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Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - Printable Version

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Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - sevenseals - 03.11.2009 18:57

Hallo, wie kann es eigentlich sein, dass das gesamte Nettoeinkommen meiner Bürger niedriger ist als das Grundeinkommen, das ich ihnen gewähre. Das Nettoeinkommen beträgt 3200 und das Grundeinkommen 3450. Die Lebenshaltungskosten sind übrigens ebenfalls 3450. Demnach müssten die Bürger nicht mehr ihre Lebenshaltungskosten decken können.

Staat: Northern Land


RE: Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - Yerodin - 03.11.2009 22:40

Einfache Antwort:
Selber schuld. Abnorme Verbrauchssteuern und hoher Rohstoffindex treiben halt deine Lebenshaltungskosten über die Nettolöhne. Mit dem GE hat das nichts zu tun.

Edit: das deine Leute so wenig arbeiten ist auch nicht gerade gut für die Löhne.


RE: Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - xaoc - 04.11.2009 03:41

soweit ich das mitbekommen habe soll in dem nettoeinkommen auch das grundeinkommen enthalten sein, daher ist die frage gerechtfertigt.


RE: Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - sevenseals - 04.11.2009 12:51

Hat vielleicht jemand von den Moderatoren eine Antwort?


RE: Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - Sheep - 04.11.2009 13:13

Also es sollte natürlich nicht sein, aber ich kann halbwegs nachvollziehen wie es dazu kam - die Projekte haben eine Mitschuld. Wir schauen mal was sich machen lässt. Das ganze hat aber keine hohe Priorität, weil es (wohl) nur sehr wenige Staaten betrifft.

Ich würde dir jetzt anbieten, deinen Staaten um etliche Quartale zurückzusetzen, dann kannst du mit halbwegs hohem Nominalzins, niedriger Geldmenge und Verzicht auf Änderungen von SQ-Projekte vielleicht noch etwas retten.


RE: Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - Yerodin - 04.11.2009 13:28

xaoc Wrote:
soweit ich das mitbekommen habe soll in dem nettoeinkommen auch das grundeinkommen enthalten sein, daher ist die frage gerechtfertigt.


Währe mir neu, sollte dann vom Team beantwortet werden. Grundsätzlich interessiert mich, wo das Grundeinkommen herkommt. Muss wohl eine Aufgabe wie "fortgeschrittene Robotik" sein. Aber im allgemeinen kann ich mir keine Verrechnung miteinander vorstellen, weil ja im Staat auch noch Renten gezahlt werden. Entwewürde es keine Rentenzahlungen mehr geben oder die Renten währen höher.

An anderer Stelle hatte ich ja schonmal meine Meinung zu besten gegeben. Ich finde, der Staat ist ein gutes Beispiel für eine verfehlte Steuerpolitik. Würde es in Northern Land eine nachfrageorientiere Steuerpolitik geben, würde man Billionen! an GE sparen.

Nehmen wir mal an man würde auf Verbrauchssteuern verzichten:

Verbrauchsteuereinnahmen 37.806,57 Mrd. € Dies währe der Einnahmenverlust. Gleichzeitig aber würdest du 1/3(!) beim Grundeinkommen sparen, weil die Lebenshaltungskosten um ebendies fallen würden.
SQ-Grundeinkommen 17.271,48 Mrd. € zahlt man im Moment, dass währe eine Ersparnis von 5,7 Billionen!
Alles sollte man dann immer über Kapital und Arbeitssteuern bezahlen.
Bei einer Finanzierung über Kapitalsteuern und Lohnsteuern hättest du nichtmals unbedingt mehr Arbeitslose.
Nehmen wir mal an dein Staat währe irgendwann schuldenfrei. So hättest du nominell erstmal 1,5 Billionen Überschuss. Das ist zwar nur ein theoretischer Wert, weil bei einer Steuerumschichtung Korruption und Schattenwirtschaft steigen aber durch den Überschuss könntest du locker deine Justiz von 600 mrd auf 1,2 Billionen verdoppeln und hättest hinterher warscheinlich mehr Steuereinnahmen, weil die Steigerung bei SQ-Justiz auf das doppelte die Kriminalität sicher mehr senkt als das die Steuern sie antreiben.
Trotzdem hättest du immernoch grob 900 mrd mehr. Das könnte man leicht in Steuersenkungen umsetzen und der Staat hätte rund 0,7 Prozentpunkte weniger Staatsquote.

