über 3€ auf 1.98€ gefallen.

Interssant finde ich, dass die Erwerbslosigkeit von 8% auf 5% gefallen ist. Ich bin mal gespannt wie sich das weiterentwickelt, aber eigentlich hatte ich gedacht, dass Planwirtschaft die Erwerbslosigkeit abschaffen würde.

Werde hier wohl mal weiter berichten und versuchen den ökonomischen Zusammenbruch aufzuhalten.

PS: DIe Ausgaben im PE Verteidigung sind effizienter geworden ( yay )


Arnheim
Herbert Landers: Vorsitzender der Volkskommission / Generalsekretär des Pakts von Houston
Jefferson Hiden: Außenminister der Volksunion Texas
Cathrine Plinkton: Vorsitzende der Generalversammlung der AVA
Jenn Vortez: Verteidigungsministerin der Volksunion Texas

Prinzipiell gilt: Ich bin sehr offen für alles denkbare im RP. Auch zwischenstaatlich. Sprecht mich ruhig an.
16.05.2019 14:31
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Torgai
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Post: #29
RE: Planwirtschaft/ planned economy

So nochmal weiter zum Erfahrungsbericht:

Das Staatsanlagevermögen ist niederiger als im Durchschnitt unter 3 Billionen und das trotz über 10 Billionen Bruttoinlandsprodukt. Das ergibt für mich irgendwie keinen Sinn. Das Anlagevermögen ist durch Planwirtschaft eher gesunken als gestiegen, erscheint mir unerklärlich.

Die anderen Staatseinnahmen liegen unter 150 Mrd OBWOHL die gesamte Wirtschaft vom Staat kontrolliert wird und dem Staat somit weitere viel höhere Einnahmen zufliessen müssten.

Von der Effizienzsteigerung im PE Verteidigung und überall sonst ist nichts mehr übrig sie ist wirkunglos verpufft.

Die Wirtschaft wächst träge, erreicht nichtmal Wachstumsraten aus der DDR. Was mir völlig unlogisch erscheint, da ich stets investiere grade in Subventionen und Sonstiges. Und es gibt 5,6% Erwerbslose bei stetigem Wachstum der Erwerbslosen.

Die Exportbilanz ist mehr als positiv. Also es sind alle Bedingungen geschaffen für ordentliches Wachstum durch Nutzung der Arbeitskräfte und stärkeren Konsum der Bevölkerung.

Maschinen und Konsumgüter könnten importiert werden. Doch all das passiert nicht. Trotz 4fachem Nettoeinkommen, trotz guter Bilanz, trotz erhöhter staatlicher Investitionen.

Die Planwirtschaft wurde geschaffen um die Krisenanfälligkeit des kapitalistischen Systems zu beseitigen. Dazu gehört auch die Abschaffung der Erwerbslosigkeit.

Ich bin von dieser Reform maßlos enttäuscht.

Sie schwächt schlicht und ergreifend die Wirtschaft...sonst tut sie nix.

Es gibt keine Abschaffung der Erwerbslosigkeit, nicht mehr Kontrolle, nicht mehr Einnahmen durch Staatseigentum.

Ich habe die fehlerhafte Simulation von Staatsunternehmen, Subventionen und Staatsanlagevermögen bereits unter "Subventionen" ausgeführt.

Aber egal was man schreibt wie viel Mühe man sich gibt. Man erhält leider weder Erklärungen, noch bemerkt man irgendwelche Änderungen am Spiel. Ich finde es bedauerlich, dass hier nichts kommt.

Letztlich bin ich von der Reform maßlos enttäuscht. Ich weiß nicht ob es mit AR I besser wäre...aber naja.

Ich bin gespannt ob ich nun endlich mal irgendwelche Antworten, Erklärungen oder was weiß ich kriege. Vielleicht antworten ja auch Spieler.

ALs Staat ist es DUMM Erwerbslose in Reserve zu halten sie sind produktiv einzusetzen...sei es in der Landwirtschaft, Industrie oder soziale Dienstleistungen. Vernstetten hat alle Möglichkeiten dafür:

Gute Handelsbilanz, hervorragende Nettoeinkommen, eine starke Währung, Investitionen in die Staatswirtschaft.

Letztlich simuliert Ars, enttäuschenderweise, Planwirtschaft doch so wie ich es dachte nämlich als Kahlschlag...statt als stärkere Kontrolle Wachstum durch Staatsinitiative, Abschaffung der Erwerbslosigkeit. Einnahmen für Reinvestition durch staatlichen Besitz an Produktionsmitteln.

Bin gespannt auf Meinungen.


Arnheim
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28.05.2019 11:15
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adder
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Mammamianien
Post: #30
RE: Planwirtschaft/ planned economy

Nun, es scheint mir, als wäre genau das eingetreten (nur sehr viel schneller), was auch in der Realität mit einer Planwirtschaft einhergeht:

1) Mißwirtschaft
2) Verfall
3) Produktion am Bedarf vorbei
4) Wertverlust
5) verdeckte Arbeitslosigkeit

das einzige, was mich wundert - und wo ich die Matrix für falsch halte - ist Dein Exportstatus. Wobei - die DDR hat auch viel exportiert... nur halt gegen dringend für die Funktionäre benötigte Devisen und massiv unter Wert, weil sonst nicht absetzbar...

Zynismus und Sticheleien beiseite:

die Planwirtschaft ist der Hauptgrund, warum noch nie irgendwo auch nur ein einziger Sozialismus zu Wohlstand für alle geführt hat, sondern immer nur zur Nivellierung auf unterstem Niveau. Ich glaube zwar nicht, dass Sozialismus mit Marktwirtschaft funktioniert - aber zumindest kann die Marktwirtschaft ziemlich zuverlässig überhaupt die Mittel zur Verfügung stellen, um soziale Wohltaten zu verteilen, während die Planwirtschaft dieses (außer ggf. in Kriegszeiten!) nicht einmal ansatzweise schaffen kann...


Falls bei einem Quote kein Name steht, geht davon aus, dass der letzte Name immer noch gilt und es derselbe Post war!
Ich halte mich an meine Zitatregeln: beim ersten Zitat aus einem Post wird ein [" Quote= ]" gesetzt. Danach bis ein neuer Poster oder ein neuer Post kommt, nur ein "[ Quote "]. Falls ich zwischen Postern hin-und-herspringe, nenne ich den Poster auch häufiger.


Si vis pacem para bellum

"Alles, was der Mensch ist und was ihn über das Tier hinaushebt, dankt er der Vernunft. Warum sollte er gerade in der Politik auf den Gebrauch der Vernunft verzichten und sich dunkeln und unklaren Gefühlen und Impulsen anvertrauen?" (Ludwig von Mises)
28.05.2019 13:12
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