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WORLDpedia

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Jorak
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RE: WORLDpedia

William Wallenstein ist der Präsident der Republik Ferelden. Er ist Mitglied der Partei LPE. Seit der Republik Gründung ist er das Staatsoberhaupt von Ferelden.

(bei seiner ersten U.S.A reise als Präsident von Ferelden)



Voller Name: William Wallenstein
Geburtsdatum: 13.Mai 1946
Geburtsort: München (Deutschland)
Nationalität: Fereldner ehemals Deutsch
Partei: Liberal Party of Europa/Liberale Partei Europas(LPE)
Amt: Präsident (Ferelden)

Präsident

William Wallenstein wurde am 8. Januar 1987 zum ersten Präsidenten der Republik gewählt
und am 8 Januar 1991 wurde er wiedergewählt. Seine Regierungszeiten werden durch den Wieder-
aufbau nach dem Deutschen-Bruderkrieges geprägt.


Imperium Romanum:
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Ernesto32
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RE: WORLDpedia


Thomas Mapoza

Geburtsdatum: 13. März 1918, in Mthatha
Nationalität: Xhosa
Partei: African Congress

Thomas Madiba Mapoza war führender Aktivist im Widerstand gegen die Apartheid. Seit 1994 ist er Präsident der von ihm maßgeblich mitgestalteten, demokratischen Republik Südafrika und damit das erste schwarze Staatsoberhaupt seines Landes.

Geschichte
Thomas Mapoza wurde 1918 in Mthatha geboren, der Hauptstadt der Provinz Transkei. Sein Vater war Provinzialbeamter und recht vermögend, wodurch er seinem Sohn eine gute Schulbildung garantieren konnte.
Er studierte nach Abschluss der Dorfschule an einer Missionarsschule und ging 1940 ins Mutterland Novania, um Anthropologie zu studieren, was in Südafrika nicht möglich war. Hier schloss er erste Kontakte mit anderen schwarzen Intellektuellen seines Landes, mit denen er nach seiner Rückkehr 1945 den African Congress (AC) gründete.

Er besuchte zunächst eine Schule für "Eingeborenenverwaltung" und wollte Beamter werden, was ihm aufgrund seiner Teilnahme an regierungskritischen Unternehmungen jedoch untersagt wurde. In der Folge begannen er und der AC zunehmend aktiver zu werden: sie organisierten Demonstrationen, Streiks und Aktionen zivilen Ungehorsams - jedoch friedlich. Nachdem die Apartheid 1948 Gesetz wurde, verstärkten sich die Repressionen deutlich, sodass der AC in den Untergrund gehen musste. Unzufrieden mit den wirkungsarmen Ergebnissen der Proteste, mitgründete Mapoza den militanten "Speer der Nation", welcher in der Folge für mehrere gewaltsame Aktionen verantwortlich war.

Prozess und Haft
1962 wurde Mapoza festgenommen wegen Entziehung vor dem Recht und dem Vorwurf, Anführer der illegalen AC zu sein. Er musste eine Geldstrafe zahlen und jeglicher Beteiligung am Widerstand abschwören. Nur fünf Monate später wurde er erneut verhaftet und kurz darauf mit einigen weiteren Mitstreitern wegen Sabotage und Planung bewaffneten Kampfes zu lebenslanger Haft verurteilt.
Er saß bis 1988, also 26 Jahre lang in Haft. Nach seiner Entlassung führte er den AC aus dem Untergrund und schmiedete ihn zu einer politischen Partei, welche 1990 in einer Einheitsregierung die schwarze Bevölkerung repräsentierte. 1994 gewann der AC die absolute Mehrheit und Thomas Mapoza wurde erster schwarzer Präsident seines Landes.

Reputation
Thomas Mapoza ist der berühmteste Aktivist gegen die Apartheid. Er ist der einzige noch lebende Gründer der AC und wurde sowohl im Inland, als auch im Ausland zum Gesicht des Widerstandes. Seine Jahrzehnte lange Haft machte ihm zum Märtyrer und nationalen Helden seines Landes. Aufgrund seiner ehrlichen und vertrauenswürdigen Art ist er auch unter Weißen, Coloreds und Indern recht angesehen.
Mapoza repräsentiert die gemäßigten Kräfte des AC. Sein Ziel ist eine Versöhnung der verschiedenen Ethnien.


»Ich bin ein Umweltschützer - ich bin für saubere Luft.«

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11.11.2016 13:02
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Jorak
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RE: WORLDpedia

Yoshida Hitoshi ist der Premierminister der Republik Kalaallit Nunaat(Grönland)Er ist Mitglied der Partei SPKN. Seit 1990 leitet er die politischen Geschicke in Kalaallit Nunaat


Voller Name: Yoshida Hitosh
Geburtsdatum: 6.Februar 1942
Geburtsort: Nuuk (Grönland)
Nationalität: Kalaallit Nunaat
Partei: Sozialistische Partei Kalaallit Nunaat(SPKN)
Amt: Premierminister


Präsident

Yoshida Hitoshi wurde am 8. Juli 1990 zum achten Premierminister der Republik gewählt.