Edit2: der einzige wirklich ökonomische Verlust besteht im Fallen des Staatskonsums, weil der Staat nunmal Leistungen billiger anfragen kann.


RE: Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - Sheep - 04.11.2009 13:37

Das Grundeinkommen wird zum Nettoeinkommen hinzugefügt. Und es kann bisher nur von den beiden Reformen oder den beiden Aufgaben stammen.


RE: Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - sevenseals - 05.11.2009 12:50

@Yerodin Wenn ich auf 37,8 Billionen Verbrauchssteuer verzichte, wie soll ich das bitte durch 5,7 Billionen weniger Ausgaben für Grundeinkommen ausgleichen? Außerdem besteht mein Staat nunmal auf hohe Umsatzsteuer und abgeschafte Einkommenssteuer, weil ich Leistung und Unternehmertum nicht bestrafen möchte.

@Sheep Bitte nicht zurücksetzen


RE: Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - Yerodin - 05.11.2009 16:03

sevenseals Wrote:
@Yerodin Wenn ich auf 37,8 Billionen Verbrauchssteuer verzichte, wie soll ich das bitte durch 5,7 Billionen weniger Ausgaben für Grundeinkommen ausgleichen? Außerdem besteht mein Staat nunmal auf hohe Umsatzsteuer und abgeschafte Einkommenssteuer, weil ich Leistung und Unternehmertum nicht bestrafen möchte.


Kapitalsteuer und Erwerbssteuern nehmen, erwähnte ich doch deutlich. Bis 4% schaden Kapitalsteuern fast garnicht (danach sehr extrem) und Erwerbssteuern nehmen.

Und verabschiede dich bitte von dem Mantra, dass alles andere als Verbrauchssteuern böse ist. Das Steuern "Strafen" für Unternehmen sind
gehört in die Ecke des Vulgärpopulismus. Es gibt natürlich Staatsmodele bei denen eine angebotsorientierte Fiskalpolitik Sinn macht aber nicht immer und garantiert macht sie keinen Sinn bei Grundeinkommen.


RE: Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - Asmodean - 05.11.2009 16:55

Hmm interessante Diskussion. Ich verfolge zur Zeit auch die Strategie überwiegend auf Verbrauchssteuern zu setzen. Warum?
1. Um Arbeit im Land billiger zu machen, mehr Export, mehr Arbeitsplätze
2. So leisten auch Reiche einen stärkeren Anteil bei den Steuern, vorallem die die nicht selber Arbeiten gehen
3. Hatte ich die Idee, dass meine Bruttoinvestitionen steigen werden, da mehr Geld aus dem Ausland ins Land kommen sollte..

Aber geklappt hat es nie. Ok, ich kann auch nicht sagen ob es ohne diese Strategie schlimmer gewesen wäre.. aber naja

Meistens hat auch eine Erwerbssteuersenken bei den Nettolöhnen garnichts gebracht. Die stecken wohl alle die Unternehmer selbst ein und verschwinden dann irgendwo Big Grin


RE: Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - Sheep - 05.11.2009 17:02

Man kann den Staatshaushalt komplett über Verbrauchssteuern finanzieren, siehe auch:

http://forum.ars-regendi.com/mehrwertsteuerstaat-t-7112.html

Für welchen Staat es sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt.

Eine Erwerbssteuersenkung erhöht den Nettolohn kurzfristig, aber der Effekt geht dann im Laufe der Zeit scheinbar verloren... Kopfkratz


RE: Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - xaoc - 06.11.2009 15:28

der arbeitnehmer sieht ja effektiv nur den nettolohn als preis für seine mühen, nicht den bruttolohn, senkt man die einkommenssteuer erhöht man diesen preis also über das niveau des nötigen, darauf senken die unternehmen die löhne wieder soweit dass es gerade soviel wie nötig ist, um an genug arbeitnehmer zu kommen. nur in branchen wo die inländischen unternehmen mit dem ausland konkurrieren wird das n stück anders sein, da dort auch der vergleich auslandsherstellungspreisen ne rolle spielt. die frage ist nur wieviele sind das. und gerade in einem stark industiralisierten staat sind die personalkosten pro hergestellte einheit ein stück unwichtiger.


