Wir hatten gerade eine Echtleben-Diskussion: Darin wurde mein Argument, dass tapfere, kluge Männer auf dem Scheiterhaufen starben, um unsere heutige Freiheit zu ermöglichen, offenbar besser erhört, als wenn ich es geschrieben hätte. So frage ich mich: Schreibe ich nicht genug oder zu schlecht? Jedenfalls hat mein Gegenüber nun begriffen, dass wir unser Erbe nicht geringschätzen sollten und keiner noch extremeren Geisteskrankheit, als jener, die dereinst bekämpft wurde, Vorschub leisten sollten. Das hat dieser Mensch aber auch schon mindestens einmal, von den mindestens drei Malen, in denen ich das schrieb, von mir gelesen. Ok, ich schließe daraus, dass das gesprochene Wort bei manchen besser ankommt, als das geschriebene. Aber es kann natürlich auch sein, dass sich eine gewisse Strahlkraft mit meinem persönlichen Antlitz verbindet 🤗