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Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 16.09.2008 13:44

Schließe mich dieser Idee an:
http://forum.ars-regendi.com/die-geschichte-eines-staats-t-1874.html

Kurz zusammengefasst:
Ich werde hier die Entwicklung meines Staates Luxembourg regelmäßig protokollieren. Man kann dann gemeinsam über Vorschläge diskutieren und Fehler in der Strategie erkennen.
Besonders bei extremen Staaten dürfte das ganz interessant sein, in oben genanntem Thread wurde z.B. versucht eine Theokratie aufzubauen was sich als sehr schwierig erwies und leider früh gescheitert ist (abgewählt).


Nun zu meinem Staat Luxembourg:
http://de.ars-regendi.com/state/13065/show.html
Ziel ist es einen extrem wirtschafststarken Staat zu errichten.
Bei jeder Entscheidung werden zu allererst die Auswirkungen auf die Wirtschaft betrachtet, was der Wirtschaft zu stark schadet wird nicht gemacht, was jedoch die Wirtschaft fördert wird gemacht, zumindest solange es mich bei der Bevölkerung nicht zu unbeliebt macht, schließlich brauche ich genügend Einfluss.
Es wird kein allzu liberaler Staat werden, Gesundheitssystem etc. bleiben in den Händern des Staates.

Jaja soweit so gut, wer will das nicht, aber woher das Geld nehmen werdet ihr euch fragen? Na ganz einfach: ich mache Schulden, Schulden und noch mehr Schulden Hehe
Die Überlebensstrategie: a) Wirtschaftswachstum und b) Inflation
a) Witrtschaftswachstum: Die Hoffnung ist das es durch das extreme Wirtschaftswachstum später möglich ist die Schulden abzubauen trotz hoher Ausgaben und niedriger Steuersätze, Ziel ist es weitgehend ohne massive Steuererhöhungen und Ausgabensenkungen den Staat zu stabilisieren. Erreicht soll das Wirtschaftswachstum dadurch werden das Steuern und Zinsen niedrig sind und Infrastruktur und Subventionen gepuisht werden.
b) Inflation: Leider werden die Schulden nach einigen Jahren bereits extrem hoch sein sodass die Zinsen den Großteil des Einkommens auffressen, da hilft nur eins: massive Inflation
Das Geld verliert an Wert und damit auch die Schulden! Applaus (so zumindest die Theorie Wink )
Erreicht wird das durch massive Zinsenkungen (die ich schon wegen dem Wirtschaftswachstum durchführe) und gleichzeitig massive Geldmengenerhöhungen Und massiv heißt hier: alles was mein Einfluss zulässt!
Quartal 16:
Habe soeben die Herrschaft übernommen und es ist Winter!
Natürlich wurde sofort der Haushalt angepasst:
Mein Einfluss lag bei knapp über 2 und damit max. 12% Änderung möglich
-Alle Steuern um 12% runter
-Zinsen 12% runter
-Geldmenge 12% hoch
-Alles Ausgaben um 12% erhöht (außer verteidigung, diese wurde gesenkt)

Ziel der erhöhten Ausgaben ist die Beliebtheit zu steigern um nächsten Winter einen Einfluss von >3 zu haben (=>16% Änderungen).
Ich erwarte eine deutlich erhöhte Inflation und erste Ansätze beim Wirtschaftswachstum.
Die Neuverschuldung dürfte bei 340 Millionen liegen.


Quartal 17: Frühling
Die Erwartungen gingen nicht auf, fast keine Inflation und bei der Beliebtheit hat sich fast nichts getan, hatte hier eigentlich einen ordentlichen Sprung erhofft.
Sehr positi überrascht hat mich das Wirtschaftswachstum: knapp +10%!!! Groove
Dadurch liegt auch die Neuverschuldung "nur" bei 315 Milliarden
Die Aktien hat es um fast +20% nach oben getrieben was nicht ganz unerwartet war (ratet mal wo ich mein gesammtes Geld investiert habe Wink )

Habe die Verwaltungsreform I durchgeführt, das bringt neidrigere Verwaltungskosten und weniger Bürokratie, außerdem werden die Arbeitslosen sowieso bald dringend von der Wirtschaft gesucht werden wenn das Wirtschaftswachstum anhält Wink
Sprich: gut für die Wirtschaft und senkt die Ausgaben, auch für die Bürger eher positiv, passt somit perfekt in meinen Plan!
Der Parlamentsbrand wartet zwar immer noch, aber ich hätte nur eine Aufgabe erledigen dürfen, dafür war mir das Quartal zu schade, werde das im Sommer oder Herbst erledigen, ich hoffe solange hat das noch zeit Wink

Erwartungen fürs nächste Quartal:
Ich erhoffe mir weiter eine deutlich wachsende Wirtschaft, weniger Verwaltungskosten, sinkende Arbeitslosenzahlen, sinkende Sparquote, sinkende Neuverschuldung, steigende Aktienkurse. Außerdem hoffe ich auf einen verspäteten Beliebtheitsbonus durch die Steuersenkungen, sonst wird das nichts mit 16% Haushaltsänderungen im Winter Motz
Bin gespannt auf morgen...


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 16.09.2008 15:35

Nochwas:
Habe vor zumindest die nächsten 3-4 Jahre mit der Strategie der maximalen Steuersenkung+maximale Investitionen weiter zu fahren. Als Grenze für die Staatsverschuldung achte ich auf das BIP, die Verschuldung sollte nicht deutlich drüber gehen, maximal das doppelte des BIP wenn es sich nicht vermeiden lässt. Zumindest in den nächsten 3-4 Jahren sollte diese selbstgesteckte Grenze aber kein Problem sein

Sollte der Plan nicht aufgehen gibts ja immer noch Plan B: Geldreform II Hehe

Derzeit denke ich über die reform Laizismus nach, hab das in meinem anderen Staat heute durchgeführt, mal sehen wie das wirkt, werde das dann ggf. auch in Luxembourg durchführen.
Ansonsten sagen mir die meisten Reformen gar nicht zu Sad

denkbar wären nach meiner jetzigen Einschättzung:
Rentenreform I
Grundeinkommen I (?)
Freigeld (???)
Steuerreform I
Negative Einkommenssteuer (?)
Pazifismus
Militarismus (???)

Muss mich da aber noch informieren was die jeweiligen Auswirkungen auf die Wirtschaft sind


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Sheep - 16.09.2008 16:02

Zumwinkel Wrote:
b) Inflation: Leider werden die Schulden nach einigen Jahren bereits extrem hoch sein sodass die Zinsen den Großteil des Einkommens auffressen, da hilft nur eins: massive Inflation
Das Geld verliert an Wert und damit auch die Schulden! Applaus (so zumindest die Theorie Wink )


Massive Inflation vergrössert den Abstand zwischen Staatseinnahmen und Staatsausgaben - das ist vorteilhaft, wenn die Einnahmen die Ausgaben übersteigen, aber beim umgekehrten Fall natürlich nachteilig. Aus 200 Milliarden Haushaltsdefizit werden dann schon mal 250 Milliarden. Wobei der vorhandene Schuldenberg natürlich abgewertet wird.

Das Projekt ist ehrgeizig und interessant, viel Erfolg. Daumenhoch


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 16.09.2008 17:08

Ja da hast du natürlich recht, aber die Neuverschuldung ist dann ja real nicht mehr soviel wert und allein der relativ sinkende Schuldenberg sollte das locker ausgleichen.

Bei 5% Inflation und 2.000 Mrd. Schulden sind das allein 100 Mrd. die ich so pro Jahr "gewinne". Bei 10% Inflation 200 Mrd.
Wobei man eigentlich das Wirtschaftswachstum mit zählen muss, da das ja auch für mehr Einnahmen sorgt und zum Großteil durch die Investitionen möglich ist.

Dazu kommt ja noch der sinkende Zins der ja auch sinkende Zinszahlungen für die Staatsschulden zur Folge haben soll (davon hab ich dieses Quartal aber noch nichts gemerkt). Im Moment zahle ich 7,1% Zinsen.
Wenn ich den Normalzins unter 1% drücke hoffe ich das die Zinsen für die Staatsschulden zumindest auf 4% runtergehen, glaube das habe ich auch schon bei anderen Staaten gesehen.

Szenario:
In 4 Jahren (16 Quartalen) sollte die Geldmenge bei ~4.000 Mrd. liegen, die Neuverschuldung schätzungsweise bei 750 Mrd und die Gesamtschulden bei 3600Mrd. Normalzins liegt dann bei ~3%. Zins für Staatsschulden geschätzt ~5%. Jeweils mit 16% Änderungen pro Jahr gerechnet.
Dann müsste ich nur 180 Mrd Zinsen bezahlen, derzeit sind es knapp 100 Mrd. Gleichzeitig ist das BIP auch deutlich höher, bei 4.000 Mrd BIP würde das bedeuten das ich effektiv sogar etwas weniger Zinsen zahle als jetzt! Selbst wenn es "nur" 3 Mrd sind wären das effektiv nur 30% mehr Zinsen als jetzt.
Ok, die 800 Mrd Neuverschuldung pro Jahr sind dann immer noch heftig, aber wie obiges Szenario zeigt wachsen einem die Zinsen so schnell gar nicht über die Ohren.
Das funktioniert natürlich nur solange wie man das weiter puschen kann, schwierig wird die Umstellung von extrem wachsender Wirtschaft auf Schuldenabbau, erstens würgt man die Wirtschaft eventuell zu stark ab und zweitens werden steigende Steuern an der Beliebtheit kratzen...
Aber bis da hin ist es noch ein weiter weg...


Edit:
Was ist eigentlich die beste Antwort beim Parlamentsbrand in meinem Fall? Beim anderen Staat hab ich die Wahrheit gesagt und jetzt schiebt mir die Opposition die Schuld in die Schuhe Sad
Soll ich die Schuld auf die Rechten oder Linken schieben? Oder ist das noch schlechter?


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Sheep - 16.09.2008 17:39

Zumwinkel Wrote:
Wenn ich den Normalzins unter 1% drücke hoffe ich das die Zinsen für die Staatsschulden zumindest auf 4% runtergehen, glaube das habe ich auch schon bei anderen Staaten gesehen.


Nicht dass ich wüsste, in Sodikien bezahle ich mit einem Nominalzins von gut 3% immer noch knapp 7% Zinsen auf die Staatskredite.

Eigentlich müsste der Schuldenzinssatz mit zunehmender Verschuldung auch steigen, denn ein solcher Staat wird ein immer schlechterer Schuldner - es wird immer unrealistischer, dass er die nächsten Jahre zahlungsfähig bleibt. Was natürlich die Spieler noch zusätzlich bestrafen würde, die ihre Schulden nicht in den Griff kriegen... Hmm

Quote:
Was ist eigentlich die beste Antwort beim Parlamentsbrand in meinem Fall? Beim anderen Staat hab ich die Wahrheit gesagt und jetzt schiebt mir die Opposition die Schuld in die Schuhe Sad
Soll ich die Schuld auf die Rechten oder Linken schieben? Oder ist das noch schlechter?


Schau doch bei jungen Staaten, wie sie sich entscheiden haben (schliesslich muss jeder den Brand zügig erledigen) und was es für Auswirkungen hatte. Was die "beste" Antwort ist, hängt von den Prioritäten ab.

EDIT: Standardtip für jeden Neuling: Nicht zuviel auf den kurzen Satz zu den Auswirkungen geben, der ist manchmal recht irreführend.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 16.09.2008 18:20

Hab mir schon etliche Staaten angeschaut, aber die meisten wählen die "die Wahrheit sagen" Option Sad
Den Linken die Schuld zu geben führt laut text dazu das Linke Intellektuelle als Staatsfeinde angesehen werden oO
Die Auswirkungen kann man nur schwer erkennen da ja meistens mehrere Aufgaben gleichzeitig gelöst wurden...
Fremden Staaten die Schuld zu geben hört sich schlecht für den Weltruf an und schlecht für die Wirtschaft (weniger Handel)?

Bei "das Volk entscheiden lassen" hab ich den Verdacht dass das zu ordentlichem Machtverlust führt (zumindest ist mein anderer Staat nach 3 Volksabstimmungen massiv in der macht eingebrochen), und das kostet ja auch einfluss...

