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[Vorschlag] Berücksichtigung der Polizei bei der Verteidigungsfähigkeit eines Landes

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hamma13
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Post: #1
[Vorschlag] Berücksichtigung der Polizei bei der Verteidigungsfähigkeit eines Landes

Ich wollte vorschlagen, die Quantität/Qualität der Polizeieinheiten eines Landes (das dürften die Staatsausgaben für Justiz sein) bei der Verteidigungsfähigkeit des Landes im Kriegsfall zu berücksichtigen. Insbesondere pazifistische Länder ohne Militär würde das aufwerten und mE entspräche es auch der Realität. Die Angriffsfähigkeit bliebe unberührt. Man könnte zB ein Verhältnis 1 zu 2 (oder zu 3 oder zu 4) einführen, wonach sich eine Erhöhung des Justizbudgets um 2 (3 bzw 4) € genauso auf die Verteidigungsfähigkeit auswirkt wie eine Erhöhung des Verteidigungsbudgets um 1 €.

05.03.2018 21:48
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TheLastShah
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Post: #2
RE: [Vorschlag] Berücksichtigung der Polizei bei der Verteidigungsfähigkeit eines Landes

Ich finde die Idee nicht schlecht, aber unrealistisch. Polizisten sind (m.E.) nicht für Kampfeinsätze ausgebildet und völlig ineffektiv bei der Landesverteidigung. Gegen ausgebildete Soldaten haben normale Polizisten keine Chance, umgekehrt sind Soldaten nicht dafür geschult, im Inland effektiv für Sicherheit zu sorgen.

Staaten mit schwacher Verteidigung können über die Aushebung in sehr kurzer Zeit frische Rekruten verpflichten (ich interpretiere diese als „Minutemen“, die später durch reguläre Soldaten ersetzt werden).

Was man (Benedikt hat das mal erwähnt?) stattdessen hoffentlich in naher Zukunft einführt, wären realistischere Folgen einer Besetzung / Krieg. Spannend wäre es, wenn Regenten ins Exil fliehen könnten und dann von dort aus mithilfe anderer Staaten zum Beispiel Aufstände im Land finanzieren könnte ö.ä. Hehe mit dem
angekündigten Spionage-Tool (wenn wir bei Patreon bei 100€/Monat stehen) wäre die Tür für solche Aktionen schon offen 🤩


...wartet immer noch darauf, dass Nietzsche zurückkehrt. Geniales RP findet man hier.

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05.03.2018 21:59
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liecharl
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Post: #3
RE: [Vorschlag] Berücksichtigung der Polizei bei der Verteidigungsfähigkeit eines Landes

Hallo zusammen

Ich persönlich finde die Idee leider nicht so berauschend, wenn ich einen Blick in die reale Welt werfe.
Aus gutem Grund ist in Demokratien (nach westlichem Verständnis) die Polizei für die Innere Sicherheit zuständig und nicht die Streitkräfte.

Dies setzt sich wohl auch in Doktrin, Verständnis, Ausbildung und Ausrüstung fort und wird normalerweise auch im Kriegsfall beibehalten.

Ausnahmen bilden z.B. Gendarmen (Frankreich), Carabinieri (Italien), Guardia Civil (Spanien) usw. Wobei diese Einheiten immer nur ein Teil des Puzzles im Polizeisystem sind, respektive am ehesten mit einer Art Militärpolizei zu vergleichen sind.

Dementsprechend würde ich das nur begrüssen, wenn man z.B. mittels einer Aufgabe, ein Teil der Polizeiarbeit umschichten könnte und eine Gendarmerie, Coast Guard oder wie auch immer gründen würde . Ob machbar und nötig ist wohl Ansichtsache.

This post was last modified: 06.03.2018 23:46 by liecharl.

