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Den Einwand verstehe ich nicht. Gerade wenn ich biologisch-soziologisch-psychologische Denkweisen anwende, scheint mir Ethik ein recht simples Thema zu sein.


Ethik ist die Wissenschaft des richtigen Handelns. Biologisch, soziologisch oder psychologisch betrachtet gibt es gar kein richtiges Handeln. Die Frage ist unter so einer Perspektive überhaupt nicht verständlich: Was soll es denn bitte heißen, dass etwas psychologisch gesehen richtiges Handeln sei?




Was ist denn die große Erkenntnis, die Heidegger in dir auslöst? Ich glaube, man hat oft dieses Gefühl von Bedeutung, weil man in einem unverständlichen Text eine Bedeutung findet, aber nicht deshalb, weil man dadurch sich selbst respektive das Leben besser versteht.