RE: Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - Asmodean - 06.11.2009 21:12

xaoc Wrote:
der arbeitnehmer sieht ja effektiv nur den nettolohn als preis für seine mühen, nicht den bruttolohn, senkt man die einkommenssteuer erhöht man diesen preis also über das niveau des nötigen, darauf senken die unternehmen die löhne wieder soweit dass es gerade soviel wie nötig ist, um an genug arbeitnehmer zu kommen. nur in branchen wo die inländischen unternehmen mit dem ausland konkurrieren wird das n stück anders sein, da dort auch der vergleich auslandsherstellungspreisen ne rolle spielt. die frage ist nur wieviele sind das. und gerade in einem stark industiralisierten staat sind die personalkosten pro hergestellte einheit ein stück unwichtiger.


Weswegen Deutschland nach dem Boom in vergangenen Jahrzehnten nicht mehr so gut da steht und China uns immer weiter den Rang ablaufen wird.


RE: Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - Siemon - 06.11.2009 21:30

Asmodean Wrote:
Weswegen Deutschland nach dem Boom in vergangenen Jahrzehnten nicht mehr so gut da steht und China uns immer weiter den Rang ablaufen wird.

Ach so und ich dachte schon immer es wäre unnormal das wir jahre lang exportweltmeister waren obwohl wir nur 80Millionen Menschen von weltweit fast 7Milliarden haben, Ich vergess aber auch immer das wir halt die Herrenrasse sind ich idiot. Rolleyes

Im ernst, wir stehen immer noch gut, China holt nur einfach in einem guten Tempo auf, in Deutschland nannte man das damals Wirtschaftswunder als wir so eine phase hatten über mehrer jahrzehnte. Smile


RE: Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - Asmodean - 06.11.2009 21:38

Siemon Wrote:

Asmodean Wrote:
Weswegen Deutschland nach dem Boom in vergangenen Jahrzehnten nicht mehr so gut da steht und China uns immer weiter den Rang ablaufen wird.

Ach so und ich dachte schon immer es wäre unnormal das wir jahre lang exportweltmeister waren obwohl wir nur 80Millionen Menschen von weltweit fast 7Milliarden haben, Ich vergess aber auch immer das wir halt die Herrenrasse sind ich idiot. Rolleyes

Im ernst, wir stehen immer noch gut, China holt nur einfach in einem guten Tempo auf, in Deutschland nannte man das damals Wirtschaftswunder als wir so eine phase hatten über mehrer jahrzehnte. Smile


Außer n bisschen Nazi blabla hast mir im Grunde kaum widersprochen. Falls du aber nur Kontra geben willst, weil mein Name vor dem Post steht, kannst mir das ja auch sagen.


RE: Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - Siemon - 06.11.2009 22:02

Asmodean Wrote:
Außer n bisschen Nazi blabla hast mir im Grunde kaum widersprochen. Falls du aber nur Kontra geben willst, weil mein Name vor dem Post steht, kannst mir das ja auch sagen.

Ja sehr süß das du dich für wichtig genug hälst das ich auf etwas antworte nur weil gerade du es geschrieben hast, aber keine sorge ich misch mich überall ungefragt ein, egal wer schreibt. Smile

Es kann aber sein das ich dich falsch verstanden habe, das räume ich ein.


RE: Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - Asmodean - 06.11.2009 22:18

Siemon Wrote:

Asmodean Wrote:
Außer n bisschen Nazi blabla hast mir im Grunde kaum widersprochen. Falls du aber nur Kontra geben willst, weil mein Name vor dem Post steht, kannst mir das ja auch sagen.

Ja sehr süß das du dich für wichtig genug hälst das ich auf etwas antworte nur weil gerade du es geschrieben hast, aber keine sorge ich misch mich überall ungefragt ein, egal wer schreibt. Smile

Es kann aber sein das ich dich falsch verstanden habe, das räume ich ein.


