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Psychologen und Medien

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Malone
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Post: #1
Psychologen und Medien

Ich vermisse die Psychologen. Zu Zeiten des Rechtsrucks, inmitten der Migrationskrise, wurden sie stapelweise in die Studios bestellt und interviewt. Dann durften sie, von kritischem Nachfragen unbehelligt, lang und breit erklären, wie irrational Ängste und Sorgen im Zusammenhang mit unkontrollierter Einwanderung oder dem damit erstarkenden Islam sind. So stand jeder Kritiker der Mainstreampolitik wie ein Depp da, der bar jeder Selbstreflexion seinen Urinstinkten hörig ist, auf Fakenews reinfällt und die heimelige Filterblase aufgrund seiner Charakterschwäche nicht zu durchstechen in der Lage ist.

Nun aber sind die Psychologen wundersam rar in den Medien. Dabei haben wir so viele Angstthemen, die ein bisschen Relativierung oder der Aufklärung über die eigene Uneinsichtigkeit bedürften: Rassismus, Rechtsterror, Corona und Klimawandel. Aber nirgends will jemand ausführen, dass man die Bedrohlichkeit der Lage falsch einschätze, weil es wahrscheinlicher sei, an einer Erdnuss oder einem Kugelschreiber zu sterben, als einem Neonazimörder zum Opfer zu fallen.

Nun gut, ich schätze, im Glauben an die Objektivität und Neutralität unserer Qualitätsmedien, dass die Präsenz psychologischer Expertise gewissen Zufallsschwankungen unterworfen ist. Dennoch hoffe ich, dass die Tradition allmählich forciert wird: Es wäre doch sehr erfrischend, mal einen Psychologen in einer Talkshow inmitten von People of Colour zu erleben, der denen erklärt, wie unvernünftig deren Befürchtungen sind und dass deren Erfahrungen vielleicht nur das Ergebnis einer fehlerhaften Interpretation aufgrund eines indoktrinierten Mindsets sind. Man darf gespannt sein.


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Autor der Blüte des Zweifels
29.05.2021 20:43
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der_typ3
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Post: #2
RE: Psychologen und Medien

Es ist eben einfacher die Mainstream-Meinung aufzugreifen,damit zu arbeiten und sich zu schmücken.

Ich kann dir nur recht geben.
Sicher was Corona angeht hat man vereinzelte Versuche gesehen die Leute zu beruhigen usw. aber in solchen Zeiten kann eine Meinung für die man heut gehyped wird einen morgen schon wieder an den "Social-Media"-Galgen bringen. Man denke nur dran wie alle immer gestöhnt und geächzt haben und Lockerungen gefordert haben, aber als die Prominenten mit ihrem "#allesdichtmachen" die Auflagen kritisiert haben wurden sie digital aufgefressen und haben einer nach dem anderen den Schwanz eingezogen.

Und wer weiß derjenige der heute den radikalen Islamismus als "Experte" kritisiert und dem man dafür aufmerksam zuhört, der ist morgen halt schon wieder der Rassist. Kann schneller gehen als man gucken kann.

29.05.2021 21:34
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Bitzoseq
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Post: #3
RE: Psychologen und Medien

Wer kennst nicht, man ist traumatisiert, verängstigt und perspektivlos von der Gesellschaft im Stich gelassen...

...naja muss man da ein kleines Mädchen vergewaltigen?

Ich weiß nicht, auf wie viele Menschen trifft obige Beschreibung zu? Ließt man diverse Wikipedia-Artikel zu Persönlichkeitsstörungen, ist immer von 1-3% der Gesellschaft die Rede, müsste in der Summe ja wenigstens 10% der Gesellschaft aus machen.

Vielleicht ist der Löwe der die Antilope frisst ja gar nicht von der Gesellschaft im Stich gelassen worden, sondern tut nur das was von ihm erwartet wurde. Vergewaltigungen sind in der Natur ganz normal, nur die Zähmung durch die Kultur verhindert sie. Aber nur ein Verrückter würde Out-Laws in die Gated Community lassen.* https://www.unzensuriert.at/content/1307...aechtigen/

*womit nicht gesagt werden soll dass alle Migranen Out-Laws sind, sage ich im Hinblick mit dem was Höcke zuletzt passiert ist...

Jedenfalls würde ich genau so ein Verhalten wenigstens von 10% der junger. Männer erwarten, grade wenn die Kultur dort ein wenig rauer ist.

29.06.2021 12:54
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