Eigentlich mische ich mich in solche Themen nicht ein.

Aber durch meinen neuen Ausbildungsberuf (Verwaltungsfachangestellter im Landkreis Harz) und durch die Arbeit meines Schwiegervaters (Hauptkommissar) sind mir die angebrachten Dinge von Malone auch schon in mehreren Aspekten des öffentlichen Lebens aufgefallen.

Besonders ist mir in den letzen Tagen die Taten in Amberg in Erinnerung geblieben, es wird von Prügeltouren und Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen gesprochen.
Jedoch erinnere ich mich auch an die Ereignisse in Chemnitz, wo von Hetzjagden und Terrorjagden gesprochen wird. Auch wurden die ersten beiden Tagen kaum in nationalen Medien darüber berichtet, erst nachdem Innenminister Seehofer dies in einer Pressekonferenz erwähnt hatte. Auch die Tat in Bottrop, die sofort mit bekannt werden des deutschen Täters als "Terrorfahrt" thematisiert wurde.

Die Wortwahl bei "anscheind" rassistischen Taten und Taten von "Schutzsuchenden" ist äußerst polarisierend. Durch einfache Worte kann ein Sachverhalt sofort positiv oder negativ betrachtet werden.

Auch durch meine Arbeit sind mir viele Taten von Asylanten im Kopf die gar nicht thematisiert werden, oder in einer Schublade irgendwo verschwinden, weil sie Teile der Bevölkerung verunsichern könnten.
Diese Einschätzung wird mir auch von Berichten meines Schwiegervaters bestätigt.

Wenn Ihr anderer Meinung sein solltet bin ich auf eure Meinung sehr gespannt.
Auch sind mir in den letzten Monaten häufiger Broschüren vor die Nase gekommen wo ich nicht richtig wusste ob dies Satire sein soll oder totaler Ernst ist.

Zum Beispiel die Broschüre "Ene, mene, muh" mir Vorwort der Berliner Familiensenatorin. Wo es um die Erkennung von nationalistischen oder rassistischen Eltern anhand der Kinder geht.

Zum Beispiel "Kinder aus völkischem Elternhaus"

Quote:
So verhalten sie sich im Morgenkreis zum Wochenbeginn schweigsam und passiv. Gleichzeitig gibt es keine sogenannten Disziplinprobleme, diese
Kinder scheinen besonders ‚gut zu spuren‘. Außerdem sind traditionelle Geschlechterrollen
in den Erziehungsstilen erkennbar: Das Mädchen trägt Kleider und Zöpfe, es wird zu Hause
zu Haus- und Handarbeiten angeleitet, der Junge wird stark körperlich gefordert und gedrillt.
Beide kommen häufig am Morgen in die Einrichtung, nachdem sie bereits einen 1,5-km-Lauf
absolviert haben.


Ich muss ehrlich gestehen, wenn solche Praktiken in der Kita meines Kindes angewandt würden, würde ich mir eine neue Einrichtung suchen.

Hier zum nachlesen:

https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w...t_2018.pdf