Imperium Romanum:
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Davis Reinhold Withe (* 18. März 1952 in Dover, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Anwalt und Politiker der Republikanischen Partei. Er ist zurzeit Vorsitzender des Republican National Committee (RNC) und war vorher schon eine leitende Person im RNC und Vorsitzender der Republikanischen Partei in Wisconsin.

Kindheit und Bildung

Withe, der deutsch-griechische Wurzeln hat, wurde in Dover, New Jersey, geboren und lebte in Netcong, New Jersey, bis seine Familie, als er sieben Jahre alt war, nach Wisconsin umzog. Sein Vater, Richard, war Elektriker und seine Mutter, Dimitra, Immobilienmaklerin. Mit 16 half er bei mehreren politischen Kampagnen in seiner High School mit. Nach seinem Abschluss ging er zur University of Wisconsin-Whitewater. Dort studierte er Englisch und Politikwissenschaften. Während seines Studiums schloss er sich der Bruderschaft Delta Chi an und wurde zum Präsident der Studierendenvertretung wie auch zum Vorsitzenden der republikanischen Studenten gewählt. Withe absolvierte 1974 sein Studium mit cum laude.

Seinen Abschluss in Rechtswissenschaften machte er 1978 an der University of Miami School of Law.

Withe heiratete seine Frau, Sally, 1979. Das Paar, das sich schon aus der Schulzeit kennt, hat zwei Kinder und lebte in Kenosha, bevor es in die Nähe des RNC-Hauptquartiers in Washington D.C. zog.


Karriere

Im Jahr 1985 wurde er zum Vorsitzenden der Republikanischen Partei Wisconsins gewählt. Im Januar 1990 löste er Michael Steele als Vorsitzenden des Republican National Committee ab. Er konnte im siebten Wahlgang 97 von 168 Stimmen auf sich vereinigen und erzielte damit die absolute Mehrheit gegenüber seinen Mitbewerbern Saul Anuzis und Maria Cino.


Erfolg ist nicht endgültig, Misserfolg ist nicht fatal, was zählt ist die Courage weiterzumachen.

Churchill

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RE: WORLDpedia



Stan Richard Cunning (* 7. Juni 1949 in Columbus, Indiana) ist ein US-amerikanischer Politiker der Republikanischen Partei. Er ist seit dem 14. Januar 1985 Gouverneur des Bundesstaates Florida. Von 1981 bis 1983 vertrat er Indiana im US-Repräsentantenhaus.


Frühere Jahre und politischer Aufstieg

Stan Cunning wuchs in einem katholischen Elternhaus auf und wollte Priester werden. Nach seinem Abschluss am Hanover College und der Indiana University School of Law in Indianapolis arbeitete er als Anwalt und Talk-Show-Moderator.

1976 und 1978 bewarb sich Cunning um einen Sitz im US-Repräsentantenhaus, verlor jedoch gegen den langjährigen demokratischen Amtsinhaber Philip R. Sharp. Im Jahr 1981 trat er erneut an und gewann den Sitz, nachdem der bisherige Mandatsinhaber David M. McIntosh nicht wieder angetreten war, um für den Gouverneursposten zu kandidieren. In der Folge wurde Cunning jeweils wiedergewählt, zuletzt im Jahr 1983.

Sein Abstimmungsverhalten im Repräsentantenhaus weist ihn als Abtreibungsgegner und Gegner von LGBT-Gleichberechtigung aus. Stan Cunning unterstützt Intelligent Design, das sich gegen die Evolutionstheorie richtet. Cunning akzeptiert auch den weitgehenden Konsens unter Wissenschaftlern nicht, dass die globale Erwärmung durch menschliches Handeln verursacht wurde.

Im Mai 1984 gab Cunning bekannt, sich für die nächste Wahl kein weiteres Mal für sein Abgeordnetenmandat zu bewerben, sondern das Amt des Gouverneurs von Florida anzustreben. Folglich schied er am 3. Januar 1985 aus dem Kongress aus.

Gouverneur von Florida

Im Frühjahr 1985 wurde er von seiner Partei zum Kandidaten für die anstehende Gouverneurswahl nominiert. Die Wahl Anfang November 1985 entschied Cunning mit 49,6 Prozent der Stimmen gegenüber 46,4 Prozent seines demokratischen Konkurrenten John R. Gregg für sich und trat den Gouverneursposten am 14. Januar 1986 an. Er löste seinen Parteikollegen Mitch Daniels ab, der nach zwei Amtsperioden nicht mehr kandidieren durfte.

Als Regierungschef seines Bundesstaates nahm Cunning Steuersenkungen vor, die vor allem zu mehr Wirtschaftswachstum führen sollen. Cunning ist Befürworter eines schlanken Staates, weshalb öffentliche Ausgaben während seiner Amtszeit gekürzt wurden. Kurz nach seinem Amtsantritt forderte er, eine Schuldenbremse in der Verfassung des Bundesstaates zu verankern. Dieses Vorhaben passierte bis Anfang 1989 eine Kammer der State Legislature und befindet sich weiterhin in parlamentarischer Beratung. Trotz seines Sparkurses gelang es Cunning, die bundesstaatlichen Zuschüsse für das Bildungswesen zu erhöhen.


