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Zum Einfluss der Frauen

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Malone
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Post: #1
Zum Einfluss der Frauen

Mal eine bescheidene tiefenpsychologische und womöglich soziologisch bedeutsame Betrachtung: Wenn ein Mann seine Frau praktisch nicht verlieren kann, er also von der Hochzeit an – die vielleicht ohnehin ohne jedes Liebeswerben arrangiert wurde – nie wieder um die Gunst seiner Gattin kämpfen muss, dann wird er sich auch als Persönlichkeit nicht weiterentwickeln müssen. Er kann einfach der Postpubertierende bleiben, der er zum Zeitpunkt der Eheschließung war, ohne für diese Verweigerung zur Verbesserung seiner Persönlichkeit irgendeinen Preis zu bezahlen zu haben. In einer freien Beziehung jedoch müsste er sich Anregungen, Kritik und Tadel zu Herzen nehmen, um beziehungsfähig zu bleiben. Und das würde sich nicht nur auf dieses spezielle Verhältnis auswirken, sondern auf alle, die dieser Mann pflegt, sei es in seinem Freundeskreis, seiner Partei oder seinem Job: Keine Optimierung erforderlich, persönliches Glück und Fortpflanzung sind weitestgehend gesichert. Demgegenüber stehen Gesellschaften, in der Frauen die Überhand zu gewinnen scheinen. Durch eine voreingenommene Justiz beflügelt, mögen ihre Drohungen – und seien sie noch so unterschwellig – derart einschüchternd wirken, dass der Mann sich über Gebühr anpasst, sich selbst kastriert und als verweiblichte Marionette endet. Wie oft wird dann selbst der männliche Logos weich, obwohl nur das Testosteron etwas gedämpft und die physische Kraft lediglich zielgerichteter eingesetzt werden sollten? Und nun stehen Machoburschen jedes Alters einer Schar von verwirrten Metrosexuellen gegenüber. Das Verhältnis mag eins zu zwanzig sein, aber ich wette auf Erstere!


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Autor der Blüte des Zweifels

This post was last modified: 08.10.2017 00:25 by Malone.

08.10.2017 00:14
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Jozilla
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Post: #2
RE: Zum Einfluss der Frauen

Es ist nicht unbedingt so abwegig dass beleidigungen wie "fotzenknecht" existieren.
Auf der anderen seite werden oft fruane doch sehr intensiv für ihre absicht der eheschließuing von anderne frauen kritisiert.
es ist jeweils in allen "extremen" des zusammenlöebens eigentlich klärungsbedarf vorhanden.
Ehepartner unterlassen oft einen Dialog um eine scheinbar idyllische Illusuion aufrecht zu erhalten wie du sie beschrieben hast in der der Mann

Malone Wrote:
[...]nie wieder um die Gunst seiner Gattin kämpfen muss, dann wird er sich auch als Persönlichkeit nicht weiterentwickeln müssen[...]

Oft geht das dann an die kapzitätsgrenze der damen, wenn diese auch noch hausfrau also auch berufstätigkeit meisten müssten; hinzu kommt auch noch kritik von allen Seiten (Rabenmutter; Heimchen am Herd).
Problemaitsch ist es aber vor allem dann wenn Man(n) als unwichtich dargestellt wird.
Das ist für mich auch der punkt warum geschlechtergerechtigkeit kein thema ist, das man einfach so ignorieren kann.
Wenn man alleine auf die Natur fokussiert ist es dann wieder eher so wie bei den Vögeln... nicht bei allen Arten kommt den Vätern eine entscheidende Rolle zu und nicht bei allen Arten ist alleine das Werben für den Fortpflanzungserfolg entscheidend.
Beim Menschen ist das allerdings wieder ein Problem das meiner Meinung nach zu oft unter den Teppich gekehrt wird und damit umso mehr für weiteren Frust sorgt wenn es nicht ausgesprochen wird.
prinzipiell gilt für mich aber immer: wenn man nicht mit dem Partner über existenzielle ängste reden kann, ist eine partnerschaft nur von geringem vertrauenswert.


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Was ist der natürliche Weg um wieder echte Jungfrauen zu bekommen?

Kooperation ist besser als Konkurenz, andernfalls wären Kartellämter sinnlos
08.10.2017 00:34
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Post: #3
RE: Zum Einfluss der Frauen

Das ist ein sehr intresanter Gedanke,
ob dessen Ausführung ich mich bedanke. Danke!

Aber es ist vielleicht wirklich nicht gut, nur den Frauen hinterherzujagen, vielleicht steckt sich ein, mal als extrem, alle seine sexuellen Träume auslebender Mann, höhere Ziele.


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This post was last modified: 13.10.2017 17:58 by Bitzoseq.