Ich glaube aussitzen ist da die beste Lösung. Soll ja angeblich nicht schaden.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - xaoc - 16.09.2008 19:54

die macht bricht normallerweise immer während der ersten quartale ein, bis sie auf 1 landet, egal was du machst. die kommentare zu deinen aufgabenlösungen sind sehr überspitzt und verschweigen oft gerade die wichtigeren auswirkungen, also wenn ich morgen einen neuen staat gründen würde, würd ich beim parlamentsbrand immernoch die wahrheit wählen.

@leitzins und zinszahlungen: mit änderung des leitzinses ändert man soweit ich weiß (ich meine entsprechendes hier im forum gelesen zu haben) nicht den zinssatz bereichts gemachter schulden, der leitzins ist allerdings auch zu keinem zeitpunkt gleich dem zinssatz zu dem man die shculden aufnimmt, was das ganze noch n stück komplizierter macht. im endeffekt heißt das aber: man kann die zinszahlungen für bereits gemachte schulden nicht durch das herabsetzen des leitzinses senken, höchstens wie du das vorhast durch die inflation den effektiven wert dieser zahlungen durch inflation mindern


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 16.09.2008 19:59

ja das der neue zinssatz nur für die neuen schulden gilt hab ich mir auch schon gedacht.
Das mit der Macht wusste ich nicht, danke für die info.

Kann mir nicht vorstellen was die Wahrheit sagen bringen soll im nachhinein. Die Menschen gehen schließlich davon aus das man die Wahrheit sagt aber wenn man die Wahrheit sagt kommt immer der verdacht auf das da was vertuscht wird. Zudem ja hier die opposition mir die Schuld in die Schuhe schiebt...
Kann mir nicht vorstellen das hier irgendwas positiv beeinflusst wird (zumindest fällt mir nix ein), höchstens das die anderen sachen noch negativer wirken, z.B. das man mehr radikale bekommen oder mehr auswanderer/weniger einwanderer bzw. intellektuelle.
Werde es einfach aussitzen falls ich nicht noch eine reform mache nächstes Quartal


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 16.09.2008 21:00

Hm die anderen Herrscher scheinen mir ja nicht so gute Chancen zu geben... Suspect
Aber davon lasse ich mich nicht entmutigen Nono Ich werds einfach versuchen Jaja
Aber die Aktien gehen weg wie warme semmeln, Aktien im Wert von 62 Milliarden verkauft! Hm vielleicht überleg ichs mir mit der Strategie nochmal, so ein netter Börsencrash hat doch auch was für sich Hehe

Vorschläge sind natürlich willkommen!


Hab auch eine Theorie warum die Beliebtheit nicht wie erwartet gestiegen ist:
Ich vermute die Werte orientieren sich am BIP, dadurch wurden die Erhöhungen der Bugets komplett ausgeglichen. Warum aber auch die Steuersenkungen nix gebracht haben versteh ich auch nicht Kopfkratz
Das wäre natürlich schonmal der erste größere Haken an meiner Strategie...
Hatte eigentlich darauf gesetzt nächsten Winter >3% Einfluss zu haben und übernächsten >4%
Könnte natürlich auch daran liegen das ich die Aufgabe mit dem Parlamentsbrand nicht erledigt habe, aber normalerweise sollte das doch auch ein paar Quartale Zeit haben, oder?


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - xaoc - 16.09.2008 21:14

sobald du aufgaben mit extrem hoher priorität hast gehts runter soweit ich weiß, wobei der effekt am anfang vllt noch nicht so krass ist. aber ich würd sagen lass dem volk n paar quartale um deine politik zu verstehen (-;


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Phaie - 16.09.2008 22:03

Ich hab bei der Reichtagsbrandaufgabe die Nazis angeschwärzt.

Das Ergebnis war folgendes:
führende Rechtsextremisten wandern hinter Gitter, als bei Hausdurchsuchungen illegale Privatkopien gefunden wurden


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 16.09.2008 22:07

Klingt interessant, könnte heißen weniger Extremisten und eventuell Kriminalität. Aber man soll ja auf die Texte nicht soviel geben...
Kannst du was zu den realen Auswirkungen sagen? Wie hat sich deine Beliebtheit verändert?


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Phaie - 16.09.2008 22:36

Etwas, du kannst es dir ja bei meinem Staat angucken.

Allerdings hatte ich 6 Reformen letzten Winter.

Ach ja, ich hab 2% weniger Extremisten.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 17.09.2008 09:54

Quartal 18:
Die beiden Diagramme Demographie I und II hängen noch bei Quartal 16 fest, AAAADDDMIIIIINNN!!!!! Außerdem hab ich den Verdacht das der Arbeitslosenanteil gar nicht neu berechnet wird?
Die Zufriedenheit und damit auch die Beliebtheit sind massiv gesteigen und die Neuverschuldung ist unter 300 Mrd durch mehr Einnahmen, Aktienindex um 14% gestiegen! Groove
Das Wirtschaftswachstum ist leider massiv eingebrochen auf -3,2%, dafür die Inflation auf +4,1% gestiegen, eventuell hat hier die verwaltungsreform kurzzeitig negativ gewirkt? In meinen Augen nicht zufriedenstellend, aber mal abwarten, vielleicht nur ein Ausreißer...
Die Hoffnung auf sinkende Sparquote und Arbeitslosenzahlen hat sich leider nicht erfüllt. Noplan

Hab mir die Reformen nochmal angesehen und Berichte im Forum gelsen und musste feststellen das alle entweder alles andere als sozial sind (beliebtheit!) oder zumindest potentiell der Wirtschaft bzw. meinem Konzept schaden. Motz
Laizismus werde ich noch durchführen, ansonsten noch eventuell Pazifismus wegen dem Weltruf-Bonus (steigender Einfluss), wird aber sicher noch dauern da ich dafür erst mal einen Einfluss von 5 haben muss.
Wobei ich mich gerade frage ob man auch als pazifistischer staat Atommacht werden kann? Hehe

Ist vielleicht auch gar nicht so schlecht weniger Reformen zu machen, dann kann man den Erfolg der eigentlichen Strategie besser beobachten Jaja

Bin gerade am überlegen ob ich heute 3 Aufgaben erledigen soll (unter anderem die mit dem Parlamentsbrand) oder zuerst Laizismus einführen soll hm und nächstes Quartal dann entsprechend mehr Aufgaben lösen kann, hmmm....


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - optimus rex - 17.09.2008 10:08

Du hast ja einen wahnsinnigen Beliebtheitszuwachs hinbekommen, meinen Glückwunsch!

Mit einem Einfluß von >3 sind ja schon einige Reformen möglich. Wie wäre es mit Steuerreform I oder Arbeitsmarktreform I?


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 17.09.2008 10:44

Mein anderer Staat hat einen größeren Schub bekommen (Beliebtheit >9) trotz nur 8% Änderungen Kopfkratz Verwende den anderen derzeit ein wenig als versuchskaninchen für Aufgaben und Reformen.

Steuerreform I werden mir die ärmeren sicher übel nehmen und Arbeitsmarktreform I die Arbeitslosen, dürfte beides meine Beliebtheit drücken.
Die Vorteile wären erstmal nur vermutlich weniger Kosten, die mir ja derzeit noch weitgehend egal sind, wenn die Wirtschaft wie erhofft wächst hab ich sowieso bald keine Arbeitslosen mehr, daher bringt die Reform auch langfristig nix. Bin sogar schon am überlegen ob ich wenn die Aufgabe kommt die Grenzen für Einwanderer bedingungslos öffnen soll um die Wirtschaft weiter zu fördern, aber erstmal müssen die Arbeitslosen weitgehend weg.

Will den Einfluss von >3 bis zum Winter halten damit ich dann 16% Änderungen machen kann, das ist momentan erstmal das wichtigste Ziel. Spekuliere schonmal auf einen Einfluss von >4 im nächsten Jahr Hehe
Wobei da wohl schon eine Beliebtheit von 11 oder so nötig ist hm...
Will das wirklich ins extrem treiben und dafür brauch ich Einfluss, Einfluss und nochmal Einfluss Pfeif


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - optimus rex - 17.09.2008 12:22

Durch die Steuerreform I könnte auch die Wirtschaft gestärkt werden, dies ist allerdings nur eine Vermutung von mir. Ich bin in diesem Bereich nicht sehr bewandert.

Ich drücke dir jedenfalls die Daumen. Wink


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Sheep - 17.09.2008 14:03

Steuerreform I hat meines Wissens nach keine allzu grossen Auswirkungen, siehe http://de.ars-regendi.com/state/11183/detail6.html (eingeführt in Quartal 35). Der GINI stieg nicht wirklich, und klebt auch zur Zeit bei halbwegs niedrigen 0.26, ohne dass ich ihn bewusst niedrig gehalten hätte. Kopfkratz


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 17.09.2008 20:08

Stimmt, man erkennt wirklich keine Änderungen. Na mal sehen, vielleicht mach ich die Reform später erstmal in meinem anderen Staat zum testen.

Habe mich entschieden heute die Reform Laizismus zu machen, morgen werde ich dann endlich mal Aufgaben erledigen.

Erwartungen für nächstes Quartal:
Ich habe keine Ahnung Noplan
Ich hoffe auf zumindest ein 0 Wirtschaftswachstum nach -3% in diesem Quartal...


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Phaie - 17.09.2008 20:13

Jetzt hab ich sogar gar keine Extremisten mehr!

Letztes Quartal noch 8%!


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - fleischidambach - 18.09.2008 08:14

Zumwinkel Wrote:
b) Inflation: Leider werden die Schulden nach einigen Jahren bereits extrem hoch sein sodass die Zinsen den Großteil des Einkommens auffressen, da hilft nur eins: massive Inflation
Das Geld verliert an Wert und damit auch die Schulden! Applaus (so zumindest die Theorie Wink )


Mich würde da interessieren, ob die Einkommen deiner Bürger bei zu hoher Inflation noch mitkommen oder ob sie verarmen...

Zumwinkel Wrote:
(...) In 4 Jahren (16 Quartalen) sollte die Geldmenge bei ~4 Mrd. liegen,(...)Gleichzeitig ist das BIP auch deutlich höher, bei 4 Mrd BIP würde das bedeuten das ich effektiv sogar etwas weniger Zinsen zahle als jetzt!(...)


meinst du nicht Billionen/1.000 Mrd?


Nebenbei noch gesagt... die Macht muss nicht unbedingt einbrechen, wenn du autoritär entscheidest, bleibt sie auch weiter oben.

Also ob es die beste Lösung ist oder nicht: Die Wahrheit den Bürgern sagen ist bei mir Pflicht. Andere dafür zu brandmarken, finde ich weniger gut.

@Phaie: Hm sehe ein 3 % Hütchen mit Extremisten wieder. Aber wird noch, ist relativ leicht, einmal ein paar Quartale zumindest alle Extremisten loszuwerden, finde ich Zwinker2.

@Malone: Da hat jemand ein 3 %, nicht nur ein 4 % Hütchen. Sollten es nicht "nur" 4 % Hütchen sein?


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Phaie - 18.09.2008 08:28

Ich vermute der neuerliche Anstieg an Extremisten ist auf die Verwaltungsreform zurückzuführen.
Datensammelwut und so weiter...

@ Zumwinkel
Ich halte deinen Plan an sich schon für unlogisch, denn welcher Kapitalist würde dem Staat Geld geben, wenn er genau wüsste, dass er damit Verlust machen würde? Also werden wegen der dauerhaften Inflation einfach die Zinsen steigen.

Du hast jetzt gerade ne beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung, aber du wirst nie von deinen Schulden runterkommen, ohne die Wirtschaft kaputt zu machen.