06.03.2018 23:44
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Torgai
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Bereswana
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Post: #4
RE: [Vorschlag] Berücksichtigung der Polizei bei der Verteidigungsfähigkeit eines Landes

Ist ein spannendes Thema. Jedoch denke ich, dass sich hier eher Reformen anbieten würden meinetwegen etwas derartiges:

Milizarmee:

Die regulären Streitkräfte werden aufgelöst und durch freiwillige Einheiten zur Verteidigung des Landes ersetzt. Diese Milizionäre sind keine Berufssoldaten sondern verbingen halt x Wochen im Jahr im Manöver zur Erprobung der Landesverteidigung.

Angriffe sind nicht mehr möglich.

Die Berufsarmee ist ja schon durch ne Aufgabe abgedeckt.

Dann hätte ich noch als Reform: Verfassungsbindung der Armee. Für die würde ich einen Einfluss von 0 oder 1 oder 2 festsetzen, damit man das möglichst früh einführen kann.

Diese Reform führt dazu, dass die Armee überhaupt nicht mehr für Angriffe auch nicht für ANgriffsunterstützungen eingesetzt werden kann. Nur noch Verteidigungen, vielleicht gar im BND. Oder...nur zur eigenen Landesverteidigung?

Dadurch könnte man sich defensiv bewaffnen ohne dem Vorwurf der aggressiven Rüstungspolitik ausgesetzt zu sein. Sollte allerdings rückgängig zu machen sein...vielleicht aber für 4-5 Einfluss wäre in der BRD ja auch nicht einfach.

Als letzte Maßnahme fällt mir noch ein den Verteidigungsetat zu spalten.
Also in einen Teil der für Personal und mobile Waffensysteme gedacht ist und einen defensiven Etat.

Also Investitionen in Bunker, Garnisonststützpunkte, Luftabwehrsysteme, was weiß ich.

Vielleicht könnte man es dann aber so auch machen, dass man von aussen nur den Gesamtetat sieht...wieder interessant für Spionage Wink

Klar ist aber auch, dass eine reine Investition in defensive Strukturen nicht effizient ist wenn man GAR kein Personal und keine mobilen Waffensysteme hat Big Grin diese defensive "Kampfkraft" kann dann natürlich nicht für Auslandseinsätze verwendet werden.


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Prinzipiell gilt: Ich bin sehr offen für alles denkbare im RP. Auch zwischenstaatlich. Sprecht mich ruhig an.

This post was last modified: 20.03.2018 10:53 by Torgai.

20.03.2018 10:52
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Jozilla
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Post: #5
RE: [Vorschlag] Berücksichtigung der Polizei bei der Verteidigungsfähigkeit eines Landes

...ich hatte da mal an was verwandtem gebastelt

http://www.ars-regendi.com/forum/reformv...26255.html


Für den Frieden zu kämpfen ist wie für die Jungfräulichkeit zu ficken.
Was ist der natürliche Weg um wieder echte Jungfrauen zu bekommen?

Kooperation ist besser als Konkurenz, andernfalls wären Kartellämter sinnlos
20.03.2018 13:47
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Strahlemann
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Post: #6
RE: [Vorschlag] Berücksichtigung der Polizei bei der Verteidigungsfähigkeit eines Landes

Meiner Meinung und das sage ich aus beruflicher Erfahrung, der Staat der kein Geld für ein Militär ausgeben will der braucht sich auch nicht Wundern und später nicht jammern wenn ein anderer Staat einmarschiert, da ist die Regierung selbst Schuld.
Eine Armee ist eine Armee und die Exekutive die Exekutive ansonsten hat man einen Militärstaat aber das kapieren leider viele nicht.

Und in einer Armee die in einem Staat aufgestellt ist wo Demokratie herrscht ist die Miliz eingebunden und nicht eigen Aufgestellt und kann auch nicht alleinig aufgestellt sein ohne eine fixe Armee

21.03.2018 00:23
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Bereswana
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Post: #7
RE: [Vorschlag] Berücksichtigung der Polizei bei der Verteidigungsfähigkeit eines Landes

Strahlemann Wrote:
Meiner Meinung und das sage ich aus beruflicher Erfahrung, der Staat der kein Geld für ein Militär ausgeben will der braucht sich auch nicht Wundern und später nicht jammern wenn ein anderer Staat einmarschiert, da ist die Regierung selbst Schuld.
Eine Armee ist eine Armee und die Exekutive die Exekutive ansonsten hat man einen Militärstaat aber das kapieren leider viele nicht.

