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Labour market reform I - Malone - 06.11.2007 17:03

In spite of increasing joblessness many jobless persons don’t take the job that is offered to them.

“Those who hang around at home laziliy and are supported by the working people must do useless and exhausting work. This would also keep them from moonlighting!” says Robert Waldorf, a salaried IT counselor who is at home only every second weekend. “It’s necessary that they do useless work, so that there is no competition with regular employments. And future jobless persons won’t be supported overall any more, except for the truly deserving who aren’t able to work because of a serious illness. This is how we can dispose this exasperating redistribution of once and for all!”


RE: Labour market reform I - Malone - 06.11.2007 17:06

Trotz hoher Arbeitslosigkeit, die Unsummen im Staatshaushalt verschlingt, nehmen viele Arbeitslose nicht jeden Job an, der ihnen angeboten wird.

"Diejenigen, die faul zuhause herumlungern, und sich von der arbeitenden Bevölkerung aushalten lassen, müssen eine sinnlose, anstrengende Arbeit verrichten. Das hält sie nicht zuletzt von Schwarzarbeit ab!" fordert Jürgen Waldorf, ein angestellter IT-Berater, der nur jedes zweites Wochenende zu Hause verbringt. "Sinnlose Arbeit deswegen, damit keine Konkurrenz zu regulären Beschäftigungen entsteht. Und zukünftige Arbeitslose erhalten pauschal gar keine Unterstützung mehr, bis auf die wirklich Bedürftigen, die aufgrund einer schweren Krankheit keiner Erwerbstätigkeit nachgehen können. So schaffen wir allmählich diese leidige Umverteilung endgültig aus der Welt!"


RE: Labour market reform I - antides - 07.11.2008 23:03

Wird diese Meinung hier von jemandem vertreten?

lg
xinu




RE: Labour market reform I - Sheep - 08.11.2008 00:45

antides Wrote:

Wird diese Meinung hier von jemandem vertreten?

lg
xinu


Es gibt Arbeitslose die lieber Sozialleistungen beziehen als zu arbeiten. Das kann daran liegen dass die Bezahlung dort geringer ist als das Geld vom Staat, oder daran dass für das leichte Plus in der Kasse sich die Anstrengung nicht lohnt. Allerdings halte ich Zwangsarbeit (und Arbeit I ist nichts anderes) für keine vernünftige Lösung, zumindest nicht in der realen Welt.

There are unemployed who prefer acquiring social benefits over working. This can be due to payment lower than the benefits, or due to the needed work for the slight budget plus. However, I don't see forced labor as an reasonable solution (and Labour I is nothing else), at least for real world.


RE: Labour market reform I - AndreasVanHoez - 11.01.2009 16:38

Ich werde diese Reform wahrscheinlich unterstützen ... Hab mir grad paar Reformen rausgeschrieben, die ich nach und nach abarbeiten werde ... Smile


RE: Labour market reform I - clrbl504 - 09.04.2009 17:09

i agree people sitting at home have no idea wat the means is to survive because everyone else is doing it for them!!!


RE: Labour market reform I - Donald_Trump - 17.05.2009 10:29

Sheep Wrote:

antides Wrote:

Wird diese Meinung hier von jemandem vertreten?

lg
xinu


Es gibt Arbeitslose die lieber Sozialleistungen beziehen als zu arbeiten. Das kann daran liegen dass die Bezahlung dort geringer ist als das Geld vom Staat, oder daran dass für das leichte Plus in der Kasse sich die Anstrengung nicht lohnt. Allerdings halte ich Zwangsarbeit (und Arbeit I ist nichts anderes) für keine vernünftige Lösung, zumindest nicht in der realen Welt.

There are unemployed who prefer acquiring social benefits over working. This can be due to payment lower than the benefits, or due to the needed work for the slight budget plus. However, I don't see forced labor as an reasonable solution (and Labour I is nothing else), at least for real world.


Naja, solang die Arbeitslosen vom Staat über Wasser gehalten werden, egal ob sie sich bemühen eine Arbeit zu finden oder nicht, wird sich in der Hinsicht nichts verändern, zumindest nichts im possitiven Sinne.