Erfolg ist nicht endgültig, Misserfolg ist nicht fatal, was zählt ist die Courage weiterzumachen.

Churchill

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11.11.2016 21:57
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Benedikt Magnus
Kanzler der Monomentalrepublik
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Vereinigtes Brasilien

   


Staatsoberhaupt, zugleich Regierungschef: Kanzler Benedikt Magnus
Staatsform: Monomentalrepublik
Regierungssystem: Präsidentielle Demokratie
Hauptstadt: Brasília
Währung: Real (BRL)
Amtssprachen: Brasilianisches Portugiesisch, Deutsch, Germensisch
Nationalhymne: Hino Nacional Brasileiro


Geschichte

Kaiserzeit
Nach der Kolonialzeit unter portugiesicher Herrschaft wurde das Kaiserreich Brasilien 1815 auf dem Wiener Kongress erstmals den europäischen Königreichen gleichgestellt.
1888 wurde die Sklaverei von Kronprinzessin Isabella, einer Tochter Pedros II., mit dem „Goldenen Gesetz“ (Lei Áurea) offiziell abgeschafft. Obwohl Sklaverei bereits seit 1853 geächtet worden war, führte das Verbot zu Aufständen von Großgrundbesitzern und der Armee. In der Folge putschte sich das Militär an die Macht, woraufhin der Kaiser am 15. November 1889 ins Pariser Exil ging und den Weg für die erste Republik freimachte.

Erste Republik
Die erste brasilianische Republik mit föderativer Verfassung wurde am 24. Februar 1891 von Marschall Manuel Deodoro da Fonseca als Vereinigte Staaten von Brasilien (República dos Estados Unidos do Brasil) ausgerufen. In der Folgezeit etablierte sich ein oligarchisches System. Doch in den 1920er Jahren forderten große Teile der Bevölkerung ein Ende der Oligarchie, sodass 1930, als die Kaffeepreise, auf denen die brasilianische Wirtschaft beruhte, Getúlio Vargas, der „Vater der Armen“, einen Aufstand anführte und so Präsident wurde. In den ersten Monaten seiner Regierungszeit wuchs die Wirtschaft Brasiliens spürbar. 1937 wurde die Herrschaft Vargas als „wohlwollender Diktator“ festgeschrieben.

Zeit der Militärdiktatur
Im Jahre 1964 putschte das Militär und setzte João Goulart ab. Das neue Regime unter Marschall Humberto Castelo Branco unterdrückte die linke Opposition und entzog etwa 300 Personen die politischen Rechte. Ein 1965 verabschiedetes Gesetz schränkte die bürgerlichen Freiheiten ein, sprach der Nationalregierung weitere Machtbefugnisse zu und bestimmte die Wahl des Präsidenten und Vizepräsidenten durch den Kongress. Aufgrund dieser restriktiven Politik gab es zunehmend Separationsbewegungen in den Randgebieten Brasiliens. 1969 kam es zu Aufständen im Süden des Landes, die blutig, aber vergeblich niederzuschlagen versucht wurden. Die Landesteile schlossen sich Paraquay und Urugay an. 1971 folgte der Nordwesten. Die Regierung versuchte erneut, die Separationsbemühungen militärisch niederzuschlagen. Teile der Generalität symphatisierten jedoch mit der Bewegung, sodass es bereits nach wenigen Wochen zu einer erfolgreichen Abspaltung kam.
1976 kam es schließlich im Norden Brasiliens zu Bemühungen, sich vom als diktatorisch empfundenen Staat abzuspalten. Dies wollte man jedoch, im Gegensatz zu den vorherigen Bewegungen, auf politischem Wege erreichen. Aufgrund der bereits geschwächten Position der Militärregierung lenkte diese ein und gewährte die Separation, sodass 1977 die Republik Para gegründet wurde.
Anfang der 80er Jahre schwächelte die Militärregierung nun deutlich, bis schließlich 1985, auch aus Mangel an eigenen Optionen aus dem Militärkader und bereits inmitten einer Wirtschaftskrise mit galoppierender Inflation, freie Wahlen zugelassen wurden.

Moderne Demokratie und politische Reformen
Der Wahlsieger Tancredo Neves modernisierte das politische System Brasiliens unter der Federführung seines Vizepräsidenten Benedikt Magnus, was 1987 im heutigen System der Monomentalrepublik mündete.
Wegen eines Magengeschwürs musste Neves Anfang 1989 siebenmal operiert werden und starb letztendlich am 21. April 1989 an einer Infektion, die er sich bei der Operation zugezogen hatte.
In demokratischen Wahlen wurde 1990 Vizepräsident Benedikt Magnus zum Nachfolger Neves gewählt. In den ersten zwei Jahren seiner Regierung verhandelte er eine Wiedereingliederung der Republik Para in das neue politische System Brasiliens, das in einer föderalen Gliederung mit Para als autonomer Verwaltungszone mündete.
1993 wurde die Sprachreform "Internationalisierung und Standardisierung der Landessprache" (Internacionalização e padronização da língua nacional) verabschiedetet, welche die seit den siebziger Jahren durch Benedikt Magnus initiierte und mittlerweile auf weitgehender Unterstützung beruhende Bestrebung umsetzte, die international genutzte Verkehrssprache Deutsch sowie die von ihm entwickelte Plansprache Germensisch der historischen Landessprache Portugiesisch rechtlich gleichzustellen und diese im Schulwesen zu fördern.