Edit:
Falls du einwirfst, dass du den Leitzins immer wieder senken kannst:
Wer bezahlt denn die Verluste, die die Zentralbank dadurch einfährt?
Richtig, die Steuerzahler.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 18.09.2008 09:08

@fleischidambach:
Danke, hab es geändert. Sollte natürlich 4.000 Mrd. heißen

@Phaie:
Die Umstellung von massiver Neuverschuldung auf Entschuldung wird sicher der schwierigste Punkt in meinem Plan sein.
Die Zinsen kann ich ja unten halten bzw. noch senken solange ich genug Einfluss habe. Geld werden sie dem Staat schon geben, denn die alternative ist das Geld nicht auszugeben und dann verliert es ja noch mehr an Wert, denn wenn man das Geld in Fabriken etc. investiert hat man ja Sachwerte die nicht von der Inflation betroffen sind im Gegensatz zu Bargeld.
Ich sehe das größte Risiko darin das ausländische Unternehmen nicht mehr investieren, weil durch den sinkenden Wechselkurs die Investition zunehmend an Wert verliert.


Quartal 19:
Es geht weiter steil bergauf! Groove
Das Wirtschaftswachstum liegt bei 3,8%, die Inflation bei 1%.
Am erfreulichsten ist der erneute Beliebtheitsantieg, die Beliebtheit liegt jetzt bei >10 und mein Einfluss nur noch knapp unter 4! Glotz
In der Glücklichkeit belegt Luxembourg jetzt bereits Rang 245 (gestartet mit Rang 880 glaube ich).
Habe keine Extremisten mehr und die zahl der Unzufriedenen geht zurück. Allerdings stagniert die Zahl der glücklichen seit Quartal 16 bzw. ist dieses Quartal sogar um 1% gefallen. Trotzdem eine sehr gute Entwicklung.
Auch sonst geht es fast in allen Punkten weiter bergauf, im Vergleich zum Durchschnittsstaat liegt Luxembourg fast überall vorne.
Überraschend nachteilig hat sich die Arbeitslosenquote entwickelt (9,01%), auch der Forschungsstand ist etwas gefallen Kopfkratz
Zudem ist die Neuverschuldung wieder gestiegen trotz Wirtschaftswachstum was ich mir nicht ganz erklären kann Noplan

Mittlerweile liegt das BIP sogar über der Geldmenge und die Zinsen sinken weiter. Also bisher geht der Plan auf, aber mal abwarten, momentan ist es noch viel zu früh um Vorhersagen machen zu können. Die Sparquote hat sich allerdings bisher noch nicht verringert, die Inflation ist wohl noch zu gering Suspect

Zu den Aufgaben:
Sehe gerade das man die Aufgabe des parlamentsbrandes nicht aussitzen kann. Werde daher die Wahrheit sagen. Die Leute sind so zufrieden mit mir, die werden der Opposition sicher kein Wort glauben Cool
Die Aufgabe der Verbindungsdaten habe ich ausgesessen da ich mir über die Konsequenzen nicht im Klaren war.
Produkthaftung ebenfalls ausgesetzt da alles andere vermutlich entweder die Beliebtheit gesenkt oder der Wirtschaft geschadet hätte.
Zentralprüfungen ebenfalls ausgesessen, zwar vertue ich die Chance auf bessere Bildung allerdings vermute ich das es mich sonst beliebtheit kosten würde.
Bei Wahlversprechen habe ich entschieden das Politiker aus dem Amt entfernt werden können.
Bei der letzten Aufgabe habe ich entschieden die Krankenhäuser zu verstaatlichen.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 18.09.2008 15:32

Letztendlich sind da natürlich immer Kräfte die einer Aktion entgegenwirken. Die große Frage ist: Ist es effektiver zuerst die Schulden abzubauen und dann die Wirtschaft im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten (keine Neuverschuldung) zu fördern, oder zahlen sich die Anfänglichen Investitionen in die Wirtschaft aus.
Ich denke durch das starke Wachstum am Anfang werde ich später eine soviel stärkere Wirtschaft haben als vergleichbare Länder das auch eine mehrjährige Rezession durch den Abbau der Staatsverschuldung letztendlich nicht wie von einigen befürchtet das wieder aufzehrt (oder gar mehr) wie die anfänglichen Investitionen gebracht haben.
Es gibt auch noch die dritte Strategie: Geld anhäufen und den Staat von den Zinsen finanzieren, das scheint mir aber keine effektive Möglichkeit zu sein, denn einerseits stellt sich die Frage: Wann ist das Guthaben bzw. sind die Zinsen hoch genug? Und zweitens entzieht man der Wirtschaft ja massiv Geld! (weil es im Staatstresor gebunkert wird).

Was anderes:
Ist es eigentlich normal das der Aktienkurs sich während des Tages leicht verändert?


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 19.09.2008 10:03

Quartal 20: Winter
Die Beliebtheit hat nochmal richtig zugelegt und liegt jetzt bei 13,02!
Mein Einfluss stieg damit auf stolze 4,5 trotz einknickender Macht.
Zudem hätte ich es dieses Quartal fast in die Top 100 der glücklichsten Staaten geschafft (Platz 107), habe bisher jedes Quartal 100-200 Plätze gutgemacht, die Top100 liegt also in greifbarer Nähe. Die Werte:
30/60/9/0 (Glücklich/Zufrieden/Unzufrieden/Radikale)
26/62/11/0 letztes Quartal
(schreib das hier auf für spätere Vergleiche)

Zur Wirtschaft:
Die Sparquote hält sich hartnäckig über 10% *grml*
0% Inflation, 3,6% Wirtschaftswachstum
Die Nettolöhne steigen deutlich an
Aktien um 12% gestiegen
Neuverschuldung liegt bei 320 Mrd, Staatsschulden bei 1.625 Mrd
Der Zinssatz für die Staatsschulden ist von 7,15% auf 7,0% gefallen
Trotz der massiven Steuersenkungen sind die Staatseinnahmen weiterhin überdurchschnittlich.

Aktivitäten:
Habe heute den haushalt wieder geändert, die maximale Änderungsmöglichkeit von +-20% habe ich wie angekündigt voll ausgenutzt:
alle Steuern um 20% gesenkt
Zinsen 20% gesenkt
Geldmenge 20% erhöht
Alle Ausgaben um 20% erhöht, ausgenommen Verteidigung, Wohlfahrt und Rente die nicht geändert wurden (sonst würde die Neuverschuldung noch um knapp 100 Mrd mehr steigen)

Quartalsausblick:
Es wird wieder massive Auswirkungen durch den geänderten Haushalt geben. Das Wirtschaftswachstum dürfte wieder Richtung 10% gehen.
Entsprechend dem Wirtschaftswachstum erwarte ich spürbare Änderungen in den Arbeitslosenzahlen, Nettoeinkommen, Aktienkurs usw.
Die neuverschuldung dürfte auf 550 Mrd steigen

Langfrist-Ausblick/Hochrechnung:
Quartal 24 (Winter):
BIP: 2.900 Mrd.
Staatsschulden 2.200 Mrd.
Neuverschuldung: 550 Mrd.

Quartal 28 (Winter):
BIP 3.400 Mrd.
Staatsschulden 3.100 Mrd.
Neuverschuldung: 900 Mrd.

Quartal 32 (Winter): Wahlen!
BIP 4.000 Mrd.
Staatsschulden 4.300 Mrd.
Neuverschuldung 1.200 Mrd.

Das ist natürlich optimistisch gerechnet, sehr ambitioniert und die Prognosesicherheit gering. Nach dieser Prognose würde im Wahljahr die selbstgesteckte erste Grenze der Staatsschulden überschreiten (Staatsschulden = BIP), spätestens hier werde ich vorraussichtlich beginnen die Neuverschuldung deutlich zurückzufahren.
In Quartal 48 sollte die Neuverschuldung dann bei 0 liegen (900=>600=>300=>0). Die Staatsschulden würden dann 6.100 Mrd. und damit bereits wieder unter dem BIP liegen, Prognose: 6.500 Mrd.

Ein durchschnittlicher Staat hat in Quartal 48 ein BIP von ~2.500 Mrd und ist mit 2.500 Mrd. verschuldet. Der Vorteil meiner Strategie sollte hier deutlich werden Hehe

Natürlich alles sehr unzuverlässig was ich mir da hochgerechnet habe (böse Zungen würden vermutlich zusammenphantasiert sagen Wink ), nächsten Winter gibts dann ein Update meiner Prognose die dann schon deutlich zuverlässiger sein sollte.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - fleischidambach - 19.09.2008 10:55

Zu den Aktien kann ich nichts sagen... aber jedenfalls könntest zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit die Wohlfahrt senken - ich bin nicht ein Unmensch, die Lebenserhaltungskosten sollten schon abgedeckt sein. Aber zu viel Luxus musst du den Arbeitslosen (und teilweise -unwilligen) auch nicht gönnen.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 19.09.2008 11:08

Ja das war auch eine der Überlegungen warum ich die Wohlfahrt nicht erhöht habe.
Senken wollte ich sie allerdings auch nicht wegen der Beliebtheit, will den Einfluss von >4 behalten, besser sogar >5 aber das ist wohl nicht realisitisch.

Es gibt allerdings auch Staaten die die Wohlfahrt under die Lebenshaltungskosten senken, das bewirkt scheinbar Wunder Wink
Ein Staat hat über 2600 Hungertote im Quartal! So wird man seine Arbeitslosen natürlich auch los umpf Nono

Edit. mittlerweile sinds sogar über 3300 Hungertote: http://de.ars-regendi.com/state/10431/detail1.html


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - fleischidambach - 19.09.2008 11:12

Leichtes Senken unter die Lebenserhaltungskosten, ist noch machbar... finde ich aber nicht fair... tritt einem Bündnis bald bei - das würde dir auch helfen, kann ich nur raten und sagen. Steigert deine Reputation und damit den Einfluss


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 19.09.2008 11:24

Habe das mit meinem anderen Staat versucht und hat nur ca. 1,5 Punkte bei der Reputation gebracht (trotz Beitritt in einem Top5 Bündnis), hatte mir da mehr erhofft.
Gleichzeitig gibts da ja üble Schwankungen in der Sicherheit/Militär und Reputation wenn man da ein und wieder austritt (z.B. weil man die Reform nicht haben will die dort durchgeführt wird).

Ich behalte das aber im Auge, hat ja noch bis Herbst Zeit da ich den Einfluss ja nur für die Haushaltsänderungen brauche.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - fleischidambach - 20.09.2008 05:57

Hey, und mach am besten negative Einkommenssteuer - das gibt dir einen mordsmäßigen Wirtschaftsauftrieb, finde ich. Und negative Erfahrungen fallen mir keine ein, außer einem kleinen Leiden der Infrastruktur.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 20.09.2008 08:23

Hm negative Einkommensteuer bringt Wirtschaftsauftrieb? Sinken da die Löhne der Arbeiter sodass die Wirtschaft mehr verdient?
Werde mir das bei ein paar Staaten mal anschauen

Quartal 21: Frühjahr
Bin zufrieden mit den Auswirkungen der Haushaltsänderung, Zufriedenheit und Beliebtheit sind nochmal gestiegen, Lebensqualität, Sicherheit etc. auch.
Zufriedenheit 30/64/5/0
Glücklichkeit jetzt Platz 71 Groove Auf gehts zur Top50!

Wirtschaft:
Die Sparquote ist nur minimalst gesunken und hält sich weiter über 10%
Das BIP ist um ~+10% gesteigen, Wirtschaftswachstum +9%, Inflation mit +1,6% immer noch sehr gering.
Nettolöhne steigen weiter ~+9% bei nur leicht steigenden Lebenshaltungskosten (derzeit 748 €)
Aktien sind um +20% gestiegen (1.226, Wechselkurs 1,10) und liegen damit nun bereits beim doppelten der Durchschnittsstaates.
Die Neuverschuldung liegt mit 607 Mrd. über der Erwartung, in den nächsten 2-3 Quartalen sollte sie aber wieder leicht sinken.
Die Arbeitslosenquote ist endlich mal deutlich gefallen: 8,2% (nach ~8,8% im letzten Quartal)


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 21.09.2008 09:07

Quartal 22: Sommer
Alles läuft wie am Schnürchen Groove
Beliebtheit steigt, Glücklichkeit (27/67/4/0) stagniert, Einfluss steigt (jetzt über 5).
Im Glücklichkeitsindex habe ich die Top50 locker erreicht: Platz 32. Die Top10 ist nur noch 4 Glücklichkeitspunkte entfernt (derzeit 98,2), dürfte dann mit Abstand der jüngste Staat in der Top10 sein!

