Der Punkt ist, dass man uns eintrichtern muss, dass nicht alle Muslims Terroristen sind und der Islam Frieden ist, und es "den Islam" gar nicht gibt...
ansonsten könnte man ja nicht alle, die auch nur bedingt etwas an dieser Religion zu kritisieren haben (inklusive Ex-Muslimen und Muslimen! Z.B. Hamad Abdel-Samad, Necla Kelek, Sabatina James...) als Rechtsextremisten entwerten. Sie müssen außerdem den Eindruck erwecken, als wäre das Argument gegen den Islam immer nur "Alle sind Terroristen", "Jede Spielart ist gleich unterdrückerisch".
Das glaubt in der Tat kaum einer. Und ich sehe einen dramatischen Unterschied zwischen Wahabiten, Aleviten, Salafisten und Sufis. Bei letzteren wird ja sogar die Zugehörigkeit zum Islam von einem großen Teil der "Gelehrten" bestritten und sie sind in vielen islamischen Ländern starker Verfolgung ausgesetzt.
Von einer Gleichsetzung zwischen "Muslimen" und "Arabern" und "Terroristen" einmal ganz zu schweigen: arabische Christen, Flüchtlinge aus Persien (meistens agnostische Muslims oder Atheisten aus der Persischen Oberschicht), Jesiden, Sufis, selbst einige Afghanische Flüchtlinge und andere sind keine Gefahr und auch gar nicht gleichzusetzen.
Man muss auch zwischen Muslimen und Islam unterscheiden - und die Kritiker tun das. Der Islam ist in fast allen Spielarten eine teuflische Ideologie, so wie er ist. Das heißt aber keinesfalls, dass jeder Muslim einer dieser Spielarten angehört (Sufis, auch sunnitische oder schiitische Sufis, beispielsweise würden das deutlich verstörend finden), oder dass jeder Muslim (oder auch nur der Großteil) ein teuflischer Ideologie-Anhänger ist, oder gar zu einer Gefahr wird [*]. Es heißt nur, dass mindestens die Teile des Islam, die teuflisch sind, in einer freien westlichen Gesellschaft NICHTS zu suchen haben.
Und bevor jemand mir Christentum vorwirft: auch die Privilegien der anderen Religionen müssen gleich mit weg. Religion ist Privatsache, solange sie nicht gesellschaftsgefährdend ist. In Deutschland sehe ich nur eine Religion, die weiterhin Privilegien geniessen sollte, weil wir Deutschen uns an dieser Religion gar furchtbar vergangen haben (und immer noch vergehen, siehe "Klagemauer" in Köln, Annett Höger und andere Antisemiten) und das ist das Judentum. Und selbst da solllten wir die Privilegien deutlich zurückfahren und nur die notwendigsten Dinge erlauben (also alles, was äußerst liberale Juden als unverzichtbar bezeichnen würden).

*Solange sie nicht die Bevölkerungsmehrheit haben, sind moderate Muslime ungefährlich. Danach sieht das anders aus: siehe alle muslimischen Länder und auch Viertel mit muslimischer Mehrheit in westlichen Ländern.