Denn meiner Einschätzung nach werden die Sozialschmarozer jedes Jahr nur mehr.

Da ich in der Immobilienbranche arbeite, bekomm ich das hautnah mit "steht mir zu" "Sozialamt zahl alles" etc. beste Fall war sogar das, eine Dame aus Argentinen nach Deutschland gekommen ist da sie schwanger war, hier Sozialhilfe bekam, eine Wohnung bezhalt, Möbel bezahlt und nach einem Jahr gekündigt hat weil sie eine Arbeitsstelle in Argentinen gefunden hat, die Möbel wurden natürlich mit dort hingenommen.

Aus dem Grund finde ich schon sollte es schon wie du es so schön bezeichnest eine "Zwangsarbeit" geben.

Nicht nur aus dem Grund, das die Leute von der Straße sind und beschäftigt sind sondern auch aus dem Grund, das jemand der den ganzen Tag arbeitet und Geld dafür bekommt sich nicht so nutzlos vor kommt wie einer der den ganzen Tag zuhause rumlungert.

Noch dazu könnte man damit auch diejenigen aussieben die zwar Sozialhilfe vom Staat bekommen aber schwarz sich noch dazu verdienen.


RE: Labour market reform I - Sheep - 17.05.2009 11:39

Donald_Trump Wrote:
Denn meiner Einschätzung nach werden die Sozialschmarozer jedes Jahr nur mehr.

Da ich in der Immobilienbranche arbeite, bekomm ich das hautnah mit "steht mir zu" "Sozialamt zahl alles" etc. beste Fall war sogar das, eine Dame aus Argentinen nach Deutschland gekommen ist da sie schwanger war, hier Sozialhilfe bekam, eine Wohnung bezhalt, Möbel bezahlt und nach einem Jahr gekündigt hat weil sie eine Arbeitsstelle in Argentinen gefunden hat, die Möbel wurden natürlich mit dort hingenommen.


Was sagt dieser Extremfall über die breite Masse?

Und dass immer mehr Leute auf ihre Sozialleistungen pochen, kann auch einfach daran liegen, dass immer mehr darauf angewiesen sind - und daran, dass sich der Staat immer mehr quer stellt. Ich bin monatelang meinem Wohngeld hinterhergelaufen, ich weiss wovon ich rede. umpf

Quote:
Aus dem Grund finde ich schon sollte es schon wie du es so schön bezeichnest eine "Zwangsarbeit" geben.

Nicht nur aus dem Grund, das die Leute von der Straße sind und beschäftigt sind sondern auch aus dem Grund, das jemand der den ganzen Tag arbeitet und Geld dafür bekommt sich nicht so nutzlos vor kommt wie einer der den ganzen Tag zuhause rumlungert.


Wenn das so nobel ist, dann braucht man da auch keine Zwangsarbeit, sondern es würde reichen, die Arbeitsplätze anzubieten.

Quote:
Noch dazu könnte man damit auch diejenigen aussieben die zwar Sozialhilfe vom Staat bekommen aber schwarz sich noch dazu verdienen.


Passiert doch schon, Schwarzarbeit wird verfolgt und bestraft.


RE: Labour market reform I - Phaie - 25.05.2009 12:01

Kennt jemand die Auswirkungen?
Ich überlege, die Reform in meinem Staat WELTMACHT D einzuführen.


RE: Labour market reform I - Merkel - 30.09.2009 20:57

Zimmlich krasse reform

neben der menschenrechtsverletzung schließt sie auch nich die AR II und Negative Einkommenssteuer aus. Und damit sich das lohnt muss die reform schon einiges bieten.


RE: Labour market reform I - Kaffeetasse - 18.04.2010 13:01

Hat diese Reform nicht einen ähnlichen Effekt, als wenn man die Wohlfart drastisch senken würde ?Kopfkratz


RE: Labour market reform I - Kleptomane - 09.04.2011 11:09

Kaffeetasse Wrote:
Hat diese Reform nicht einen ähnlichen Effekt, als wenn man die Wohlfart drastisch senken würde ?Kopfkratz


dann gibt's hungertote weil manche leute trotzdem keine arbeit finden... manche leute sind ja nicht arbeitslos weil's spaß macht, sie suchen arbeit, finden aber keine... und wenn sie nahe dem hungertod sind, werden sie verbrechen begehen um sich über wasser zu halten... und wenn die arbeitenden leute merken, dass sie den hungertod fürchten müssen, wenn sie arbeitslos werden, werden sie ihr geld horten um etwas für notzeiten zu haben...