Wirtschaft: neu (alt)
Sparquote: 10,61% (10,1%) Motz
BIP: 2.789 Mrd (+4%)
Nettolöhne: 2.081 (+4%)
Lebenshaltungskosten: 774 (+3,9%)
Aktien: 1375 (+12%)
Neuverschuldung: 603 Mrd (607 Mrd)
Arbeitslosenquote: 7,6% (8,2%)
Wirtschaftswachstum: 1%
Inflation: 3,5%

Die Aufgabe mit den Verbindungsdaten habe ich übrigens letztes Quartal ausgesessen da die Antwortmöglichkeiten alle völlig unaktzeptabel waren, das haben auch 37% der anderen Regenten so gesehen, vielleicht sollte man hier noch eine weitere Antwortmöglichkeit hinzufügen?
Nachdenklich macht mich die sinkende Umweltwertung, liegt wohl an dem extremen Wirtschaftswachstum von 6,15% laut Übersichtsseite!
Die negative Einkommenssteuer scheint wirklich sehr positiv zu sein, die Einführung in meinem anderen Staat brachte 80 Mrd. weniger Neuverschuldung unter anderem wegen deutlich weniger Arbeitslosen und auch sonst nur positives soweit ich das erkennen konnte. Werde die negative Einkommenssteuer eventuell heute in Luxembourg einführen.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 21.09.2008 17:46

Moment da fällt mir ein: könnte ja jetzt Pazifismus machen!
negatie Einkommenssteuer würde sich dann auf nächstes Jahr verschieben wenn es extrem hohe Aufgaben zu erledigen gilt im Herbst

Ich glaub so mach ichs auch, spart auch nochmal ordentlich Geld im Haushalt und ist gut für den Weltruf, damit müsste ich dann meinen Einfluss über 5 halten können bis zum Winter.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 22.09.2008 13:04

Quartal 23: Herbst
Diesmal liefs nicht so toll Rolleyes
Arbeitslosenzahlen explodieren, Belibetheit, Macht und Einfluss sinken deutlich. Die Neuverschuldung ist auch deutlich auf 620 Mrd. gestiegen statt zu sinken. Keine katastrophale Entwicklung, aber völlig unerwartet.
Am Pazifismus liegts aber scheinbar nicht, im anderen Staat habe ich genau dasselbe Problem ohne Pazifismus. An der Arbeitslosenquote ist er sicher mit Schuld, aber ansonsten?
Glücklichkeit 28/66/4/0

Wirtschaft: neu (alt)
Sparquote: 10,63% (10,61%)
BIP: 2.952 Mrd (+5,8%)
Nettolöhne: 2.191 (+5,3%)
Lebenshaltungskosten: 807 (+4,3%)
Aktien: 1303 (-5%)
Neuverschuldung: 620 Mrd (603 Mrd)
Arbeitslosenquote: 9,2% (7,6%)
Wirtschaftswachstum: 1,5%
Inflation: 4,3%

Werde heute die negative Einkommenssteuer einführen und hoffen das ich zum Winter wieder einen Einfluss von über 5 habe aber zumindest den Einfluss von 4 halten kann.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 23.09.2008 10:38

Quartal 24: Winter
Beliebtheit und Macht ist weiter eingeknickt und damit mein Einfluss unter 4 gefallen Motz Daher konnte ich diesmal nur Änderungen von 16% machen beim Haushalt.
Ansonsten siehts aber sehr gut aus! Jaja
Glücklichkeit 28/70/0/0 - Platz 35 (der andere Staat ist schon auf Platz 14).

Sekundärziele:
-Top 10 der glücklichsten Staaten nächstes Jahr
-Platz 1 der glücklichsten Staaten übernächstes Jahr (kurzzeitig)
-Top 10 der besten Infrastruktur übernächstes Jahr

Sorgen/Probleme:
Sorgen macht mir die zunehmende verschlechterung der Umwelt Suspect
Außerdem die immer noch hohe Arbeitslosenquote, muss wahrscheinlich dieses Jahr die Frage mit der zuwanderung beantworten und wollte die ja eigentlich vereinfachen - aber bei der Arbeitslosenquote? Dachte eigentlich ich wäre bis dahin auf ~2% runter...
Der Zinssatz für die Staatsschulden ist nciht wie erwartet gesunken sondern im Gegenteil sogar etwas über den ursprünglichen Wert gestiegen (knapp 7,2%)

Wirtschaft: neu (alt)
Sparquote: 10,30% (10,63%)
BIP: 3.130 Mrd (+6%)
Nettolöhne: 2.255 (+2,9%)
Lebenshaltungskosten: 815 (+1%)
Aktien: 1413 (+8,4%)
Neuverschuldung: 553 Mrd (620 Mrd)
Arbeitslosenquote: 7,9% (9,2%)
Wirtschaftswachstum: +5%
Inflation: +1%

Jetzt der erste Vergleich meiner Progrnosen zur tatsächlichen Entwicklung, ein Erfolg auf der ganzen Linie! Nicht zuletzt dank steigender Löhne und Rückgang der Korruption und Schattenwirtschaft.
Der imaginäre Durchschnittsstaat ist in praktisch allen Punkten haushoch überlegen
Soll - Ist
BIP: 2.900 Mrd - 3.130 Mrd (8% über der Prognose!)
Staatsschulden: 2.200 Mrd - 2.191 Mrd
Neuverschuldung: 550 Mrd - 553 Mrd

Ich erhöhe meine Prognose also folgendermaßen:
Quartal 28 (Winter):
BIP 3.400 Mrd. 3.600 Mrd.
Staatsschulden 3.100 Mrd. 2.950 Mrd.
Neuverschuldung: 900 Mrd. 750 Mrd.

Quartal 32 (Winter): Wahlen!
BIP 4.000 Mrd. 4.400 Mrd.
Staatsschulden 4.300 Mrd. 3.900 Mrd.
Neuverschuldung 1.200 Mrd. 950 Mrd.

Werde den Schuldenabbau eventuell nach hinten verschieben, allerdings werden die Steuern nicht mehr oder nur noch leicht gesenkt, Subventionen und Infrastrukturausgaben sowie Bildung und Umwelt aber weiter massiv erhöht, in diesem Fall gilt folgende Prognose:
Quartal 36 (Winter):
BIP 5.100 Mrd.
Staatsschulden 5.000 Mrd.
Neuverschuldung 1100 Mrd.

Quartal 40 (Winter):
BIP 6.100 Mrd.
Staatsschulden 6.200 Mrd.
Neuverschuldung 1200 Mrd.

Quartal 44 (Winter):
BIP 7.200 Mrd.
Staatsschulden 7.500 Mrd.
Neuverschuldung 1300 Mrd.

Quartal 48 (Winter): Wahlen!
BIP 8.200 Mrd.
Staatsschulden 8.900 Mrd.
Neuverschuldung 1400 Mrd.

danach Reduzierung der Neuverschuldung: -1400=>-1100=>-800=>-500=>-250=>0 (Quartal 68)

Abbbau der Schulden, Neuverschuldung: 0=>+250=>+500=>+750=>+1.000 (Quartal 84) =>....=>+1000 bis Schuldenfrei konstant, danach +-0

Schuldenstand:
-12.950 Mrd (Quartal 68)=>-12.700=>-12.200=>-11.450=>...=>-450
=>+-0 (Quartal 128)

Quartal 128:
Schuldenfrei! Groove
BIP: gigantisch Hehe


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - fleischidambach - 23.09.2008 18:13

Zumwinkel Wrote:
Hm negative Einkommensteuer bringt Wirtschaftsauftrieb? Sinken da die Löhne der Arbeiter sodass die Wirtschaft mehr verdient?
Werde mir das bei ein paar Staaten mal anschauen


Nein, die Einkommen steigen stark und trotzdem oder gerade deswegen steigt erst so richtig die Wirtschaftskraft deines Landes bigsmile


Zwischenfrage: Hast du die Erwerbssteuern direkt oder indirekt (Aufgaben) verändert, oder war die so?


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 23.09.2008 18:36

habe die Einkommenssteuer direkt verändert, außer in Quartal 18=>19 und 23=> wo sie scheinbar minimal durch Aufgaben/Reformen verändert wurde.

So langsam scheine ich einige von meiner Strategie zu überzeugen, gestern stand die Umfrage noch bei 2/6/4, jetzt bei 4/7/4 Tongue


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 24.09.2008 09:13

Quartal 25: Frühling
Die Beliebheit sinkt weiter Motz Was ist nur los?
Spekuliere auf einen erneuten Anstieg im nächsten Quartal, will auf jeden Fall wieder über 4 beim Einfluss.
Glücklichkeit auch gesunken: 27/68/4/0
Trotzdem haben meine beiden Staaten den Sprung in die Top 10 der Glcklichkeit geschafft Jaja
Wirtschaftlich läuft aber alles wunderbar, sicher, 1-2 Werte hätten besser ausfallen können, aber im großen und ganzen eine sehr gute Entwicklung.

Wirtschaft: neu (alt)
Sparquote: 10,76% (10,30%)
BIP: 3.408 Mrd (+8,9%)
Nettolöhne: 2.367 (+5%)
Lebenshaltungskosten: 840 (+3,1%)
Aktien: 1682 (+19%)
Neuverschuldung: 792 (553 Mrd)
Arbeitslosenquote: 7,6% (7,9%)
Wirtschaftswachstum: +5,6%
Inflation: +3,1%

Habe heute 2 Aufgaben erledigt die auf extrem hoch stehen, Erbschaften und Schuluniformen.
Habe mich entschieden Schuluniformen verpflichtend einzuführen - bezahlt vom Staat (erhoffe mir weniger Diskrimminierung und bessere Chancengleichheit). Die Antwortmöglichkeit mit dem Verhüllen+Turban+Dolch war allerdings schon verdammt reizvoll, würde mich interessieren was dabei rausgekommen wäre Hehe "Integrationsbereitschaft des Gastgeberlandes - einfach klasse Lachweg
Die Erbschaftssteuer habe ich abgeschafft. Könnte schlecht für die Chancengleichheit sein, aber der Kompromiss mit der unterschiedlichen Besteuerung hörte sich für mich nach zu viel Bürokratie und Verwaltungskosten an.

Nächstes Quartal steht vorraussichtlich die Aufgabe mit der Zuwanderung an, hat jemand Vorschläge was ich da wählen soll? Momentan bin ich doch wieder auf dem Tripp nur Hochqualifizierte reinzulassen obwohl eine komplette Öffnung der Wirtschaft einen Bosst bringen würde - aber damit sicher auch der Arbeitslosenquote...


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - fleischidambach - 24.09.2008 09:31

Also ich finde die Entwicklung besser, als gedacht - bin sehr positiv überrascht. Und beide Staaten in so kurzer Zeit in die Top 10 zu bringen - phänomenal.

Solltest unbedingt mal einen Indienstaat versuchen - mich würde interessieren, ob deine Idee - eventuell mit einer kleinen Finanzspritze durch ein Bündnis gefördert - hier zu hohem Erfolg führen würde oder nicht.

Die erhöhte Unzufriedenheit könnte ich damit erklären: Verschuldung des Staates liegt bei derzeit etwa 2/3 vom BIP und ist rasant steigend... kommt nicht so gut beim Volk an, vermute ich mal.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 24.09.2008 09:52

Ja läuft wirklich optimal bisher.
Naja im Verhältnis zum BIP steigen die Schulden ja nur leicht da das BIP auch um >20% pro Jahr wächst. Könnte aber auch sein das die Bürger nur auf die Neuverschuldung schauen - und die wächst ja tatsächlich im Verhältnis zum BIP sehr stark (~40% pro Jahr). Beim Durchschnittsstaat liegen die Schulden sogar nur 10% unter dem BIP! Von daher bin ich gar nicht so schlecht.
Vielleicht ist das aber auch einprogrammiert das man keine extrem gute Beliebtheit über einen längeren zeitraum haben kann? Weil man kennt das ja: egal wie gut es einem geht, es dauert nicht lange bis man doch wieder was findet über das man meckern kann Wink
Oder es waren einfach zu viele Reformen in zu kurzer Zeit oder dem daraus resultierenden Mangel an erledigten Aufträgen (hatte 6 oder 7 Stück mit hoher Dringlichkeit).

