In dieser ganzen Rassismusdebatte dominiert ja wieder - dank unserer Medien - ein linkes Narrativ: Wer nicht von Rassismus betroffen sei, könne sich auch keine Meinung darüber erlauben. Abgesehen von dem sich andeutenden Zirkelschluss: Spricht man sich nicht selbst damit jede so hoch beschworene Empathie ab? Will man damit nicht jede Diskussion darüber unterbinden, wann eine Reaktion angemessen sei und wann nicht? Das hieße, wir müssten jeden noch so kleinlichen Vorwurf fressen, den irgendeine Randgruppe fabriziert, um Macht über uns ausüben zu können. Aber, wir sind sehr wohl mit Einfühlungsvermögen gesegnet und können sehr gut beurteilen, ob und wann eine Forderung überzogen ist oder nicht. Da deuten sich endlose Diskussionen an, die uns von Wichtigerem ablenken.

Und letztlich muss man jemandem, dem der sprachliche Habitus des Landes nicht behagt, auch problemlos nahelegen können, dieses schlichtweg zu verlassen 💁‍♂️ Ein ähnlich gelagerter Ratschlag von einem gewissen Lübcke war ja offenbar auch nicht verwerflich 🤷‍♂️