Malone Wrote:
Muss Rundfunkbeitrag erhöht werden? Millionen-Löcher in ARD-Pensionskasse

Aber unbedingt. Unabhängiger Qualitätsjournaillismus sollte sich lohnen! umpf Naja, selbst wenn man für die Zwangsfinanzierung des betreuten Denkens ist, sollte einem doch zuerst folgende Maßnahme zur Deckung eines Defizits in den Sinn kommen: sparen!


Abschaffen. Erstens kann es nicht sein, dass Staatsangestellten über einen Sonderbeitrag der gesamten Bevölkerung nach "Haushalten" ihre "Pensionen" garantiert werden. Das ist erstens Aufgabe der generellen Staatsausgaben und nicht der "Demokratieabgabe", und zweitens extrem unsozial.
Zweitens: auch die Rentenversicherungskassen der Anwälte, Ärzte und Apotheker haben teilweise geringere Einnahmen durch die Nullzinspolitik der EZB. Bekommen wir jetzt auch Geld aus einer Zwangsabgabe zur Sicherung der normalen Rentenerhöhungen jedes Jahr?
Das ist doch Schwachsinn. Wenn die Pensionskassen nicht genug abwerfen, dann müssen eben die Pensionen gekürzt werden. Der Rentenanstieg bei den Freiberuflern fällt auch seit Jahren sehr gering aus - und wird fast vollständig von den Erträgen der nicht-verzinslichen Anlagen getragen.

Drittens ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht mehr ein Garant für Demokratie und Meinungspluralität - dafür sitzen einfach zu viele Berufspolitiker in seinen Kontrollgremien. Diese Art von Politikern, die unsere repräsentative Parteiendemokratie leider zwangsläufig zu produzieren scheint, hat ein Interesse an einem formbaren Volk, welches ihrer Ideologie nahesteht, und nicht an einem demokratisch-gebildeten, selbst denkenden Volk. Also müsste entweder der ÖrRf reformiert werden zu einer unabhängigen Instanz (und auch bei der Stellenbesetzung müsste auf parteineutrale Einstellungen geachtet werden...) - fat chance Wink oder eben der ÖrRf abgeschafft werden. Wir haben eine gefestigte Demokratie - die privaten Medien und die neuen Medien werden schon für eine ausreichende politische Meinungsvielfalt sorgen.