Ja Indien wäre sicher eine Herausforderung! Aber will dafür meinen Staat nicht löschen und mehr als 2 Staaten geht ja nicht...
Vielleicht lösche ich in ein paar Tagen meinen Zweitstaat und mache dann einen indischen Staat, wäre aber auch schade da der Platz 7 bei den glücklichsten Nationen ist...


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - fleischidambach - 25.09.2008 06:03

Oder du leistest dir einen Premium Account - wäre vl. interessant für dich


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 25.09.2008 07:39

Premium hab ich ja schon, wenn ich noch einen Staat haben will brauch ich VIP und das ist mir doch ein wenig zu teuer...


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 25.09.2008 13:06

Quartal 26 Sommer:
Man man man, hab soooo nen Hals! Wieso können meine Bürger mich mittlerweile nicht mehr leiden? Motz Hmm
Beliebtheit mittlerweile von 15 auf 7,7 gefallen
Glücklichkeit jetzt 24/72/0/0


Wirtschaft: neu (alt)
Sparquote: 11,09% (10,76%)
BIP: 3.562 Mrd (+4,5%)
Nettolöhne: 2.397 (+1,3%)
Lebenshaltungskosten: 871 (+3,7%)
Aktien: 1832 (+8,9%)
Neuverschuldung: 801 Mrd (792 Mrd)
Arbeitslosenquote: 7,6% (7,6%)
Wirtschaftswachstum: +0,9%
Inflation: +3,6%

Die Neuverschuldung ist wie erwartet höher als geplant - durch meine Entscheidungen bezüglich Schuluniformen und Abschaffung der Erbschaftssteuer. Dafür hat das BIP jetzt im Sommer schon fast den Zielwert für den Winter erreicht (3600 Mrd.).
Wenn der extreme Beliebtheitsverlust nicht wäre wäre ich rundum zufrieden. na mal sehen ob es vielleicht doch an den nicht erledigten Aufaben lag (teilweise 10 Tage alt), außerdem müssten die Steuersenkungen und Ausgabenerhöhungen eigentlich noch einen Effekt bringen Noplan
Beim momentanen Belibtheitsverlust steht sogar der Verlust der 3 vorm Komma beim Einfluss zu befürchten...


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Shortyschu - 25.09.2008 22:46

Also ich finde ja deine Strategie ganz interessant, doch wenn ich mir dein Wirtschaftswachstum anschaue, dann unterscheidet es sich nicht so wahnsinnig von meinem "Goldland". Was ich damit sagen will: Wenn ich mir unsere beiden Staaten anschaue, dann stellt sich mir die Frage, ob eine expansive Haushaltspolitik einen merklichen Einfluss auf die Wirtschaftsentwicklung hat. Meine Strategie ist es, die Einnahmen und Ausgaben immer weiter zu senken, um die verzerrende Wirkung der Steuern zu verringern und den Staat so weit es geht aus allen Bereichen des Lebens herauszuhalten. Gleichzeitig aber noch ein bisschen Schuldenabbau und so. Ist aber recht schwierig Frown

Und das andere Extrem ist "Dystopia". Alle Einnahmen dem Staat. Denn schließlich weiß er am besten, was für seine Bürger gut ist! Hehe

Und lass dich nicht von den Bürgern entmutigen, die haben meist keinen Plan!


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - fleischidambach - 26.09.2008 06:24

Zumwinkel Wrote:
Premium hab ich ja schon, wenn ich noch einen Staat haben will brauch ich VIP und das ist mir doch ein wenig zu teuer...


Sorry, mein Fehler, versprochen...


Shortyschu Wrote:
Und das andere Extrem ist "Dystopia". Alle Einnahmen dem Staat. Denn schließlich weiß er am besten, was für seine Bürger gut ist! Hehe

Und lass dich nicht von den Bürgern entmutigen, die haben meist keinen Plan!

Hehe so ist es bigsmile


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 26.09.2008 19:36

Nein viel mehr Wirtschaftswachstum bringen verstärkte Ausgaben sicher nicht, mir gings da auch eher darum an Belibetheit zu gewinnen um damit einen höheren Einfluss zu bekommen. Mit viel Einfluss kann man dann auch größere änderungen im Haushalt machen.

Quote:
Und lass dich nicht von den Bürgern entmutigen, die haben meist keinen Plan!

Ich glaub da hast du recht, heute ist die Beliebtheit weiter gefallen, mann o mann... Motz
Vielleicht liegts daran das ich die Renten und Wohlfahrt die letzten beiden jahre nicht erhöht habe, werde das diesen Winter wieder tun. Allerdings erhöht sich dadurch die Neuverschuldung natürlich...


Quartal 27: Herbst
Beliebtheit sinkt weiter, Einfluss jetzt nur noch 3,20.
Glücklichkeit jetzt 23/74/0/0 (Platz 25)

Wirtschaft: neu (alt)
Sparquote: 10,94% (11,09%)
BIP: 3.728 Mrd (+4,7%)
Nettolöhne: 2.401 (+0,2%)
Lebenshaltungskosten: 884 (+1,5%)
Aktien: 1944 (+6,1%)
Neuverschuldung: 809 Mrd (801 Mrd)
Arbeitslosenquote: 8% (7,6%)
Wirtschaftswachstum: +3,1%
Inflation: +1,6%

Wirtschaftlich kein super Quartal, aber ich bin zufrieden. BIP entwickelt sich sehr gut, die Neuverschuldung hingegen hätte ich bei 780 Mrd erwartet.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 27.09.2008 08:00

Quartal 28: Winter
Die Beliebtheit hat sich leicht erholt.
Glücklichkeit 22/74/3/0 (Platz 21)

Wirtschaft: neu (alt)
Sparquote: 10,87% (10,94%)
BIP: 3.785 Mrd (+1,5%)
Nettolöhne: 2.374 (-1,1%)
Lebenshaltungskosten: 889 (+0,6%)
Aktien: 2064 (+6,2%)
Neuverschuldung: 809 Mrd (809 Mrd)
Arbeitslosenquote: 8% (8%)
Wirtschaftswachstum: +0,9%
Inflation: +0,6%

Völlig unspektakuläres Quartal. Das BIP wird wohl durch die begrenzte Geldmenge am steigen gehindert, komme einfach nicht nach mit Geldmenge erhöhen, erhöhe jeden Winter um den maximalen Prozentsatz...
Soll/Ist Vergleich:
Quartal 28 (Winter):
BIP 3.400 Mrd. 3.600 Mrd. 3785 Mrd
Staatsschulden 3.100 Mrd. 2.950 Mrd. 2952 Mrd
Neuverschuldung: 900 Mrd. 750 Mrd. 809 Mrd

Fazit: Die Prognose wurde sehr gut eingehalten!
Habe bereits diesen Winter die Steuersenkungen gestoppt und dafür Renten und Wohlfahrt um 10% erhöht. Insegsamt sollte die Neuverschuldung damit geringer ausfallen.


Die bisherige Prognose für die Zukunft habe ich erneut nach oben angepasst:
Quartal 32 (Winter): Wahlen!
BIP 4.000 Mrd. 4.400 Mrd. bestätigt
Staatsschulden 4.300 Mrd. 3.900 Mrd. 3850 Mrd.
Neuverschuldung 1.200 Mrd. 950 Mrd. 900 Mrd.

Quartal 36 (Winter):
BIP 5.100 Mrd. 5200 Mrd.
Staatsschulden 5.000 Mrd. 4850 Mrd.
Neuverschuldung 1100 Mrd. 1000 Mrd.

Quartal 40 (Winter):
BIP 6.100 Mrd. 6.200 Mrd.
Staatsschulden 6.200 Mrd. 5975 Mrd.
Neuverschuldung 1200 Mrd. 1125 Mrd.

Quartal 44 (Winter):
BIP 7.200 Mrd. 7.400 Mrd.
Staatsschulden 7.500 Mrd. 7200 Mrd.
Neuverschuldung 1300 Mrd. 1225 Mrd.

Quartal 48 (Winter): Wahlen!
BIP 8.200 Mrd. 8.800 Mrd.
Staatsschulden 8.900 Mrd. 8.500 Mrd.
Neuverschuldung 1400 Mrd. 1300 Mrd.

danach Reduzierung der Neuverschuldung: -1300=>-1200=>-900=>-600=>-300=>0 (Quartal 68)

Abbbau der Schulden, Neuverschuldung: 0=>+250=>+500=>+750=>+1.000 (Quartal 84) =>....=>+1000 bis Schuldenfrei konstant, danach +-0

Schuldenstand:
-11.500 Mrd (Quartal 68)=>-11.250=>-10.750=>-10.000=>...
=>+-0 (Quartal 128 Quartal 120)

Schuldenfrei schon Quartal 120!


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Mekong - 27.09.2008 10:54

ich sage du schaffst es nicht..grade das zurückfahren dre neuverschuldung


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - fleischidambach - 27.09.2008 13:51

Zumwinkel Wrote:
(...) Vielleicht liegts daran das ich die Renten und Wohlfahrt die letzten beiden jahre nicht erhöht habe,(...)


Naja, die werden, soweit ich weiß, inflationär miterhöht... sollte also kein Weltuntergang sein...


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 28.09.2008 20:02

Quote:
ich sage du schaffst es nicht..grade das zurückfahren dre neuverschuldung

wir werden sehen, bin zuversichtlicher als je zuvor Jaja

Quote:
Naja, die werden, soweit ich weiß, inflationär miterhöht... sollte also kein Weltuntergang sein...

Hm ja das schon (wobei ich nicht weiß ob es wirklich genau der Inflationsrate entspricht?), aber im Verhältnis zu den Nettoeinkommen ändert sich schon einiges. Vielleicht ist die hohe Beliebtheit auch nur durch die Erhöhungen entstanden und die Dankbarkeit ist jetzt abgeklungen...
Naja wir werden es nächstes Quartal sehen, auf die Auswirkungen der Haushaltsänderungen musste ich bisher ja auch immer bis Sommer warten.


Werde jetzt wahrscheinlich nur noch alle 4 Quartale (im Winter) posten, ist sonst zu langweilig wenn ich das jedes Quartal mache Hmm


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 29.09.2008 07:23

Die Zufriedenheit fällt und fällt... (Glücklichkeit bleibt aber weitgehend konstant)
Mir fällt nix mehr ein woran das liegen könnte Kopfkratz

Vielleicht doch die Neuverschuldung? Noplan


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Phaie - 29.09.2008 11:28

Und das fragst du dich ernsthaft?

Du kannst doch nicht beliebig Schulden aufnehmen und dein Volk fröhlich dabei zusehen lassen.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 29.09.2008 14:15

Wie schonmal gesagt: Die Schulden sind unterdurchschnittlich!
Der durchschnittliche Staat hat Schulden ziemlich genau in der Höhe des BIP. Meine Schulden liegen aber nur bei rund 85% des BIP!
Habe in den letzten 15 Quartalen defacto meinen Staat entschuldet, sehe da nichts schlechtes dran.

Und selbst wenn: seit wann interessiert das Volk die Neuverschuldung? Noplan


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - xaoc - 29.09.2008 14:27

ich würde mich da nicht zu sehr an dem durchschnittsstaat richten, du kannst ja schließlich auch nicht sehen wie lange dieser überlebt hat. wieso genau deine beliebtheit so sinkt ist aber gar nicht so einfach zu beantworten, sowas wie volksumfragen gibt es bei ars regendi ja leider nicht...die schulden spielen da bestimmt mit rein, die frage ist wie stark.

edit: ich wäre mir da nicht so sicher dass es allein auf das verhältnis schulden/bip ankommt. mich als bürger würde vor allem die realität des schuldenabbaus interessieren, und würd ich in deinem staat leben würde ich im moment von einem nahestehenden staatsbankrott ausgehen^^ abr das bleibt ja alles spekulation, nur malone weiß wohl was der hacken an deinem staat ist.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - fleischidambach - 29.09.2008 15:30

xaoc Wrote:
ich würde mich da nicht zu sehr an dem durchschnittsstaat richten, du kannst ja schließlich auch nicht sehen wie lange dieser überlebt hat. wieso genau deine beliebtheit so sinkt ist aber gar nicht so einfach zu beantworten, sowas wie volksumfragen gibt es bei ars regendi ja leider nicht...die schulden spielen da bestimmt mit rein, die frage ist wie stark.

edit: ich wäre mir da nicht so sicher dass es allein auf das verhältnis schulden/bip ankommt. mich als bürger würde vor allem die realität des schuldenabbaus interessieren, und würd ich in deinem staat leben würde ich im moment von einem nahestehenden staatsbankrott ausgehen^^ abr das bleibt ja alles spekulation, nur malone weiß wohl was der hacken an deinem staat ist.