Und in einer Armee die in einem Staat aufgestellt ist wo Demokratie herrscht ist die Miliz eingebunden und nicht eigen Aufgestellt und kann auch nicht alleinig aufgestellt sein ohne eine fixe Armee


Naja das ist ne politische Frage. Es gibt Staaten die ihre Armee abgeschafft haben.

Und es gibt Staaten die sowohl Militär als auch Milizen aufstellen. Kuba zum Beispiel, Venezuela auch verstärkt. Richtig ist natürlich, dass diese Milizen in eine Form militärischen Kommandos eingebunden sind. Das sind dann eben zivil-militärische Verteidigungskonzepte. Zudem gibt es natürlich nen Haufen totalitäre Staaten die neben Polizei und Armee noch eine ideologische Miliz unterhalten als dritte Säule sozusagen. Die Polizei und Armee kontrollieren sich gegenseitig. Die MIliz oder 3 bewaffnete Organisation kontrolliert die Armee und die Armee diese 3te Organisation. Ist auch eine Machtfrage...

Für mich als Sozialist ist es tatsächlich im Falle einer Revolution überaus sinnig eine rote Miliz aufzubauen...denn Armeen neigen zu putschen und wenn man keine bewaffneten Kräfte innerhalb des Staates hat kann man die KOnterrevolution nicht stoppen selbst wenn der Großteil des Volkes gegen den Putsch ist. Salvador Allende zum Beispiel in Chile wird es beim Putsch schwer bedauert haben die Arbeiterorganisationen entwaffnet zu haben.

Aber man kann auch eine reine Zivilverteidigung organisieren. Das ist nunmal eine Frage des politischen Willen. Ein widerständiges Land zu besetzen macht halt auch für eine Armee keinen Spaß, ist teuer und schwierig.

Wenn die Bevölkerung im besetzten Territorium massiv und vorbereitet Widerstand leistet ist die Eroberung sehr schwierig. Kann man jetzt grade ja auch in Afrin, Kobane und den kurdischen Selbstverwaltungsgebieten beobachten. Auch das ist nicht unbedingt MIlitär sondern eher Milizen. Sie haben den türkischen Angriff ( eine der größten Armeen der NATO ) 2 Monate lang von Afrin abgehalten.


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This post was last modified: 21.03.2018 09:28 by Torgai.

21.03.2018 09:24
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Strahlemann
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Post: #8
RE: [Vorschlag] Berücksichtigung der Polizei bei der Verteidigungsfähigkeit eines Landes

Ok sie sind ein Sozialist, euch versteh ich so und so nicht in meine Augen ist die einzige vernünftige Armee die Österreich bzw die Schweiz hat, Volksnah mit Wehrpflicht und ein eingegliedertes Milizsystem parallel der Stammarmee von Berufssoldaten und politisch unabhängig.
Das ist in meine Augen die einzige Sinnvolle Armeeaufstellung.

21.03.2018 22:31
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Post: #9
RE: [Vorschlag] Berücksichtigung der Polizei bei der Verteidigungsfähigkeit eines Landes

Naja. Was nun letztlich sinnvoll ist oder nicht ist hier ja nicht das wodrüber wir beraten.

Wir wollen Auswahlmöglichkeiten für das Spiel schaffen. Mit ihren jeweils eben ganz eigenen Vor- und Nachteilen.

Man könnte sich noch eine Parlamentsbindung überlegen. Aber ich weiß nicht wie man das simulieren soll.


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22.03.2018 18:53
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Strahlemann
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Post: #10
RE: [Vorschlag] Berücksichtigung der Polizei bei der Verteidigungsfähigkeit eines Landes

Also wenn mann das Militär im Spiel mehr einbringen willst, dann kannst gleich das ganze Spiel neu erfinden weil sonst geht das nicht.

22.03.2018 21:39
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