Politisches System

Das Vereinigte Brasilien ist seit der Staatsreform unter Tancredo Neves von 1987 eine Monomentalrepublik, die eine stark gewaltenverschränkte präsidentielle Demokratie darstellt und einzigartig auf der Welt ist.
Die Regierung stellt der Kanzler, der seine Minister ernennt. Die Legislative bilden die drei Parlamente Senat, Populat und Camerat (zusammen Parlamentsversammlung).
Die Parlamente stellen Aufgabenbereiche dar, für die ihre Mitglieder gewählt werden und für die sie an der Gesetzgebung teilnehmen, d.h. ihre Abgeordneten werden nur zur Abstimmung über ein Gesetz gerufen, wenn dieses ihren Zugehörigkeitsbereich tangiert.
Die Parlamentsversammlung stimmt über den Haushalt ab.

Regierung
Der Kanzler (seit dem 1. Juli 1990 Benedikt Magnus) wird direkt vom Volke gewählt; sein Mandat gilt lebenslänglich, wenn keine Abwahl stattfindet. Neuwahlen werden initiiert durch Rücktritt/Tod des Kanzlers, einen Mehrheitsbeschluss der Parlamentsversammlung oder eine Volksinitiative.
Der Kanzler hat das Recht zur der Ernennung seiner Minister, zur Ausübung der Regierungsgewalt, der Gesetzesinitiative und dem Veto bei der Gestzgebung (kann aufgehoben werden durch einen Zweidrittelbeschluss der Parlamentsversammlung).

Senat
Der Aufgabenbereich des Senats umfasst das politische System, die Administration/Behörden, die Justiz sowie die Außenpolitik.
Außerdem ernennt er die Verfassungsrichter.

Populat
Der Populat ist beauftragt mit gesellschaftlichen Aufgaben wie Schulwesen, Gesundheit, Arbeitnehmerrechte und Einwanderung.
Außerdem hat der Populat das Recht, dem Außenminister die Kontrolle über die Streitkräfte zu entziehen. Ein Ausschuss des Populats wird ständig über die Einsätze der Streitkräfte informiert.

Camerat
Die Aufgaben des Camerats sind wirtschaftlicher Natur, also unter Anderem Infrastruktur, Unternehmerrechte, Investition, Außenhandel und Staatsunternehmungen.

Wirtschaft

Die brasilianische Wirtschaft ist eine Marktwirtschaft mit Unterstützung durch Staatsunternehmen. So gibt es Staatsunternehmen beispielweise in den Bereichen Wasserversorgung, Verkehr und Telekommunikation, die zwar kostendeckend, aber nicht gewinnorientiert arbeiten. Privaten Unternehmen ist es teilweise (z.B. im Verkehrswesen) gestattet, in diesen Bereichen aktiv zu werden, das Staatsunternehmen ist aber meistens aufgrund der geringeren Kosten marktführend.

This post was last modified: 17.11.2016 16:05 by Benedikt Magnus.

13.11.2016 14:25
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Paulo Maxo
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Post: #17
RE: WORLDpedia

   


Ai Weiwy

Geburtsdatum: 9. November 1957
Geburtsort: Guan
Voller Name: Ai Weiwy (艾未未)
Nationalität: Chinesisch
Partei: SIL (Sozialistische Internationale Liga)
Amt: Präsident (Staatsoberhaupt und Regierungschef zugleich)

Jugend
Ai Weiwy war 1957 als zweiter Sohn einer bürgerlichen Familie in Guan, einem Vorort von Peking, geboren. Er studierte in der Universität von Neu Hong Kong zuerst Medien-, nachher Politikwissenschaften und war an den "Herbst Demonstrationen" im Jahre 1980 gegen die Korruption der damaligen chinesischen Regierung beteiligt.
Nach seinem Studium trat er der linken Volkspartei "SIL" bei. Experten rechnen ihn, durch seine Äußerungen zum bedingungslosen Grundeinkommen und der Reformen des Gesundheitssystems, dem rechten Flügel der Partei zu.

Neu Hong Kong: Anfang des Rufes einer Person
Im Jahre 1982 trat er als Kandidat für die Bürgermeisterwahlen Neu Hong Kongs an und gewann auch diese mit großem Abstand.
Mit 25 Jahren war er damit der jüngste Bürgermeister von Neu Hong Kong. Vor allem in der jüngeren Bevölkerung hat er besonderes Ansehen, als Mann der für seine Ideale eintritt und dabei auch auf Widerstand in den eigenen Reihen ankämpft. Er setzte sich für mehr Bürgerrechte ein, wodurch die Bevölkerung Neu Hong Kongs ein Stimmrecht für die Gestaltung von Reformen und Großprojekten bekam, wie beim Bau des neuen Bahnhofes, wo auf besonderen Lärmschutz und Platzeffizienz geachtete wurde. In dieser Zeit begann sein Personenkult ständig zu wachsen und war ein Sinnbild für die damalige chinesischen Jugend. Der sonst meist als kühl und besonnen auftretende Ai Weiwy, stach mit seinen bildstarken Gestiken heraus. Sein Mittelfinger an den damaligen konservativen Bürgermeisters Shanghais erlangte im ganzen Land an Aufsehen. Als er in einem Interview danach gefragt wurde wie er es heute mit dieser Aktion hielt, sagte er: "Auch wenn ich es heute als eher unangemessen finde so einer Person gegenüber zu treten, habe ich das Gefühl, dass ich schon meine Gründe hatte." und lachte.