Der Durchschnittsstaat, den er sieht, ist der durschnittliche Wert aller gleichen Staaten, also z.b. alle aktiven, Deutschen/USA/Indien-Staaten (zutreffendes wählen), die am selben Tag wie er angefangen haben. Also müssen alle jetzt im Durchschnitt enthaltenen Staaten gleich alt wie seiner und aktiv sein. Ob deren Glücklichkeit aber nicht komplett im Keller ist - das ist eine andere Sache. Vl. stehen diese Staaten schon vorm Kollaps.

Nach meiner Info ist nicht die Neuverschuldung entscheidend, sondern das BIP/Schulden-Verhältnis nur.

85 % Verschuldung des BIPs sind nicht so tragisch - sonst wärst ja nicht in den Top 10 der Glücklichkeit schon mal gelandet, oder?Habe schon Staaten mit rund 300 % Verschuldung gesehen und mehr... die hatten wirklich Probleme!


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - xaoc - 29.09.2008 19:23

der durchschnittsstaat wird nur aus den staaten gebildet die mit mir gleichzeitig gestartet sind? das dürften aber doch immer nur sehr wenige sein? ich dachte da werden alle staaten genommen die es bei ars regendi gab, die bei der erstellung gleiche voraussetzungen hatten (zitatauswahl) und dann das quartal angesehen in welchem mein staat sich befindet.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 29.09.2008 19:45

Nein das ist leider nicht derfall.
Habe vor ein paar Tagen den Vorschlag gebracht dies zu ändern, wurde jedoch abgelehnt mit der Begründung das wenn erstmal mehr User da sind die Zahlen auch so aussagekräftig genug sind.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - fleischidambach - 30.09.2008 06:37

xaoc Wrote:
der durchschnittsstaat wird nur aus den staaten gebildet die mit mir gleichzeitig gestartet sind? das dürften aber doch immer nur sehr wenige sein? ich dachte da werden alle staaten genommen die es bei ars regendi gab, die bei der erstellung gleiche voraussetzungen hatten (zitatauswahl) und dann das quartal angesehen in welchem mein staat sich befindet.


as hat ca. 6 bis 7 Monate gedauert, bis mein erster Staat konkurrenzlos war... Und würde man sich vergleichen mit den Staaten, die alle z.B. im Winter begonnen haben und auch den selben Staat haben oder die selbeen Zitate bekommen haben und alle die selben Staaten haben, wäre das Ergebnis noch verzerrter, da ein Staat, der 20 Jahre vorraus ist, die Zahlen in ganz Andere richtungen verschieben wird. Die einzige normalen ERgebnisse zum Vergleichen hätten die Staaten, die schon ca. 20 bis 30 Jahre alt wären, alle anderen hätten verzerrte Ergebnisse.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - xaoc - 30.09.2008 13:19

ja ne ich meinte das so: nicht mit dem heutigen stand aller staaten mit gleichen zitaten vergleichen oder so, sondern alle staaten die je gegründet wurden nehmen, davon die mit gleicher zitatauswahl auswählen, und wenn mein staat sagen wir gerade im 60. quartal ist, diese ganzen staaten zum zeitpunkt anzugucken wo sie auch im 60. quartal waren, auch wenn die gerade vllt viel älter als 60 quartale sind oder sogar nicht mehr existieren. und mit dem durchschnitt vergleichen. so hatte ich das ursprünglich verstanden aus der beschreibung des durchschnittsstaates. aber ist wohl nicht die realität, schade^^


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - fleischidambach - 30.09.2008 14:48

Wäre auch happig zu vergleichen wegen Matrixänderungen während des Spiels...


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 01.10.2008 07:31

Quartal 32: Winter
In den letzten 4 Quartalen lief es leider alles andere als rund, Beliebtheit und Glücklichkeit sanken weiter, Wirtschaftswachstum nahe null, BIP und Nettolöhne steigen nur leicht.
Arbeitslosigkeit stieg etwas an, Neuverschuldung durch die ungeplante Renten und Wohlfahrtserhöhung nun über einer Milliarde.
Dem Kontrollstaat geht es etwas besser, die Entwicklung ist ansonsten jedoch identisch. (Dieser hat jedoch auch eine niedrigere Neuverschuldung)

Wirtschaft: neu (alt) Achtung: jetzt bezogen auf 4 Quartale!
Sparquote: 10,78% (10,87%)
BIP: 4.017 Mrd (+6,1%)
Nettolöhne: 2.412 (+1,6%)
Lebenshaltungskosten: 939 (+5,6%)
Aktien: 1949 (-5,6%)
Neuverschuldung: 1.044 Mrd (809 Mrd)
Arbeitslosenquote: 8,4% (8%)
Wirtschaftswachstum: ~+0,2%
Inflation: ~+6%

Mangels einer anderen Begründung für die schlechte Entwicklung habe ich beschlossen die Neuverschuldung deutlich zu senken. Dazu wurden beim aktuellen Haushalt sowohl die Steuern erhöht als auch die Ausgaben gesenkt. Noplan
Die Prognose ist damit hinfällig, werde nächsten Winter vielleicht eine neue erstellen wenn mich meine Bürger bis dahin nicht umgebracht haben -.-


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - micha2306 - 01.10.2008 18:32

Zumwinkel Wrote:
Mangels einer anderen Begründung für die schlechte Entwicklung habe ich beschlossen die Neuverschuldung deutlich zu senken. Dazu wurden beim aktuellen Haushalt sowohl die Steuern erhöht als auch die Ausgaben gesenkt. Noplan
Die Prognose ist damit hinfällig, werde nächsten Winter vielleicht eine neue erstellen wenn mich meine Bürger bis dahin nicht umgebracht haben -.-



hmmmmmmmmm, schade das deine Prognose jetzt hinfällig ist, aber Kopf hoch.................es wird schon werden.

Die Neuverschuldung hat evtl. einen hohen Einfluß auf die Beliebtheit.
Wer lebt schon gerne in einem Land wo die Neuverschuldung steigt und steigt..............................?
Das ist ein Leben auf Pump (!), das dicke Ende kommt dann oft sehr schnell und sehr heftig !
Ein paar Steuererhöhungen hier und dort, zum richtigen Zeitpunkt, werden deine Bürger wieder auf den richtigen Weg bringenJaja


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - fleischidambach - 02.10.2008 11:55

Zumwinkel Wrote:
Mangels einer anderen Begründung für die schlechte Entwicklung habe ich beschlossen die Neuverschuldung deutlich zu senken. Dazu wurden beim aktuellen Haushalt sowohl die Steuern erhöht als auch die Ausgaben gesenkt. Noplan


Machst du damit nicht genau das, was du zu Anfangs nicht machen wolltest und die "du schaffst es so nicht" Leute haben gewonnen?


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 02.10.2008 14:57

Nein ich mach es jetzt so wie ursprünglich geplant, also Schuldenreduzierung nach der ersten Wiederwahl/nach 16 Quartalen Herrschaft, also jetzt.
Hatte ja vor ein paar Tagen den Plan modifiziert das ich noch einige Quartale steigende Neuverschuldung in Kauf nehme und erst dann die Neuverschuldung reduziere, das mache ich nun doch nicht.

Vielleicht reduziere ich die Neuverschuldung auch nur auf z.B. 600 Millionen und investiere ab da an weiter bei konstanter Neuverschuldung, mal sehen!


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - fleischidambach - 03.10.2008 07:09

Achso, dann habe ich das falsch verstanden damals! Schade Hehe


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 05.10.2008 20:31

Quartal 36: Winter
Es geht weiter bergab mit der Beliebtheit und Glücklichkeit.
Die Zinsen sind zudem stark angestiegen, jetzt über 5%, letztes Jahr standen sie noch bei ~2,9% glaube ich. Im anderen Staat stiegen die Zinsen nicht!
Die Neuverschuldung reduzierte sich um ca. 200 Mrd und auch die Arbeitslosenzahlen sanken.

Wirtschaft: neu (letzten Winter)
Sparquote: 10,19% (10,78%)
BIP: 4.147 Mrd (+3,2%)
Nettolöhne: 2.341 (-3,0%)
Lebenshaltungskosten: 976 (+3,9%)
Aktien: 1981 (+1,7%)
Neuverschuldung: 852 Mrd (1.042 Mrd)
Arbeitslosenquote: 7,9% (8,4%)
Wirtschaftswachstum: ~0%
Inflation: ~+4%


Finde es immer noch überraschend welch schlechte Stimmung plötzlich in meinem Land herrscht. Ist hier die Dotcom-Blase gerade geplatzt oder wie? (befinde mich gerade im Winter 2000 Wink )
Scheinbar werden einem die Investitionen nicht gedankt von der Bevölkerung obwohl mein Staat in fast allen Wertungen meilenweit vor den anderen liegt, Kriminalität ist massiv gesunken, Bildungsniveau und Chancengleichheit massi gestiegen etc. Ich versteh es nicht Noplan


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Serafim - 05.10.2008 23:39

Die schlechte Entwicklung ist aber nicht sooo verwunderlich: Eine unkontrollierte Einwanderung führt sicherlich zu zahlreichen Integrationsproblemen und Fremdenfeindlichkeit. Möglicherweise steigt deshalb zuletzt auch Kriminalität wieder an. Auch die hohe Arbeitslosigkeit hilft nicht gerade, der Bevölkerung die Einwanderung schmackhaft zu machen. Die Umwelt leidet mithin unter der rücksichtslosen wirtschaftlichen Expansion. Dabei kann die Einkommensentwicklung zuletzt nicht mal mit dem Anstieg der Lebenshaltungskosten mithalten. Die zuletzt auch mal wirtschaftlich negativen Quartale lassen Zweifel an der Tragbarkeit der hohen Schulden aufkommen. Das peinlich kleine Militärbudget sorgt bestimmt für Unzufriedenheit unter den Militärangehörigen und ihren Familien. Ganz zu schweigen von der Sorge um außenpolitische Sicherheit. Mich würde als Staatsbürger auch die relativ geringe Heranziehung der Kapitalbesitzer an den Steuerlasten stören.

Worauf ich hinaus will: Ich könnte als Oppossitionsführer die Selbstzufriedenheit des Regenten nicht teilen, und hätte Spaß daran ihm die einseitige Ausrichtung des Staates vorzuwerfen und das zu geringen Nachdenken über die Zukunft.

Ich glaube zum Beispiel nicht, daß es Dir je wieder gelingen wird die Schulden in den Griff zu bekommen, trotz des hohen BSP. Allein um die Neuverschuldung einzudämmen müsstest Du die gegenwärtigen Staatsausgaben halbieren, bzw. die Steuer vom jetzigen Niveau aus fast verdoppeln. Damit wäre aber noch kein Euro zurückgezahlt, und der Staat müsste trotzdem noch horrende Zinslasten tragen, die bei weiteren Zukunftsinvestitionen fehlen. Das würde mir als Bürger die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Zumal sich die Leute recht schnell an Annehmlichkeiten gewöhnen und ein Kurzzeitgedächtnis haben. Glaube nicht, wenn Du die Steuern erhöhst, daß sich die Leute noch daran erinnern, daß sie vor vielen vielen Jahren noch viel mehr Steuern bezahlt haben. Sie sind erstmal sauer. Wahrscheinlich wirst Du deshalb irgendwann die Wahlen verlieren, oder Dich mit der Haushaltssanierung zurückhalten um dies zu verhindern.