Deine Formulierung "Ja sehr süß das du dich für wichtig genug hälst.." ist ein mehr oder weniger subtiler Angriff auf persönlicher Ebene. Sachlich trägt es nichts bei und für mich bleiben dann zwei Möglichkeiten. Du hast was gegen mich oder du willst damit deine Position in der Diskussion verbessern. Warum du das aber mit solchen Angriffen versuchst, musst du beantworten.


RE: Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - Sheep - 06.11.2009 22:22

Jungs, falscher Thread...


RE: Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - Siemon - 06.11.2009 22:26

Asmodean Wrote:
Deine Formulierung "Ja sehr süß das du dich für wichtig genug hälst.." ist ein mehr oder weniger subtiler Angriff auf persönlicher Ebene. Sachlich trägt es nichts bei und für mich bleiben dann zwei Möglichkeiten. Du hast was gegen mich oder du willst damit deine Position in der Diskussion verbessern. Warum du das aber mit solchen Angriffen versuchst, musst du beantworten.

Ja klar war es ein subtiler angriff, wenn jemand schon so arrogant ist zu meinen ich würde auf etwas antworten nur weil er es ist. Man müsste eigentlich schon mitbekommen haben das ich fast überall mitschreibe da warte ich nicht auf ne einladung.

Ich habe schon gesagt es kann gut sein das ich dich falsch verstanden habe, mehr wars nicht, also komm mal wieder runter...


RE: Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - Asmodean - 07.11.2009 11:06

Asmodean Wrote:

xaoc Wrote:
der arbeitnehmer sieht ja effektiv nur den nettolohn als preis für seine mühen, nicht den bruttolohn, senkt man die einkommenssteuer erhöht man diesen preis also über das niveau des nötigen, darauf senken die unternehmen die löhne wieder soweit dass es gerade soviel wie nötig ist, um an genug arbeitnehmer zu kommen. nur in branchen wo die inländischen unternehmen mit dem ausland konkurrieren wird das n stück anders sein, da dort auch der vergleich auslandsherstellungspreisen ne rolle spielt. die frage ist nur wieviele sind das. und gerade in einem stark industiralisierten staat sind die personalkosten pro hergestellte einheit ein stück unwichtiger.


Weswegen Deutschland nach dem Boom in vergangenen Jahrzehnten nicht mehr so gut da steht und China uns immer weiter den Rang ablaufen wird.


Was ich eigentlich noch hinzufügen wollte. Wenn man die Verbrauchssteuern senkt fallen die Lebenshaltungskosten und damit ist der Lohn über dem nötigen woraufhin die Unternehmen die Löhne senken, dass es gerade soviel wie nötig ist, um an genug Arbeitnehmer zu kommen. Tongue


RE: Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - xaoc - 07.11.2009 14:37

ich versteh zwar nicht ganz worauf du im endeffekt hinauswillst, aber da stimm ich dir zu, dass sofern die mwst senkung auch als preissenkung an die kunden weitergeleitet wird, dies auch zu lohn senkung führen würde, bzw zu ausbleibender lohnerhöhung.


RE: Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - Asmodean - 07.11.2009 17:51

xaoc Wrote:
ich versteh zwar nicht ganz worauf du im endeffekt hinauswillst, aber da stimm ich dir zu, dass sofern die mwst senkung auch als preissenkung an die kunden weitergeleitet wird, dies auch zu lohn senkung führen würde, bzw zu ausbleibender lohnerhöhung.


ich hab einfach deine argumentation umgekehrt. da man die argumentation also auf beide(nachfrage- sowie angebotspolitik) anwenden kann, liegt hier nicht der unterschied. die frage ist also, wie unterscheidet sich das ergebnis von beiden systemen? ich denke ganz einfach darin, dass bei einer angebotspolitik auch reiche stärker zur kasse gebeten werden, sofern sie im Inland einkaufen und dass man einen gewissen Vorteil gegenüber dem Ausland hat. Daher preferiere ich die Angebotspolitik


RE: Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen - xaoc - 07.11.2009 18:21

achso ja, das kann man auf beide steuerarten anwenden, aber das wollt ich ja auch nicht bestreiten^^ es ist viel zu kompliziert als ob man sofort sagen könnte: senkung der x-steuer um y prozent wird das und das zu folge haben. daher verfolge ich bei ar ein steuersatzsystem wo jede steuer eine rolle spielt, wobei ich da nach bauchgefühl vorgehe^^