Ich bin ja leidenschaftlicher Quizzer und mein Projekt zurzeit ist, mich zu steigern, mittels geeigneter Lektüre, Wissensdatenbanken, gezielter Recherche, mehr Alltagsaufmerksamkeit, Vokabelpauken in vier Sprachen und diverser bekannter oder selbst ausgedachter Lernstrategien.

Nach gut zwei Jahren kann ich ein erstes Fazit ziehen: Ich brauchte ebendiese Zeit, um mich - in absoluten Maßstäben (also Punktzahlen), nicht im Verhältnis zum Wettbewerb (also Platzierungen, das lässt sich zurzeit wegen Corona kaum auswerten) - um mich um zehn Prozent zu steigern.

Diskontiere ich das aufs Lebensalter, also die zwei Jahre von 48 bis 50, also knapp vier Prozent, dann gelang mir eine Steigerung um sechs Prozent. Oder anders gesagt: Meine Allgemeinbildungsbasis machte zu Beginn ohne Training gut 94% meines jetzigen Wissens aus. In Punktzahlen, bezogen auf das gut geeichte Hot-Hundred-Quiz: 49! Also habe ich pro Lebensjahr bislang einen Punkt dazugewonnen.

Das hab ich jetzt einfach mal so dahingeschrieben. Muss mir noch überlegen, was ich für Schlüsse daraus ziehe. Ich habe allerdings für die Grundausbildung drei Jahre veranschlagt, denn es heißt, jedes Thema muss durchschnittlich dreimal intensiver Bewusstseinsgegenstand gewesen sein, um sich dauerhaft zu verankern. Und mir fehlt noch bei fast jedem Thema das dritte Mal.