13.10.2017 17:57
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Post: #4
RE: Zum Einfluss der Frauen

...eine etwas andere baustelle; wenn man als Mann schon bei frauen so begehrt ist dass man sich darum kaum gedanken machen muss, dann wird man bei vielen anderen alleien schon dadurch attraktiv genug dass diese es auch schon versuchen.
dadurch ist die "wenn ich es mit dir nicht tun kann, dann wird es das schon eine andere tun".
bei langfristigen Beziehungen ist das zwar kein thema mehr (oder sollte nicht mehr sein), aber sollte es nur auf monate vorhergesehen sein, schon.

Letztendlich ist das eigentlich eher ein "attraktivitätsproblem"
Da ist der hauptunterschied eigentlich eher dass bei frauen häufige partnerwechel wesentlich kritischer gesehen werden als bei den Herren.
Dazu kommt auch noch dass man als weniger attraktiver Mann das große problem ist, dass da mit einer wesentlich geringeren solidarisierung zu rechnen ist und diese sich damit öfter sehr ersetzbar fühlen. ob das der jeweilige Kerl verdient hat oder nicht ist immer ein thema für sich, nur greift hier eine gewisse "schuldvermutung" die wohl mit der attraktivität zusammenhängt...


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13.10.2017 22:41
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Post: #5
RE: Zum Einfluss der Frauen

Quote:
Letztendlich ist das eigentlich eher ein "attraktivitätsproblem"


Ich denke, das ist ein anderes Problem, aber mit sehr ähnlichen Auswirkungen.


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13.10.2017 23:01
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Post: #6
RE: Zum Einfluss der Frauen

warum nennst du es nciht direkt beim namen?


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13.10.2017 23:38
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Post: #7
RE: Zum Einfluss der Frauen

Das erste Problem ist ein kulturelles. Wurde das nicht klar?


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13.10.2017 23:40
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Post: #8
RE: Zum Einfluss der Frauen

Malone Wrote:
Das erste Problem ist ein kulturelles. Wurde das nicht klar?


die Perpektive ist da sehr entscheidend, wie man dieses einordnet. Es darf auch nciht vernachlässigt werden dass in den jetzigen "machvolleren" jahrgängen der Babyboomer viele unverheiratet geblieben sind und damit nimmt der einfluss der frauen natürlich zu. Wie man es aber schon aus der Geschichte kennt: es hat sich so gut wie nie grundlegend was geändert wenn Frauen Herrschaftspositionne inne hatten.
Aber wenn es dir primär darum ging, dass verheiratete männer mehr "kinder" bleiben können, ist das nicht unbedingt so.
die frage ist einfach ob sich das die ehefrau gefallen lässt. es gibt in beide richtungen gesellschaftlichen druck.
Ich erinnere mal an das klischee des unglücklichen ehepaars bei dem der Sex nur noch "vollstreckt" wird und sich beide eigentlich seit jahren nur noch ertragen. Somit wird es immer wieder in der öffentlichkeit so verkauft als sei die ehe das ende jeder freiheit. Jedenfalls entwickeln sich meiner meinung nach immer weider paare weiter, wenn veränderungen unter den teppich gekehrt werden, wars das auch meistens mit der jeweiligen beziehung.
Der Kulturelle Aspekt ist dann einfach: "Frau, dein Mann ist unreif, du wirst ihn immer so ertragen müssen" und "Mann, deine Frau ist eh niemals mit dir zufrieden, also geb dir keine mühe dem nachzukommen".
So lange das so verbreitet stille anerkennung findet, unterbleibt einfach der dialog. Einige sachen kann man definitiv nicht ändern, nur wenn eben alle immer ihre "wahren ichs" verstecken, verstellen sich beide und es ist nur eine frage der zeit bis dann etwas zu tage tritt, das die beziehung gefährdet.
Oft ist es einfach die die art und weise wie das denn angegangen wird. Ich hasse z.b. Rocula, ich sehe auch nicht ein mich da von meiner freundin zu verstellen um "attraktiver" zu wirken obwohl ich das zeug einfach hasse.
Andere laden sich bei ihren beziehungen so viele dieser verstellungen auf, dass sie irgendwann einfach zu sehr dadurch gestresst werden.
Ein schönes beispiel ist dieses bescheuerte lied "ich lass für dich das licht an"
So bezihungen gehen nicht lange gut... spätestens dann wenn eine stressige zeit bevorsteht und dann einem z.b. musik abgespielt wird die man besonders hasst, dann bringt es das fass früher zum überlaufen, wenn man diesen hass erstmal offenbaren muss und es in ein "warum zur hölle sagst du mir das erstz jetzt wenn dich das so sehr stört! Wenn du nur behauptet hast, dass du das magst, um mich rumzukriegen dann hast du dir da reichlich zeit gelassen das zu beichten" mündet.
Je nach stresslevel und streitkultur gibt das dann wunderbar eskalationspotential.
Es kann auch passieren dass es dann zur beidseitigen resignation kommt und dann gibt sich keiner mehr mühe und dann wird der tag herbeigesehnt bei dem der partner durch eine "glückliche" fügung irgendwie verschwindet.
So wird die Ehe zu dem klischeehaften Knebelvertrag einer Wohn- und Reproduktionspartnerschaft...


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