Im Staat Lesab kann man eine sehr schöne Darstellung des negativen Multiplikatoreffekts bei einbrechenden Staatsausgaben sehen. Durch einen Krieg haben sich die hohen Verteidigungsausgaben extrem stark reduziert (Staatskonsum ↓). Nachfolgend, mit kleiner zeitlicher Verzögerung, ist der Privatkonsum eingebrochen. Da es keine globalen Rezession gab, blieb der Außenhandel konstant und bildete die Grundlage für eine Erholung der lesabschen Ökonomie, wobei auch Importe und Exporte geringfügig gelitten haben. Der Privatkonsum hat sich, wie wir erkennen können, erst nach einigen Jahren (inflationsbereinigt!) erholt.

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