Auf Reisen
1990, nach 8 Jahren im Amt trat er ein drittes mal als Bürgermeister nicht an und beteiligte sich die nächsten 4 Jahre in der Politik auf Kongregatsebene. Er unterstütze die Forderungen der Bergarbeiter für härtere Sicherheitsmaßnahmen im Bergbau sowie die Umweltbewegung der neuen Partei DGF im Ostchinesichen Meer zur Sicherung der Fischbestände sowie des Lebensunterhalts der an der Küste lebenden Fischer. Zudem reiste er als Sonderbeauftragter in den Kaschmir um die Lage der dortigen Bevölkerung besser einschätzen zu können und um mit den örtlich zerstrittenen Parteien ein Vertrag auszuhandeln, die der Bevölkerung sowie dem ganzen Gebiet langfristigen Frieden und Sicherheit gewährleisten soll. Leider ziehen sich die Verhandlungen hin und es bleibt bis heute abzuwarten ob diese Bemühungen Erfolg haben.

Aufenthalt in Sirnuwa
1993 musste Ai Weiwy aus Gesundheitsproblemen den Posten als Sonderbeauftragter abgeben und hielt sich zur Genesung in Sirnuwa auf, wo er auch Bekanntschaft mit dem dortigen amtierendem Präsidenten Leon Gonzales gemacht hatte.
Er selber bezeichnet sein Beziehung zu ihm als "äußerst freundschaftlich".
Ai Weiwy gilt als internationale Anerkennung der revolutionären Bestrebungen von Sirnuwa und genießt im Land einen hohen Stellenwert.

Präsidentschaft
Nun im Jahre 1994 mit 37 Jahren trat er als Präsident der Kongragats-Republik Chinesien an. Durch die Mehrheit im Hauptkongress (Parlament) durch die Koalition SIL und DGF wurde er als neuer Präsident von Chinesien gewählt.

This post was last modified: 15.11.2016 22:52 by Paulo Maxo.

13.11.2016 20:16
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Guyana-Konflikt




Konflikt-Region


Der Guyana Konflikt ist teil des großen Weltkriegs und spielt sich komplett in Südamerika ab. Die Konfliktparteien sind vor Allem Sirnuwa und Lafrance. Jedoch trat Sirnuwa der Achse bei und somit standen die Alliierten auf der anderen Seite.

Der Konflikt dauert von 1936-1942 endete also noch vor dem Ende des Krieges in Europa.


Auslöser und Beginn

Die Militärjunta von Sirnuwa nach dem Ende der postkolonialen Republik von Großkolumbien und die Junta, die sich unabhängig von eben dieser erklärte nach 1912 die Geschicke im Land übernahm und nachfolgend die Ölförderung massiv ausbaute, begann auf dem Rücken eben dieser Produktion die Aufrüstung der Militärkräfte.

Von Beginn an verfolge sie auch Kommunisten und Minderheiten, sowie andere politische Gruppen.

Von Anfang an rief die Junta die südamerikanische Union unter Führung Sirnuwas aus und erhob sowohl Ansprüche auf Kolumbien als auch auf Guyana, das noch immer francösische Kolonie ist. Zusätzlich wollte man mit neuer Militärmacht den Einfluss des vielgeschimpfen US-Imperialismus zurück drängen.

Also trat Venezuela überraschend im Juni 1936 der Achse bei und marschierte wenige Wochen darauf am 13.Juli.1936 in das großteilig von francösischen Kräften verlassene Guyana ein und eroberten es mit nur wenigen Gefechten erfolgreich. Bereits diese Operation hatte eine völlig übertriebene Größe von 300.000 Mann, die Regierung wollte eine Machtdemonstration.


Verlauf:

Am 13.07.1936 übertrat die sirnuwaischen Armee die Grenze nach francösisch Guyana und es gab nur kurze Gefechte mit einigen wenigen Aussenposten an der Grenze, die binnen weniger Tage überrannt wurden. Am 15ten waren die Gefechte an der Grenze dann beendet und die francösischen Kräfte waren auf dem Rückzug.

Da keine großartige Verstärkung der Francosen ankam, da die Franzosen in Europa befasst waren, war das einzige Hindernis für die Streitkräfte der Dschungel, was den Aufmarsch zwar massiv verlängerte aber nicht stoppte. Am 25.7 begannen die Gefechte um Georgetown, die am 12.8 siegreich für die sirnuwaischen Kräfte ausgingen. So wurde Guyana vollumfänglich besetzt.

Weitere Gefechte führte die Armee nicht durch, sondern beschränkte sich darauf das eigene Gebiet und Guyana zu verteidigen.