Deine Strategie und Argumentation ist sehr monokausal, was auch die Verwunderung über die Unzufriedenheit der Leute zeigt. Die Realität, welche durch das Spiel sehr gut simuliert wird, ist aber fast unübersichtlich komplex.

Ein Lob trotzdem für das Projekt des Staatenportraits. Habe gleich Lust bekommen, dies auch mit meinem nächsten Staat so zu machen und mich genauso der schonungslosen Kritik auszusetzen.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 06.10.2008 09:06

Das es ein extremer Staat ist war ja von anfang an gewollt, einen echten Staat würde ich auch etwas anders führen, ist ja nicht medine Ideologie die ich hier nachspiele Tongue

Ja klar gibts auch Zahlen die schlecht laufen wie z.B. die Umwelt, Einwanderung gibts ja auch nur noch gegen Kohle (hat aber nicht viel gebracht). Dafür sind die anderen Zahlen extrem gut.
Wirtschaftlich bergab gehts erst seit die Stimmung sinkt, nicht andersherum. Hatte zeitweise eine Beliebtheit von 15 und über 90% der Stimmen bei der Wahl, habe auch nichts an der Strategie verändert und doch ging es plötzlich steil bergab.
Militär ist ja nur so schwach wegen Pazifismus, damit haben andere Länder ja auch kein Problem. Mein zweiter Staat hat keinen Pazifismus eingeführt und trotzdem genau dieselben Probleme.
Das mit der Arbeitslosigkeit war auch eigentlich ganz anders geplant, hätte nicht gedacht das die Wirtschaft sofort so stark auf Automatisierung setzt... Noplan Es sind auch leider erst jetzt passende Aufgaben aufgetaucht um die Automatisierung zu reduzieren.

Das die Opposition immer was zu meckern hat ist ja nichts neues Pfeif
Aber seit wann interessieren sich die Leute für die Staatsverschuldung? Siehe USA! DIe sind ja in der realität weit höher verschuldet als mein Staat und da gibts immer noch Kredite wie Sand am Meer (ok, im moment kriselt es ein bisschen Wink )
Liegt vielleicht auch an den extremen Ausgaben für Bildung, vielleicht habe ich meine Leute auch einfach zu schlau gemacht? Glaube nicht das der Otto-normal Bürger sich über Schulden Gedanken macht, aber wenn jeder ein halber Einstein ist vielleicht schon Pfeif

Naja ist ja auch mein erster Staat in Ars regendi, wäre ja ein Wunder wenn das gleich beim ersten mal geklappt hätte Wink


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Malone - 06.10.2008 13:50

Die Neuverschuldung ist relativ zum BIP zu sehen Wink


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - fleischidambach - 08.10.2008 08:38

Hey, wo bleibt das Update? Smile


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 09.10.2008 12:10

Updates nur noch alle 4 Quartale. Habe derzeit leider auch wenig Zeit mir über eine Strategie Gedanken zu machen, hab schon ein paarmal fast vergessen überhaupt was zu machen an einem Tag...

Quartal 40: (Winter)
Wirtschaft, Beliebtheit, Glücklichkeit etc. haben sich stabilisiert bzw. steigen bereits wieder etwas an.
Werde die Senkung der Neuverschuldung weiter forcieren, durch sinkenden Einfluss ging das dieses Jahr leider nicht so schnell vorran wie geplant. Geplant für nächstes Jahr sind ~600 Mrd. Neuverschuldung


Wirtschaft: neu (letzten Winter)
Sparquote: 9,78% (10,19%)
BIP: 4.371 Mrd (+5,4%)
Nettolöhne: 2.379 (+1,2%)
Lebenshaltungskosten: 1032 (+5,7%)
Aktien: 2.118 (+6,9%)
Neuverschuldung: 785 Mrd (852 Mrd)
Arbeitslosenquote: 7,8% (7,9%)
Wirtschaftswachstum: ~0% (~0%)
Inflation: ~+5% (~+4%)


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Shortyschu - 09.10.2008 20:20

Bleib bitte am Ball und schreibe hier immer schön! Applaus

Ich schätze mal, dass du momentan ein bisschen demotiviert bist, weil sich das nicht so entwickelt, wie du dir das vorgestellt hast. War bei mir auch so, und sicherlich den meisten Staaten auch, dass es eine Phase gab, wo die Stimmung in den Keller ist, keine Reformen durchgeführt werden konnten, die Schulden nicht in den Griff zu kriegen waren, das Wirtschaftswachstum abgesackt ist und eigentlich alles sich verschlechtert hat.

Aber das geht bald wieder vorbei und ich denke, dass du das alles noch irgendwie in den Griff kriegen wirst..... Jaja


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 09.10.2008 21:50

Klar bin schon etwas demotiviert, gerade nach dem furiosen Start!
Ein Rückggang der Beliebtheit auf 4-5 hab ich ja vermutet - NACH Beginn der Schuldenreduzierung. Aber eine Beliebtheit von 1-2 noch bevor ich überhaupt mit der Entschuldung angefangen habe ist schon krass.
Wobei ich mit ein paar Aufgaben auch schön in den Klo gegriffen habe Pfeif Aber das bleibt wohl nicht aus hier bei Ars Regendi...
Aber man sieht trotz Steuererhöhungen und Ausgabensenkungen bleibt es auf diesem zwar niedrigen aber immerhin positiven Niveau.

Der eigentliche Grund ist das ich momentan ziemlich im Stress bin da sich mein Studium dem Ende zuneigt und ich daher zeitlich ziemlich eingespannt bin Noplan Schaue daher täglich immer nur kurz mal rein.
Ab Ende nächster Woche hab ich aber wieder mehr Luft, dann wird wieder ein richtiger Plan gemacht! Jaja


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 13.10.2008 22:45

Quartal 44: Winter
Es gibt nicht viel neues, durch die Steuererhöhungen und ausgabenkürzungen ist die Beliebtheit und Glücklichkeit nochmal leicht gefallen, aber nur im kleinen Maßstab. Die Neuverschulkdung ging deutlich zurück.
Bin jetzt in einem Bündnis (ReformPower) um die Reform Freigeld mitzunehmen.

Wirtschaft: neu (letzten Winter)
Sparquote: 9,13% (9,78%)
BIP: 4.402 Mrd (+0,7%)
Nettolöhne: 2.276 (-4,3%)
Lebenshaltungskosten: 1049 (+1,6%)
Aktien: 2.131 (+0,6%)
Neuverschuldung: 626 Mrd (785 Mrd)
Arbeitslosenquote: 7,7% (7,8%)
Wirtschaftswachstum: ~+1% (~0%)
Inflation: ~+1% (~+5%)

Ausblick:
Die Neuverschuldung will ich nächstes Jahr richtung 400 Mrd. drücken.
In 4 Quartalen stehen wahlen an, möglicherweise rutsche ich in der beliebtheit ins minus, da helfen dann wohl nur noch die Einstellungen im Geheimdossier um an der Macht zu bleiben, aber mal abwarten, bisher waren die Auswirkungen der Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen bei der Beliebtheit erstaunlich gering.
Danach dürfte es wieder allmählich aufwärts gehen.

"Plan b":
Habe in meinem anderen Staat GeldII durchgeführt und schwupps waren alle Schulden weg und Neuverschuldung gering (wegen wegfallender Zinszahlungen). Mit den Konsequenzen kann man gut leben, in Kombination mit Freigeld sollte der Zinssatz wieder deutlich sinken (von 3% auf 12% gestiegen!).
In Luxembourg hab ich derzeit leider nicht den nötigen Einfluss für die Reform, scheint mir aber eine gute Lösung zu sein, war ja auch von anfang an als "Plan b" vorgesehen GeldII durchzuführen. Angenommen ich hätte im Frühling den nötigen Einfluss wären die Schulden weg und die Neuverschuldung auch ziemlich genau bei 0, Problem gelöst... Muss nur schauen wie ich den nötigen einfluss bekomme, dürfte schwierig werden...


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 14.10.2008 11:45

Hab mich heute entschieden ein paar Staatssekretäre einzustellen die den Leuten meinen Schlingerkurs nahebringen sollen Hehe
Na mal sehen was es bringt...
Beliebtheitseinbruch gab es nicht wegen der Haushaltsänderung, habe aber den Eindruck dass das immer erst im übernächsten Quartal "eingepreist" wird(?)


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - fleischidambach - 14.10.2008 12:29

Ne klasse Idee mit GE II und dann Freigeld - könnte klappen! Freiland solltest du dir dann auch überlegen.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 17.10.2008 16:52

Der Zinssatz ist zwar gesunken, aber nicht so stark wie gedacht. Eventuell wurde der effekt auf mehrere Quartale verteilt (?)

Quartal 48: Winter
Wie geplant ist die Neuverschuldung deutlich gesunken, sie liegt sogar unter den angepeilten 400 Mrd. Die Beliebtheit hat mit +0,25 im letzten Quartal seinen bisherigen Tiefstand erreicht, sich dieses Quartal aber wieder leicht erholt. Dieses Quartal sind die Wahlen, ich denke das sollte klappen.

Wirtschaft: neu (letzten Winter)
Sparquote: 8,6% (9,2%)
BIP: 4.578 Mrd (+4%)
Nettolöhne: 2.198 (-3,4%)
Lebenshaltungskosten: 1063 (+1,3%)
Aktien: 2.246 (+5,4%)
Neuverschuldung: 391 Mrd (626 Mrd)
Arbeitslosenquote: 7,4% (7,7%)
Wirtschaftswachstum: ???
Inflation: ???

Bis auf die weiter sinkenden Löhne also eine sehr gute Entwicklung und das trotz weiter verschärfter Schuldenreduzierung.
Für nächsten Winter peile ich 200 Mrd. Neuverschuldung an, übernächsten Winter dann keine Neuverschuldung mehr. Werde dann sehen ob ich Geld II anstrebe oder konventionell entschulde.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Sheep - 17.10.2008 17:32

Zumwinkel Wrote:
Der Zinssatz ist zwar gesunken, aber nicht so stark wie gedacht. Eventuell wurde der effekt auf mehrere Quartale verteilt (?)


Ja, über mehrere Quartale verstreute Auswirkungen gibts bei Aufgaben und Reformen öfters mal...


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - xaoc - 17.10.2008 19:14

bei mir hatte freigeld eine zinssenkung von grob 9% auf 7%, also sowas wie (2+-0.5)%, war also nicht sooo gravierend, ist wohl am besten wenn man es erst durchführt wenn der zins eh schon niedrig ist.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 18.10.2008 09:56

oO in einem Anflug geistiger Umnachtung hab ich bei der Oben Ohne Aufgabe foglendes ausgewählt:
"Oben ohne verbieten?" entsetzt stiert Datenbankprogrammierer Olaf Wenzel durch seine Glasbausteinbrille. "Nein nein, die Welt wäre doch viel schöner, wenn wir die Oberteilfreiheit für die Damenwelt zur Pflicht machen. Jawohl!"


Oh man, jetzt bin ich ja mal echt gespannt was da bei rauskommt Pfeif
Aber immerhin haben sich 6% der Regenten genauso entschieden... Suspect


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - xaoc - 18.10.2008 14:12

ob nun bei dir ganze wirschaftszweige zusammenbrechen? Lachweg


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Sheep - 18.10.2008 14:44

Von der BH-Industrie gibts jetzt jedenfalls keine schwarzen Koffer mehr... Hehe


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Phaie - 18.10.2008 15:08

Ich find die Idee gar nicht so schlecht.Jaja

Aber dann sollte man n Gesetz machen, dass man im Sommer, also nur wenn es warm ist nackt rumlaufen muss.