RE: Labour market reform I - xaoc - 10.04.2011 15:04

Kaffeetasse Wrote:
Hat diese Reform nicht einen ähnlichen Effekt, als wenn man die Wohlfart drastisch senken würde ?Kopfkratz


es ist ne frage der modellierung. ich denke malone hat die reform nicht nur durch die senkung der wohlfahrt implementiert, sondern durch anpassung verstecker parameter.


RE: Labour market reform I - TheLastShah - 15.12.2017 15:31

Ich kann mich leider nicht mehr an die Auswirkungen der Reform erinnern. Muss ich Wohlfahrt vorher anheben, damit es keine Hungertote gibt? Betr. Staat ist Quin Na. Kratz


RE: Labour market reform I - MrProper - 15.12.2017 21:33

Im Zweifelsfall ausprobieren. Wink

Im Gegensatz zu ARII hat diese Reform aber eigentlich nicht ganz so drastische Auswirkungen, mal abgesehen davon dass einige Grundrechte ganz schön mit den Füßen getreten werden.


RE: Labour market reform I - TheLastShah - 16.12.2017 14:51

Kurze Rückmeldung:

Mein Budget sieht nach der Reform etwas besser aus. Anscheinend verweigern sind ca. 20% der Arbeitslosen den Zwangsmaßnahmen und gehen dann leer aus, alle anderen erhalten weiterhin finanzielle Unterstützung. Hungertote gibt es nicht. Die Reform erhält von mir das Prädikat „sicher“. Daumenhoch

In der Praxis könnte ich mir vorstellen, dass die Reform tödlich für die Produktivität einer Bevölkerung ist. Wenn Beschäftgungslose den ganzen Tag mit sinnlosen Zwangsarbeiten beschäftigt sind, können sie kaum Bedingungen dafür schaffen, wieder zu produktiven Mitgliedern der Gesellschaft zu werden.


RE: Labour market reform I - MrProper - 16.12.2017 19:00

Die restlichen 20% sind vermutlich diejenigen, die sich aufgerafft und dann doch lieber ein unliebsames Jobangebot angenommen haben um die "sinnlosen Arbeiten" zu vermeiden.


RE: Labour market reform I - hamma13 - 21.05.2019 09:31

Habe eine Frage zur Reform: Implementiert sie

a) einen veritablen Arbeitszwang in dem Sinne, dass jeder Erwerbsfähige unabhängig davon, ob er Sozialtransfers bezieht oder nicht (also auch der Superreiche, der mit 50 meint, genug geleistet zu haben und jetzt von seinem Vermögen leben zu wollen), bis zum Renteneintrittsalter notfalls mit staatlichem Zwang gezwungen wird zu arbeiten, oder

b) eine Arbeitsobliegenheit der Sozialtransferempfänger, deren Verletzung lediglich mit dem Entzug des Sozialtransfers sanktioniert wird (also eine verschärfte Version unseres in Deutschland bereits existierenden ALG-II-Sanktionensystems)?

Falls es sich um Fall a) handelte, hielte ich diese Reform nämlich für inkompatibel mit der Liberalismusreform, hingegen sehr wohl für kompatibel mit der Planwirtschaftsreform.


RE: Labour market reform I - MrProper - 21.05.2019 13:29

hamma13 Wrote:
b) eine Arbeitsobliegenheit der Sozialtransferempfänger, deren Verletzung lediglich mit dem Entzug des Sozialtransfers sanktioniert wird (also eine verschärfte Version unseres in Deutschland bereits existierenden ALG-II-Sanktionensystems)

Das hier. Sozialtransferempfänger, bis auf schwer Kranke, müssen in ihrere "Freizeit" sinnlose Arbeiten verrichten. Wer für seinen Lebensunterhalt selbst irgendwie aufkommt ist davon nicht betroffen.