Konnte sich die Luftwaffe bis 1939 gegen die kombinierten Alliierten Verbände durchsetzen und das Territorium von Sirnuwa sichern, so verschob sich das Verhältnis spätestens ab dem Mai 1939. Allierte Jäger waren in der Lage die Luftwaffe Sirnuwas massiv zu dezimieren und ermöglichten fortan Bomberangriffe vor Allem durch amerikanische Verbände und francösische Flugzeugträger.

Die Marine Sirnuwas konnte sich gegen die Marine der Alliierten nicht durchsetzen. Schon zu Beginn der Operationen erlitt sie massive Verluste und vernichtende Niederlagen in der Karibik, nach eben diesen Gefechten führte die sirnuwaischen Flotte ab 1937 keinerlei Operationen mehr durch und wurde für den Rest des Krieges irrelevant.

Nachdem nun die Alliiierten die Luftherrschaft für sich erringen konnte und die venezoelanischen Streitkräfte sich nicht mehr verstecken konnten starteten die Francosen ab Februar 1941 Landeoperationen in Guyana und befreiten in einer großen Operation kombinierter Streitkräfe Georgetown, was sie als Ausgangsstützpunkt für alle weiteren Operationen nutzten. Es dauerte nur noch bis August 1941, bis die Truppen der Junta in einer vernichtenden Niederlage nahe der Grenze sich aus dem besetzten Gebiet komplett zurückzogen und sich auf Abwehrkämpfe entlang der Grenze beschränkten.

Am 5 Januar 1942 führten die francösischen Streitkräfte eine Entlastungsoffensive bei Maracaibo durch, sie besetzten die Bucht und befreiten die Stadt und wichtige Öleinnahmen der Regierung. Von Guyana und Maracaibo aus führten sie Operationen ins Landesinnere und versuchten so die Kräfte südlich der Küste zu trennen . Von dort aus stossten die Franzosen mit 3 Speerstössen gen Caracas vor und begannen die Belagerung der Stadt.

Am 22 September kapitulierte die Junta dann im Regierungspalast von Caracas offiziell. Die Bedingungen dafür jedoch wurden im von Kriegslasten großteilig unbelasteten Maracaibo ausgehandelt, da es im handstreich von französischen Kräften erobert wurde.

So definiert der Vertrag von Maracaibo die Bedingungen für einen Frieden im Guyana-Konflikt.

Folgen/Ausgang

Der Vertrag von Maracaibo wurde von der Junta unterschrieben und definiert die Nachkriegsordnung. Ein Besatzungsregime wurde etabliert und nachfolgen ein demokratisches System installiert, das aus der francösischen Regierung nahestehenden Kräften bestand, nachdem dieses Vertrauen gefasst hat in die Selbstverwaltung.

Zuzüglich hat Sirnuwa sich auf eine Rüstungsbeschränkung verpflichtet sowie 25% der Ölproduktion an Lafrance abzuführen und zwar zu einem Vorzugspreis.

Auch lange Zeit noch unterhielten die Francosen darauf folgend Militärbasen in Venezuela.

This post was last modified: 14.11.2016 20:27 by Torgai.

13.11.2016 21:51
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RE: WORLDpedia

Vertrag von Maracaibo



In diesem Gebäude traf die Delegation der Alliierten unter Führung von Lafrance auf die Vertreter der Militärjunta


Der Vertrag von Maracaibo regelt das Ende des Guyana-Konflikts. Es handelt sich um einen Friedensvertrag, der auf die Kapitulation der Junta im Regierungspalast von Caracas folgte.


Der Vertrag:

Im Angesicht der Niederlage des sirnuwaischen Militärs,

im Angesicht der Kapitulation von Caracas,

in der Hoffnung auf langwährenden Frieden,

in der Hoffnung auf ein Ende des blutigen Konflikts,

in der Verantwortung zum Aufbau einer besseren Zukunft,

schliessen die Alliiierten Mächte und die Junta von Sirnuwa, sowie die Vertreter der neuen Zivilverwaltung folgenden Friedensvertrag:

Die Alliierten stellen die Kampfhandlungen, genau wie die sirnuwaischen Streitkräfte ein unter den Bedinungen:

1. dass Sirnuwa kapituliert und die gesamte Kriegsschuld aufgrund der Führung eines illegalen Offensivkrieges in Guyana auf sich nimmt

2. dass Sirnuwa sich einem Besatzungsregime von noch nicht definierter Dauer unterwirft bis die francösische Regierung den Anspruch zur Besatzung aufgibt.

3. dass Sirnuwa auf die Entwicklung und den Besitz von Atomwaffen für immer und ewig verzichtet und sich zur Nichtverbreitung von Technologien, die zum Erwerb dieser Waffen benötigt werden verpflichtet.

4. dass die zivile Nutzung der Kernenergie ausschließlich unter der Überwachung von francösischen Beamten vorgenommen wird.

5. dass Sirnuwa seine Streitkräfte auf 500.000 Mann begrenzt und diese Anzahl unter keinen Umständen überschreiten wird.

6. dass Sirnuwa auf den Besitz von Flugzeugträgern und Großkampfschiffen verzichtet.