Ich glaube, dass wäre für alle sehr heilsam.
Und der Zwang deshalb, weil sonst die wenigen, die es freiwillig machen würden, dumm angeguckt werden.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 21.10.2008 07:53

Quartal 48 Winter:
Kam wohl wirklich nicht so toll an Pfeif
Beliebtheit deutlich gesunken, jetzt bei -2,48
Was ich aber überhaupt nicht verstehe das keine Glücklichen Gesichter dabei gekommen sind? Hehe
Neuverschuldung nun bei 250 Mrd, hatte letzes Quartal Pendeln voll absetzbar gemacht um wieder etwas mehr beliebtheit zu bekommen aber stattdessen ist sie weiter gefallen Kopfkratz Und hat natürlich ordentlich Geld gekostet, ca. 50 Mrd.
Habe jetzt versucht etwas mehr Macht zu bekommen, das funktioniert in meinem anderen Staat nämlich prächtig und der ist bereits wieder stark im Aufwind (Einfluss>4, Beliebtheit >5). Hatte leider immer noch nicht die Möglichkeit Geld II zu machen Sad

Wirtschaft: neu (letzten Winter)
Sparquote: 8,0% (8,6%)
BIP: 4.624 Mrd (+1%)
Nettolöhne: 2.159 (-1,8%)
Lebenshaltungskosten: 1089 (+2,4%)
Aktien: 2.192 (-2,4%)
Neuverschuldung: 260 Mrd (391Mrd)
Arbeitslosenquote: 7,1% (7,4%)
Wirtschaftswachstum: ???
Inflation: ???

Durch den eingeschränkten Einfluss konnte ich dieses Quartal nicht viel am Haushalt ändern zur Schuldenreduzierung, geplant sind 150 Mrd. Neuverschuldung nächsten Winter.
Werde mich in der Zwischenzeit nach einem Bündnis umsehen das Geld II macht.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Ashy - 22.10.2008 03:14

Wir werden in der Indian Union im Rahmen unserer Bündnisstrategie in absehbarer Zeit (ca 2 Wochen) Geld 2 durch führen. Da Du keinen Indien Staat besitzt kann ich Dich nicht auf eine Dauermitgliedschaft einladen aber wenn Du nur die Reform mit nehmen willst bist Du dann auf 2 Tage eingeladen.

Was die durchführung von Geld II angeht...
Ich habe die Reform jetzt schon einige male angewendet und ein wenig erfahrung damit
gesammelt. Denke Dein Staat ist ein nahezu optimaler Kandidat für die Reform.
Dem leider dann eintretenden Kapitalverlust kannst Du extrem schnell mit Kapitalsteuersenkung
auf unter 1,95% begegnen.( Also die Steuer bis zur Reform nicht weiter senken da Dir ansonsten dieses Instrument flöten geht) Dazu noch mehr Staatsausgaben (Steigerung der Subventionen haben sich da bei mir sehr gut bewährt) und Du wirst nur nen sehr kurzen Kapitalabfluss haben. Ist mit dem Geld, das Du durch die Befreiung der Zinslast hast, allerdings locker zu finanzieren.Kannst Dir da als Beispiel mal meinen Staat Smithiania anschauen. Da habe ich die Reform auch gerade erst äusserst nutzbringend durch geführt.
PS Inflation solltest Du danach dann allerdings in Grenzen halten da Deine Bürger Dir die Geldentwertung sonst sehr schnell übel nehmen.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 22.10.2008 08:22

Danke für das Angebot, wenn ich bis dahin nicht selbst den nötigen Einfluss erreicht habe werde ich darauf zurückkommen.
Und auch danke für die Tipps

Habe die Reform auch schon in meinem zweiten Staat durchgeführt der fast identisch geführt wird und der erholt sich gerade explosionsartig. Ich denke der Vorteil der gestrichenen Schulden wiegt die Nachteile mehr als auf, genau die Reform brauche ich.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 25.10.2008 09:26

Quartal 52: Winter
Die Beliebtheit hat sich deutlich erholt und die Neuverschuldung ist erneut deutlich gefallen, jetzt nur noch 130 Mrd.
Wirtschaftlich geht es ebenfalls steil bergauf, deutlich gestiegenes BIP, weniger Arbeitslose, gestoppter verfall der Nettolöhne...
Einzig negativ sind die weiter wachsenden Lebenshaltungskosten.

Wirtschaft: neu (letzten Winter)
Sparquote: 7,7% (8,0%)
BIP: 4.931 Mrd (+6,6%)
Nettolöhne: 2.153 (+-0%)
Lebenshaltungskosten: 1089 (+4,2%)
Aktien: 2.375 (+8,3%)
Neuverschuldung: 130 Mrd (260 Mrd)
Arbeitslosenquote: 6,9% (7,1%)
Wirtschaftswachstum: ???
Inflation: ???

Habe mir jetzt zum Ziel gesetzt den Einfluss auf über 3 zu steigern um GeldII durchführen zu können, dazu wurden die Steuern um 2% gesenkt und die Ausgaben um 2% erhöht (Wohlfahrt und Renten stärker). Damit dürfte ich zwar wieder auf 200 Mrd. Neuverschuldung kommen aber wenn ich GeldII durchführen kann fallen auf einen Schlag 430 Mrd Zinszahlungen weg. Vermutlich wird diese Aktion nicht ausreichen und ich muss im nächsten Winter nochmal den Haushalt anpassen, hoffe aber das der Einfluss dann ausreicht für GeldII.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - xaoc - 25.10.2008 13:32

als durchschnittlicher wert für die inflation steht bei deinem staat 4%, das wird wohl der faktor sein der deine lebenshaltungskosten so steigen läßt.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Sheep - 25.10.2008 15:32

Lebenshaltungskosten steigen manchmal durch Aufgaben sprunghaft. Biofleisch, staatlicher Warentest und andere Standards wirken sich zwar positiv auf die Produkte aus, erhöhen aber auch die Preise... Kopfkratz

Ich halte das Verhältnis von Nettoeinkommen zu Lebenshaltungskosten für wichtig, mit über 2.0 stehst du ganz gut da.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 29.10.2008 09:26

Quartal 56: Winter
Nicht viel passiert dieses Jahr, selbst die Neuverschuldung ist nur leicht gestiegen. Arbeitslosenquote ist gestiegen weil die Wohlfahrt erhöht wurde.
Allerdings machen mir die weiter explodierenden Lebenshaltungskosten sorgen, könnte aber auch an der etwas zu hohen Geldmenge liegen, aber auch das wird sich mit Geld II automatisch lösen.

Wirtschaft: neu (letzten Winter)
Sparquote: 7,8% (7,7%)
BIP: 5.146 Mrd (+4,4%)
Nettolöhne: 2.196 (+2,0%)
Lebenshaltungskosten: 1.159 (+6,4%)
Aktien: 2.477 (+4,3%)
Neuverschuldung: 158 Mrd (130 Mrd)
Arbeitslosenquote: 7,3% (6,9%)
Wirtschaftswachstum: ???
Inflation: ???


Habe erneut die Steuern gesenkt und Ausgaben erhöht um sicher zu gehen das ich nächstes Jahr einen Einfluss von 3 erreiche um Geld II durchführen zu können, dann spare ich gut 440 Mrd an Zinsen jährlich "dank" mittlerweile über 7 BILLIONEN Schulden. Bis dahin steigt allerdings die Neuverschuldung wieder auf ~350 Mrd. Ich hoffe mal dass das klappt mit dem Einfluss, sonst hab ich ein echtes Problem...


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 07.11.2008 19:34

War leider eine Woche nicht da und hatte auch kein Internet um mich um den Staat zu kümmern, dementsprechend mies siehts jetzt aus (extrem dringende Aufgaben längere Zeit nicht erfüllt)

Das wars dann wohl, schade Sad
Der Staat ist zwar noch nicht tot aber habe keine Lust den jetzt wieder hochzupeppeln.
Aber auf jeden Fall hat sich gezeigt das mit der Strategie sehr schnell sehr gute Erfolge erzeielen lassen, fast hätte ichs zeitweise sogar in der Beliebtheit auf Platz 1 geschafft. Der Knackpunkt ist den Absprung zur richtigen zeit zu schaffen bevor der Einfluss für Geld II zu gering ist

Werde aber wohl erst mal Pause machen bis anfang Dezember, dann werde ich es vielleicht mit Indien versuchen.
Auch einen "Maximum-Inflations"-Staat würde mich reizen.
Bin halt eher der Typ der Grenzen auslotet als mit dem Strom der breiten Masse mitzuschwimmen Hehe


Würde mich freuen wenn noch andere sich dazu entschließen könnten einen solchen Thread zu führen Jaja
Wenn ich einen neuen Staat mache werde ich auch wieder einen solchen Threrad führen.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Sheep - 08.11.2008 00:15

Schade... Thread und Staat waren jedenfalls beeindruckend, bin gespannt auf deine nächsten Versuche. Smile


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - fleischidambach - 09.11.2008 22:39

Sorry, aber andererseis... zumindest hatte ich mit meinem "nein" recht Hmm


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - xaoc - 09.11.2008 22:50

genau jetzt kommt die schadenfreude^^ nein spaß bei seite, ich hätte es gerne gesehen dass es klappt, aber das ist eben das problem: steuern senken und wirtschaftswachstum genießen ist ja relativ leicht, das gesamtkonzept als ganzes muß klappen, aber vllt hätts ja wirklich geklappt wenn du etwas früher geld 2 gemacht hättest.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Zumwinkel - 09.11.2008 23:08

Ja das ist der Knackpunkt, eben rechtzeitig die Kurve zu kriegen.
Ist halt nix für schwache Nerven, zuerst alles massiv pushen, dann massive Einsparungen um danach dann den Staat "normal" weiter zu entwickeln. Ich denke aber immer noch dass das letztendlich wenn sich alles wieder eingependelt hat einen Vorteil bringt, sozusagen der "zinseszinseffekt" in der Wirtschaft für einen arbeitet (höhere Wirtschaftsleistung=>nächstes Jahr Wachstum auf diese höhere Wirtschaftsleistung=>...), ich denke da werden auch einige Quartale Nullwachstum bzw. leichter Rückgang nicht weiter schaden.
Man hat ja gesehen das es möglich ist über einige Quartale hinweg mit Wachstumsraten von durchschnittlich um die 10% zu wachsen, das BIP hat sich so innerhalb kürzester Zeit mehr als verdoppelt.
In meinem zweiten Staat Liechtenstein bei dem ich den Absprung rechtzeitig geschafft habe hat sich die Wirtschaft nach Geld II auch sehr schnell wieder gefangen, wobei ich den Staat auch nicht ganz so stark gepusht habe.

Vielleicht erfordert es noch 1-2 Versuche bis die Strategie perfektioniert ist, aber ich denke daraus lässt sich was machen.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - Phaie - 10.11.2008 20:26

Naja, klappen tut es schon, aber ich halte die Strategie für verrückt.
Was hast du denn im Prinzip gemacht? Du hast den Leuten, die dem Staat Geld geliehen haben ihr Geld weggenommen. Weil das vor allem Geld war, was nicht gebraucht wurde, hast du n schönes Wachstum gehabt. Aber du hättest den selben Efekt gehabt, wenn du einfach die Kapitalsteuer hoch gefahren hättest und wenn du z.B. Freigeld eingeführt hättest. Der einzige Unterschied wäre gewesen, dass du nicht willkürlich Geld genommen hättest. Mit Steuern wäre es fair gewesen, so war es Diebstahl der sicher auch den kleinen Mann getroffen hat.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - xaoc - 10.11.2008 20:55

so ganz dasselbe wäre es nicht, kapitalsteuer belastet mehr oder weniger alle, geplatzte schuldscheine belasten nur diejenigen die du als milchkühe missbrauchst hast, die zudem auch oft im ausland sitzen. auch ist die investitionsbereitschaft bei hoher kapitalsteuer stark gedämpft, dass du dann das geld durch den staatskonsum ausgibst ist nur halb so gut für die wirtschaft. ausserdem verursacht kapitalsteuer zum teil eine kapitalflucht->wiederrum schaden der heimischen wirtschaft. ich will jetzt aber keine antiwerbung für kapital steuer machen, es ist aber halt n großer unterschied ob man die steuern senkt um so investitionen zu stärken, oder ob man viel eintreibt und viel ausgibt.


RE: Die Geschichte eines Staates: Luxembourg - fleischidambach - 13.11.2008 17:30

Kapitalsteuer ist bei AR keine reine Kapitalsteuer, soweit ich weiß, sondern eine Mischung aus verschiedenen Steuern, die Zinsen und Unternehmen betreffen...ich glaube das zumindest.