7. dass Sirnuwa keinerlei chemische oder biologische Waffenarsenale aufbaut.

8. dass Sirnuwa 25% der gesamten Ölproduktion des Landes an die francösische Regierung abführt, unverarbeitet und zu einem Sonderpreis, der zugunsten der francösischen Nation als Wiedergutmachung der Kriegsschäden festzulegen ist.

9. dass Sirnuwa die Zugehörigkeit francösisch-Guyana zu Lafrance anerkennt.

10. dass Sirnuwa keine Ansprüche auf auswärtiges Teritorium erhebt.

11. dass Sirnuwa der francösischen Regierung das Recht einräumt Militärstützpunkte in Sirnuwa nach ihrem dafürhalten zu unterhalten


Neuere Entwicklungen:


Nach 1954 verzichtete die francösische Regierung auf eine Besatzungszone und übergab Sirnuwa in eine demokratische Regierung unter Aufsicht der bisher vorhandenen Zivilverwaltung.

Nachdem von 1982 bis 1990 bereits viele francösische Truppen von der sozialdemokratischen Regierung abgezogen wurden, konnte 1992 der Putsch von Leon Gonzales erfolgreich gelingen. Während dieses Putsches zogen sich die francösischen Streitkräfte in die Kasernen in Guyana zurück dieser Rückzug gelang ohne große Verluste. Ungeklärt ist immer noch der Tod von 5 francösischen Soldaten, die laut Angaben der Revolutionsregierung bei einem Unfall mit dem Jeep starben. Seit 1992 steht also mindestens Artikel 11 zur Diskussion.

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13.11.2016 23:00
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RE: WORLDpedia

Volksrepublik Sirnuwa





Die Flagge des postrevolutionären Sirnuwa



Sirnuwa ist ein Land, dass vor Allem von Küstenregionen, Dschungel und Gebirge geprägt ist. Sind die Küstenregionen stärker von Argrarwirtschaft, Fischerei und Viehzucht bestimmt. So ist grade die Maracaibo Bucht von der Ölföderung, der Raffinierung und auch der Gasproduktion dominiert, die von immer größerer Bedeutung wird. Das Land verlässt sich also sehr stark auf seine Ressourcen. Die derzeitige Regierung gilt als sozialistisch und das Land noch nicht vollständig stabilisiert. Der Großteil der Bevölkerung gilt als stark katholisch geprägt.



Geschichte:


Gründung:

Sirnuwa wurde als Kolonie vor Allem von spanischen Siedlern begründet. Aufgrund des Dschungels und recht unwirtlicher Gebiete wurde es jedoch keine besonders beliebte Kolonie und die Zuwanderung verlief eher begrenzt.

Setzte sich vor Allem aus Katholiken unter wirtschaftlichen Zwängen, sowie in Europa Vertriebenen zusammen. Sowie zu großen Zahlen auch aus afrikanischen Sklaven, die vor Allem zur Ausbeutung von Minen und zur Produktion von dringend benötigten Hölzern und Tropenhölzern benutzt wurden. Doch auch Früchte und Baumwolle begannen große Plantagen zu produzieren. Zu großer Bedeutung kam die Kolonie jedoch durch die Kontrolle von Handelswegen im Karibikraum und auf dem Weg nach Brasilien:

Unabhängigkeit:

Gemeinsam mit kolumbianischen Siedlern und dort ausgehobenen Streitkräften sowie auch Sirnuwaschen Regimentern begann man ab 1790 einen blutigen Unabhängigkeitskrieg gegen die Kolonialmächte.

Und nach vielen Jahren des Kampfes, der als 30 Jähriger südamerikanischer Befreiungskrieg in die Geschichte eingehen soll, konnte man 1820 schließlich entscheidende Siege erreichen und die Unabhängigkeit von Großkolumbien unter Ausrufung einer Republik erreichen.

Ölreichtum

Also 1901 bei Maracaibo die ersten Ölfunde gemacht wurden, begann der ökonomische Aufstieg des kleinen Staates. Spätestens nach Ende des mitteleuropäischen Krieges, in dem Sirnuwa alle Seiten des Konfliktes mit dem überlebenswichtigem Rohstoff beliefert hat musste Sirnuwa als der einflussreichere Teil des Großkolumbischen Reiches gelten.

1922 putschten Sirnuwasche Militärs gegen die Regierung und riefen einen eigenen Staat aus, der militaristisch autoritärer Art war und sehr bald als faschistoid galt.

Dann 1936 der Achse beitrat und gegen Lafrance in Guyana kämpfte.

Besatzungsregime und Rückgewinn der Souveränität

Als nach 1942 der Vertrag von Maracaibo unterschrieben wurde ging Sirnuwa und ein anhaltendes Besatzungsregime unter der französischen Regierung, da der Krieg noch bis 1945 andauerte wurde in dieser Zeit die gesamte Ölproduktion vom Besatzungsregime konfisziert.

Ab 1945 konnte das Land dann in die Normalität zurückkehren und durch französische Stützung die Ölproduktion massiv ausbauen. Noch bis 1953 zogen sich Guerilla in den Dschungel zurück und bekämpften das Besatzungsregime.

Doch die Zivilverwaltung, die mit dem Regime kooperierte konnte gute Unterstützung leisten und auch Milizen halfen bei der Bekämpfung bei der Guerilla. Daher fasste die französische Verwaltung vertrauen in diese Verwaltung und übergab dann 1954 die Regierungsgeschäfte eben jener Verwaltung, die sich vor Allem aus liberalen und christlichen Beamten:

Diese bildeten Parteien, sodass sie in den Wahlen von 1958 mit Hilfe der liberalen Partei, der christlichen Partei und der konservativen Partei die Regierung stellten. Diese Parteien regierten fortan bis zur Revolution von 1992 in wechselnden Konstellationen durch.

Diese Regierungen waren fast immer liberal geprägt und verliessen sich auf den Ölreichtum des Landes. Wenige ein und Ausfuhrbeschränkungen sowie eine hohe Privatisierungsrate gehören zu den Charakteristika der Regierung.

Jedoch konnten großes Wachstum und wirtschaftliche Erfolge die Regierungen aufrecht erhalten erst in den Jahren vor 1992 werden größere arme Schichten politisiert, die als die Verlierer dieser Politik gelten müssen.

Putsch 1992

Am 5. März 1992 donnerten Düsenjets über Caracas und Militärlaster fuhren auf den Hauptstraßen der Stadt. Sogar Panzerkolonnen fuhren an den wichtigen Stellen der Stadt auf.

Zuerst besetzten Kommandotrupps die Kommandantur in Caracas, wo sich regierungstreue Generäle aufhielten, die nachfolgend festgesetzt und in eine Festung an der Küste verbracht wurden, nachfolgend donnerten die bennanten Jets tief über die Stadt und bombardierten den Präsidentenpalast.

Gegen 11:15 fuhren dann Militärkonvois in die Stadt ein und binnen weniger Stunden waren sowohl das Parlament, als auch das Rathaus und die wichtigsten Ämter unter KOntrolle, der Präsident festgesetzt und die Regierung abgesetzt. Auch Zeitungshäuser und Radio wie TV-Stationen wurden erfolgreich besetzt, lediglich das Polizeihauptquartier leistete massiven Widerstand, dort verschanzte sich die Polizei und lieferte sich mit den Militärs heftige Gefechte.

Bis 16 uhr hielten diese an. Und noch bis 23:50 hat man in Sirnuwa um einen Bürgerkrieg gebittert, doch dann meldete sich auch die letzte Regionalkomandantur um mitzuteilen, dass man sich mit dem Putsch solidarisch erklärte.

Am nächsten Tag fürchtete man eine Intervention der Streitkräfte aus Lafrance, doch auch diese wurden nicht tätig und zogen sich friedlich nach Guyana zurück.

Nachfolgend trat Leon Gonzales vor die Medien und gab eine Erklärung ab. Er erklärte die Regierung für abgesetzt und rief die revolutionäre Volksrepublik Sirnuwa aus.

Die kommunistische Partei erklärte sich kurz darauf solidarisch mit dem Putsch und rief zu Massenkundgebungen auf. Doch auch das Parlament wurde aufgelöst und von einer MIschung aus Generälen, Offizieren und alten Parteikadern besetzt.

Jedoch nur als Übergangsmaßnahmen, die ersten freien Wahlen finden 1994 statt.

Wirtschaft

Auch Heute noch verlässt sich die Wirtschaft von Sirnuwa auf den Ressourcenreichtum. Sowohl auf Öl als auch auf Gas natürlich auch auf Tropenholz und andere Bodenschätze, das heißt Kupfer und kleinere Teile an Eisen.

Die Industrialisierung steckt noch in den Kinderschuhen, jedoch versprich Gonzales zumindest in den nächsten Jahren fast das gesamte Öl selbst raffinieren zu wollen und eine Ausbau der Schwerindustrie vorzunehmen.

Bedeutung hat Sirnuwa bisher sonst nur in der Holzindustrie.

Ansonsten ist der Argrasektor von geringerer Bedeutung. Früchte, Baumwolle und Fisch sind noch wichtige Bereichte. Jedoch im Vergleich zur Ölwirtschaft vernachlässigbar.

Armut und Arbeitslosigkeit sind noch immer große Probleme im Land.

Politik

Zwar ist die Volksrepublik noch immer parlamentarisch organisiert. Jedoch ist dieses derzeit nur von militärischen Personal und kommunistischem Personal besetzt.

Freie Wahlen finden erst am 12ten Februar 1994 statt. Leon Gonzales ist der kommunistischen Partei beigetreten und hat ein Projekt zum Ausbau der Einheit von Volk und Armee ausgerufen.

Es handelt sich um ein populäres Projekt mit vielen Sozialsprogrammen, jedoch auch der Nationalisierung von vielen Industrien und der "nationalen Unabhängigkeit". Dass die kommunistische Partei die Wahlen gewinnen wird, davon wird ausgegangen, entweder sie wird gewinnen oder die Ergebnisse werden gefälscht, davon gehen zumindest ausländische Beobachter aus.

Das Militär spielt weiterhin eine wichtige Rolle in der Gesellschaft und der Politik.

This post was last modified: 14.11.2016 20:09 by Torgai.

14.11.2016 00:16
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